Im Jahr 2013 wurde im Zuge der 18. Koalitionsvereinbarung die Schaffung eines neuen Gesetzes für Menschen mit Behinderungen beschlossen (Bundesteilhabegesetz). Mitte 2014 wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, an der auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände mitwirkten. Im Dissertationsprojekt wurde davon ausgegangen, dass schwache Interessen Einfluss auf politische Entscheidungssituationen nehmen können. Unter diesen Umständen ließen sich kausale Mechanismen identifizieren, die den Einsatz und die Wirksamkeit von Machtressourcen schwacher Interessen betreffen.In der Arbeit wurde…mehr
Im Jahr 2013 wurde im Zuge der 18. Koalitionsvereinbarung die Schaffung eines neuen Gesetzes für Menschen mit Behinderungen beschlossen (Bundesteilhabegesetz). Mitte 2014 wurde eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, an der auch Menschen mit Behinderungen und ihre Verbände mitwirkten. Im Dissertationsprojekt wurde davon ausgegangen, dass schwache Interessen Einfluss auf politische Entscheidungssituationen nehmen können. Unter diesen Umständen ließen sich kausale Mechanismen identifizieren, die den Einsatz und die Wirksamkeit von Machtressourcen schwacher Interessen betreffen.In der Arbeit wurde deutlich, dass die Voraussetzung für die Interessendurchsetzung geprägt war von der Ermächtigung der Entscheidungstragenden, Menschen mit Behinderungen in die Arbeitsgruppe einzubinden, und dem daraus resultierenden Partizipationsselbstverständnis der Interessenverbände. Die Bandbreite der Unterstützung durch Bündnisse, das gemeinsame Ziel der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention unddie Nutzung unterschiedlicher Machtressourcen führten zur Durchsetzung einiger ihrer Forderungen.Hinweis: Dieser Artikel kann nur an eine deutsche Lieferadresse ausgeliefert werden.
Laura Schultz studierte Sozialpädagogik/Sozialarbeit an der Fachhochschule Düsseldorf und arbeitete nach Abschluss ihres Masters zunächst in der Eingliederungshilfe und der Jugendberufshilfe. Im Jahr 2017 wechselte sie an die Hochschule Düsseldorf (HSD) und war dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Hier forschte sie zum Thema qualitative Teilhabeforschung. Nach Beendigung des Projektes war sie im Rahmen einer Qualifikationsstelle an der HSD tätig. Ihre Dissertation verfasste sie an der Universität Duisburg-Essen (UDE). Aktuell ist sie als Postdoc/wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen eines Forschungsprojektes an der UDE angestellt.
Inhaltsangabe
A. EinleitungB. Theoretische ZugängeBegriffstheoretische Grundlagen - Der Policy-Cycle - Die Theorie der schwachen Interessen - Der MachtressourcenansatzC. Die Entwicklung der Rechte von Menschen mit BehinderungDie UN-Behindertenrechtskonvention - Das SGB IX, BGG und BTHGD. Das methodische VorgehenDie politische Prozessanalyse und ihr Ablauf - Auswertung: Die inhaltlich strukturierende qualitative InhaltsanalyseE. ErgebnisseDer Reformprozess des Bundesteilhabegesetzes: Relevante Phasen im Reformprozess des Bundesteilhabegesetzes - Beteiligte Akteur*innen im Reformprozess - Reformphase 1 (2001 bis 2013): Der Weg zum Koalitionsvertrag der 18. Legislaturperiode - Reformphase 2 (Mitte 2014 bis Frühjahr 2015): Die AG BTHG - Ermächtigung durch Ermöglichung - Reformphase 3 (Ende 2015 bis Spätsommer 2016): Emotionale Handlungsorientierung - Reformphase 4 (Spätsommer 2016 bis Ende 2016): Die Kompetenz zu stören - Rechtliche Änderungen durch das BTHG im Jahr 2017 - Zusammenfassung der Jahre 2013 bis 2016: Der kausale MechanismusF. Genutzte Machtressourcen und der Machtressourcenansatz 2.0G. SchlussbetrachtungAnhangDokumentenliste und Internetquellen der Dokumentenanalyse (Kap.E.)Literatur- und Stichwortverzeichnis
A. EinleitungB. Theoretische ZugängeBegriffstheoretische Grundlagen - Der Policy-Cycle - Die Theorie der schwachen Interessen - Der MachtressourcenansatzC. Die Entwicklung der Rechte von Menschen mit BehinderungDie UN-Behindertenrechtskonvention - Das SGB IX, BGG und BTHGD. Das methodische VorgehenDie politische Prozessanalyse und ihr Ablauf - Auswertung: Die inhaltlich strukturierende qualitative InhaltsanalyseE. ErgebnisseDer Reformprozess des Bundesteilhabegesetzes: Relevante Phasen im Reformprozess des Bundesteilhabegesetzes - Beteiligte Akteur*innen im Reformprozess - Reformphase 1 (2001 bis 2013): Der Weg zum Koalitionsvertrag der 18. Legislaturperiode - Reformphase 2 (Mitte 2014 bis Frühjahr 2015): Die AG BTHG - Ermächtigung durch Ermöglichung - Reformphase 3 (Ende 2015 bis Spätsommer 2016): Emotionale Handlungsorientierung - Reformphase 4 (Spätsommer 2016 bis Ende 2016): Die Kompetenz zu stören - Rechtliche Änderungen durch das BTHG im Jahr 2017 - Zusammenfassung der Jahre 2013 bis 2016: Der kausale MechanismusF. Genutzte Machtressourcen und der Machtressourcenansatz 2.0G. SchlussbetrachtungAnhangDokumentenliste und Internetquellen der Dokumentenanalyse (Kap.E.)Literatur- und Stichwortverzeichnis
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