Adam Zagajewskis neues Buch ist ein leidenschaftliches Plädoyer für die Unentbehrlichkeit der Kunst in der modernen Welt. Es ist ein Tagebuch ohne Datum, es verbindet das Persönliche mit dem Allgemeinen. Adam Zagajewski erzählt darin von seiner Geburtsstadt Lemberg, von der Aussiedlung der Familie, von Städten, in denen er gelebt hat: Paris, Houston, Berlin, Krakau. Dabei führen die privaten Erfahrungen immer auch zu einer neuen Sicht auf die Welt. Und wenn es um Literatur geht - Rilke, Kafka, Simone Weil, Cioran, Milosz - schreibt der mehrfach ausgezeichnete Autor aus Polen nicht nur über die Werke, sondern auch über die Grenze zwischen Leben und Kunst. Diese klugen, wohlkomponierten Aufzeichnungen sind Zagajewskis schönstes Prosabuch.
Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension
Adam Zagajewski nennt sein Buch "Die kleine Ewigkeit der Kunst" auch ein "Tagebuch ohne Datum", was für Volker Breidecker besonders anschaulich macht, wie dieses Buch verfasst ist: als Selbstschau und Erinnerung, der durch das fehlende Datum aber gleichsam die Chronologie abhanden gekommen ist, erklärt der Rezensent. Zagajewski stellt Poesie und Prosa gegenüber und nebeneinander, verdichtet Miniaturen zu Epigrammen, gedenkt toter wie lebender Freunde, erinnert sich an die Deportation aus Lemberg und das Leid der verloren Heimat, die in der Kunst selbst gesetzt werden muss, fasst Breidecker zusammen. "Die Dichter bauen ein Haus für uns - doch sie selbst / können nicht darin wohnen", zitiert der Rezensent und erklärt: Zagajewski gelinge das Lob der dichterischen Epiphanie ohne religiös-mytisches Pathos.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Kunstvoll." Adam Soboczynski, Die Zeit. 26.03.15
"[...] man kann es als das sehr persönliche Logbuch einer geistigen Abenteuerfahrt und ihrer vielen Exilstationen lesen." Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.15
"Nun, da man es in den Händen hält, merkt man, wie sehr man sich nach einem solchen Buch gesehnt hat - einem Buch, das die Kunst ernst und das Leben heiter nimmt, das Tiefe mit Ironie, Überschwang mi Abgeklärtheit, Gelehrsamkeit mit Leichtigkeit, Abstraktion mit Anschauung und Essay mit Erzählung verbindet." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 10.02.15
"Mit Adam Zagajewski durch Europa zu gehen, das ist, als ginge man durch ein großes Buch, in dem alle Weisheit zusammengeführt wird." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.12.14
"'Es sind die schönsten Stellen des Buches, wo er auf seinen zahlreichen Reisen den Atem anhält und in poetiscnen Bonmots und Meditationen zu uns spricht." Artur Becker, Frankfurter Rundschau, 07.10.14
"Glänzend beobachtet, dicht geschrieben." Gregor Dotzauer, Tagesspiegel, 06.12.14
"[...] man kann es als das sehr persönliche Logbuch einer geistigen Abenteuerfahrt und ihrer vielen Exilstationen lesen." Nicole Henneberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20.02.15
"Nun, da man es in den Händen hält, merkt man, wie sehr man sich nach einem solchen Buch gesehnt hat - einem Buch, das die Kunst ernst und das Leben heiter nimmt, das Tiefe mit Ironie, Überschwang mi Abgeklärtheit, Gelehrsamkeit mit Leichtigkeit, Abstraktion mit Anschauung und Essay mit Erzählung verbindet." Andreas Breitenstein, Neue Zürcher Zeitung, 10.02.15
"Mit Adam Zagajewski durch Europa zu gehen, das ist, als ginge man durch ein großes Buch, in dem alle Weisheit zusammengeführt wird." Volker Weidermann, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 28.12.14
"'Es sind die schönsten Stellen des Buches, wo er auf seinen zahlreichen Reisen den Atem anhält und in poetiscnen Bonmots und Meditationen zu uns spricht." Artur Becker, Frankfurter Rundschau, 07.10.14
"Glänzend beobachtet, dicht geschrieben." Gregor Dotzauer, Tagesspiegel, 06.12.14







