Die Luftverschmutzung ist nach wie vor eines der wichtigsten Umweltprobleme, das nicht nur für städtische Gebiete, sondern auch für die Umgebung von Industrieanlagen von Bedeutung ist. Durch neue umweltpolitische Strategien konnten die Emissionen bestimmter Schadstoffe zwar deutlich reduziert werden, jedoch sind die anthropogenen Stickstoffemissionen seit 1860 um mehr als das Zehnfache gestiegen. Die Umweltqualität kann mit einer Reihe von sehr präzisen analytischen Methoden bewertet werden, die jedoch keine negativen Auswirkungen auf lebende Organismen feststellen können. Daher werden weltweit zunehmend biologische Methoden eingesetzt. Flechten werden häufiger zur Bewertung der Luftqualität in Städten verwendet, jedoch ist die Bewertung der Fabrikumgebung mit bioindikativen Methoden in Litauen und weltweit noch relativ neu. Das Ziel dieser Studie war es, die Luftqualität in der Umgebung des größten Herstellers industrieller Chemieprodukte im Baltikum - "Achema" JSC - mithilfe der Methoden der passiven Lichenindikation und der Bioakkumulation von Flechten zu bewerten. Die Analyse dürfte insbesondere für Wissenschaftler aus den Bereichen Umwelt und Biologie sowie für alle anderen Interessierten von Nutzen sein.
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