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Das letzte Mal habe ich Lila vor fünf Jahren gesehen. Wir schlenderten früh am Morgen unsere Straße, den Stradone, entlang, und wie nun schon seit Jahren gelang es uns nicht, uns miteinander wohlzufühlen.
Elena und Lila sind inzwischen erwachsene Frauen. Lila hat einen Sohn bekommen und sich von allem befreit, von der Ehe, von ihrem neuen Namen, vom Wohlstand. Sie hat ihrem alten Viertel den Rücken gekehrt, arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Wurstfabrik und befindet sich unversehens im Zentrum politischer Tumulte. Elena hat Neapel ganz verlassen, das Studium beendet und…mehr

Produktbeschreibung
Das letzte Mal habe ich Lila vor fünf Jahren gesehen. Wir schlenderten früh am Morgen unsere Straße, den Stradone, entlang, und wie nun schon seit Jahren gelang es uns nicht, uns miteinander wohlzufühlen.

Elena und Lila sind inzwischen erwachsene Frauen. Lila hat einen Sohn bekommen und sich von allem befreit, von der Ehe, von ihrem neuen Namen, vom Wohlstand. Sie hat ihrem alten Viertel den Rücken gekehrt, arbeitet unter entwürdigenden Bedingungen in einer Wurstfabrik und befindet sich unversehens im Zentrum politischer Tumulte. Elena hat Neapel ganz verlassen, das Studium beendet und ihren ersten Roman veröffentlicht. Als sie in eine angesehene norditalienische Familie einheiratet und ihrerseits ein Kind bekommt, hält sie ihren gesellschaftlichen Aufstieg für vollendet. Doch schon bald muss sie feststellen, dass sie ständig an Grenzen gerät.
Autorenporträt
Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga - bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes - ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.
Rezensionen

buecher-magazin.de - Rezension
buecher-magazin.de

Die Erwachsenenjahre der Neapolitanischen Saga sind die Jahre des Aufruhrs - im privaten wie im politischen Sinne. Lila und Elena, die bipolaren Seelenschwestern, kämpfen jede auf ihre ganz eigene Art um ihre Emanzipation. In den politischen Unruhen der Siebzigerjahre wird Lila, die sich aus ihrer Ehe befreit hat und als Fabrikarbeiterin schuftet, zur Frontfrau einer Gewerkschaftsrevolte. Lila und Enzo pauken in Fernkursen Computer-Programmierung, doch Elenas Leben stagniert nach dem anfänglichen Erfolgsrausch um ihren ersten Roman. Schnell erkennt sie nach der Heirat, dass der vergeistigte Überflieger Pietro zwar nahezu alles über die Welt weiß, aber nichts über das Leben. Und so versinkt sie immer tiefer in der Apathie des Ehelebens und Mutterdaseins, kämpft um jedes Wort - und findet erst zurück zur Sprache, als sie Nino Saratorre wiedertrifft. Die alten Gefühle holen sie ein, obwohl sich eine Freundschaft zwischen Pietro und Nino entwickelt?…Doch die getrennten Wege der beiden Freundinnen kreuzen sich immer dann, wenn kein anderer Mensch die Seelennot der jeweils anderen mehr begreifen oder mildern kann. Und natürlich ist es Lila, die für Aufruhr sorgt - und selbst für Elena unfassbare Entscheidungen trifft.

© BÜCHERmagazin, Tina Schraml (ts)
»Wer immer das geschrieben hat ... gehört zu den besten Wortkünstlern, Menschengestaltern, Geschichtenerzählern unserer Zeit. ... Wieder in der wunderbaren Übersetzung von Karin Krieger.« Martin Ebel Süddeutsche Zeitung 20170912