Was genau ist ein "Millennium"? Und wie wurde aus diesem Begriff für die verheißene tausendjährige Regentschaft Christi auf Erden die säkulare, kalendarische Einheit des Jahrtausends? Wann beginnt das nächste Jahrtausend eigentlich? Am 1. Januar 2000 oder erst ein Jahr später? Warum überhaupt messen wir kalendarischen Fragen so große Bedeutung bei? Warum legen wir uns in der Silvesternacht 1999 nicht einfach schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht aufzuwachen? Von diesen Fragen ausgehend, widmet sich Stephen Jay Gould in seinem neuen Buch der menschlichen Obsession, alles in numerische…mehr
Was genau ist ein "Millennium"? Und wie wurde aus diesem Begriff für die verheißene tausendjährige Regentschaft Christi auf Erden die säkulare, kalendarische Einheit des Jahrtausends? Wann beginnt das nächste Jahrtausend eigentlich? Am 1. Januar 2000 oder erst ein Jahr später? Warum überhaupt messen wir kalendarischen Fragen so große Bedeutung bei? Warum legen wir uns in der Silvesternacht 1999 nicht einfach schlafen, um am nächsten Morgen ausgeruht aufzuwachen? Von diesen Fragen ausgehend, widmet sich Stephen Jay Gould in seinem neuen Buch der menschlichen Obsession, alles in numerische Ordnungen zu bringen. Er erkundet, welchen Schemata solche Systeme folgen (vor allem Dichotomien, Dreier-, Fünfer- und Siebenerordnungen), welche Annahmen und/oder Irrtümer ihnen zugrunde liegen, und er zeigt, mit welchen Unregelmäßigkeiten wir trotz unseres Ordnungswahns leben, leben müssen: Monaten mit 28, 30 und 31 Tagen, Jahren mit mal 365, mal 366 Tagen, verschiedenen kalendarischen Reformen und dergleichen mehr. Stephen Jay Gould ist ein "bezauberndes Buch" (so die New York Times) gelungen, in dem er auf sympathische, leichte und spielerische Weise mit vielen menschlichen Mythen und Illusionen aufräumt, die nur vermeintlich rational sind, weil sie auf angeblich unerschütterlichen numerischen Gesetzen beruhen.
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Autorenporträt
Stephen Jay Gould, geb. 1941, ist Professor für Zoologie und Geologie an der Harvard University. In Deutschland wurde er mit zahlreichen Büchern bekannt, darunter Der falsch vermessene Mensch (1986), Wie das Zebra zu seinen Streifen kommt (1989) und Zufall Mensch (1991).
"Niemand hat mit mehr Witz und Wissen über unsere Illusionen hinsichtlich des Fortschritts der Natur geschrieben als Stephen Jay Gould." Oliver Sacks
"Kein Zweifel: Gould ist ein begnadeter Popularisierer, der das geistreiche und allgemeinverständliche wissenschaftliche Essay des 19. Jahrhunderts ins einundzwanzigste gerettet hat." Kathrin Meier-Rust, Die Weltwoche
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