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Der erste Teil des Buches untersucht die Auswirkungen der sozial strukturierten Klassenposition und der entsprechenden Interessen von Forschern auf die Hauptausrichtung ihrer Forschung. Der Schwerpunkt in diesem ersten Teil liegt auf dem Einfluss der Klassenzugehörigkeit von Forschern, den "Gründervätern der Soziologie", auf die Ausrichtung ihrer Forschung in Bezug auf die soziale Entwicklung, verstanden als Transformation der vorherrschenden Form der sozialen Beziehungen von Ausbeutung und Herrschaft einerseits oder als Milderung oder Erhaltung der sozialen Ungleichheit andererseits. Die…mehr

Produktbeschreibung
Der erste Teil des Buches untersucht die Auswirkungen der sozial strukturierten Klassenposition und der entsprechenden Interessen von Forschern auf die Hauptausrichtung ihrer Forschung. Der Schwerpunkt in diesem ersten Teil liegt auf dem Einfluss der Klassenzugehörigkeit von Forschern, den "Gründervätern der Soziologie", auf die Ausrichtung ihrer Forschung in Bezug auf die soziale Entwicklung, verstanden als Transformation der vorherrschenden Form der sozialen Beziehungen von Ausbeutung und Herrschaft einerseits oder als Milderung oder Erhaltung der sozialen Ungleichheit andererseits. Die Haupthypothese der Studie lautet, dass in allen heutigen klassenverteilten Gesellschaften Sozialforscher wie andere hochgebildete Fachkräfte widersprüchliche Positionen und Rollen in der Klassenarbeitsteilung der Lohnarbeiter einnehmen, die intellektuelle Arbeit verrichten, einschließlich der Reproduktion gegensätzlicher Wertorientierungen und Ideologien, die soziale Ungleichheit legitimieren oder delegitimieren. Im zweiten Teil wird die oben genannte Hypothese anhand einer Fallstudie zum Einfluss der Wertorientierungen von Forschern auf ihre Erkenntnisse zur prokapitalistischen oder prosozialistischen Wertorientierung der Bevölkerung in Serbien nach 1989 überprüft.
Autorenporträt
Vera VRATUA erwarb ihren MA und PhD in Soziologie an der Universität Belgrad. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf Strategien der sozialen Entwicklung. Während ihrer Lehrtätigkeit an der Philosophischen Fakultät in Belgrad war sie Pionierin elektronisch unterstützter Kurse zu den Themen "Theorien und Methoden der Gesellschaftsforschung" und "Soziologie des Wissens".