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Kein Mensch des 20. Jahrhunderts hat die Welt mehr beeindruckt als Mutter Teresa (1910 - 1997).Die Frau, die hungernde Kinder um sich scharte und sterbende Menschen aus der Gosse von Kalkutta holte, wird für immer der "Engel der Armen" sein. Die Seligsprechung dieser großen Liebenden am 19. Oktober – nur 6 Jahre nach ihrem Tod - ruft ihr erschütterndes Leben neu ins Bewusstsein. Erstmals in der gesamten Geschichte der katholischen Kirche erfolgt eine Seligsprechung nach so kurzer Zeit. Anlass und Rahmen ist das 25-jährige Pontifikatsjubiläum Johannes Pauls II., das größte Ereignis, das dieses…mehr

Produktbeschreibung
Kein Mensch des 20. Jahrhunderts hat die Welt mehr beeindruckt als Mutter Teresa (1910 - 1997).Die Frau, die hungernde Kinder um sich scharte und sterbende Menschen aus der Gosse von Kalkutta holte, wird für immer der "Engel der Armen" sein. Die Seligsprechung dieser großen Liebenden am 19. Oktober – nur 6 Jahre nach ihrem Tod - ruft ihr erschütterndes Leben neu ins Bewusstsein.
Erstmals in der gesamten Geschichte der katholischen Kirche erfolgt eine Seligsprechung nach so kurzer Zeit. Anlass und Rahmen ist das 25-jährige Pontifikatsjubiläum Johannes Pauls II., das größte Ereignis, das dieses Jahr in Rom stattfinden wird.
Die hier vorliegende Biografie der Nobelpreisträgerin ist nicht nur ergreifend gut geschrieben - die Schwestern von Mutter Teresa erkannten das Werk des Sozialarbeiters TT Mundakel aus Kalkutta, der mit Mutter Teresa und den Schwestern eng zusammen arbeitete, als offizielle Biographie ihrer Gründerin an.
Rezensionen
"Religiöses Buch des Monats Oktober 2003"(Borromäusverein, Bonn und St. Michaelsbund, München):
Sechs Jahre nach ihrem Tod und rechtzeitig zur Seligsprechung erscheint eine autorisierte Biographie der in Albanien geborenen und durch ihr Wirken in Indien bekannt gewordenen Ordensfrau. Prismenartig versucht der Autor in zwanzig Kapiteln chronologisch ihren Lebensweg nachzuzeichnen, die Besonderheiten ihrer Person und ihres Handelns herauszuarbeiten und dabei vor allem deutlich den Stellenwert ihrer Wegbereiter und –begleiterinnen und des gläubigen Vertrauens von Mutter Teresa an Beispielen zu konkretisieren.
Es ist in der Kirchengeschichte recht ungewöhnlich, dass das Lebenswerk einer Person so rasch nach ihrem Tod entsprechend den Regeln der Kirche untersucht und bewertet wird. Man darf es sicher auch der im Buch deutlich zum Ausdruck kommenden direkten Beziehung zwischen Mutter Teresa und Papst Johannes Paul II. zuschreiben, dass der Jahrestag seines 25-jährigen Amtsjubiläums und die Seligsprechung zusammentreffen.
Die Erinnerungen an die Äußerungen Mutter Teresas zum Thema Abtreibung bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 1979 und vor der UNO-Vollversammlung sind inhaltlich einer von vielen möglichen Verbindungslinien zwischen beiden Personen. Der engagierte Einsatz für die Ärmsten der Armen in Respekt vor ihrem persönlichen Glauben und die damit gelebte Gemeinsamkeit verschiedener Religionen wäre ein zweiter bedeutender Aspekt.
Dieser Grundsatz der Arbeit der Ordensgründerin kommt vor allem in den ersten Kapiteln deutlich zum Ausdruck, in denen neben ihrem persönlichen (zweiten) Berufungsweg die Auseinandersetzung mit den Mächtigen in einem mehrheitlich nicht christlichen Land dargestellt werden. Diese konnten ihr zwar theoretisch manches erschweren, aber im Ergebnis hatten sie gegen Mutter Teresas aufopferungsvollen Weg kein Gegenargument zur Hand: Sie waren nicht bereit, diese pflegende Arbeit an ihren eigenen Glaubensbrüdern und –schwestern zu übernehmen.
Die nicht immer distanzierte Schreibhaltung des Autors, einem in Kalkutta lebenden Sozialarbeiter und Erzieher, wird für den Leser wettgemacht durch den Einblick in die große Anzahl von frühen kirchlichen wie außerkirchlichen Förderern von Mutter Teresa. Dass dieses Buch keine Bilder enthält, mag erstaunen. Dies lässt aber die Chance, die Lebensschilderung allein durch Worte deutlich wirken zu lassen.
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