Ein humorvoller Blick auf die Welt der Fotografie und die Menschen, die sie bevölkern, erwartet den Leser in Wilhelm Buschs Werk 'Ehre dem Photographen! Denn er kann nichts dafür!'. In einer Zeit, in der die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckt und die Technik die Menschen fasziniert, nimmt Busch die Eigenheiten und Missgeschicke der Fotografen und ihrer Kunden aufs Korn. Die Erzählung spielt in einer Epoche, in der die Fotografie als neues Medium die Gesellschaft erobert und die Menschen in ihren Bann zieht. Mit seinem scharfsinnigen Humor und seiner Fähigkeit, die menschlichen…mehr
Ein humorvoller Blick auf die Welt der Fotografie und die Menschen, die sie bevölkern, erwartet den Leser in Wilhelm Buschs Werk 'Ehre dem Photographen! Denn er kann nichts dafür!'. In einer Zeit, in der die Fotografie noch in den Kinderschuhen steckt und die Technik die Menschen fasziniert, nimmt Busch die Eigenheiten und Missgeschicke der Fotografen und ihrer Kunden aufs Korn. Die Erzählung spielt in einer Epoche, in der die Fotografie als neues Medium die Gesellschaft erobert und die Menschen in ihren Bann zieht. Mit seinem scharfsinnigen Humor und seiner Fähigkeit, die menschlichen Schwächen zu entlarven, schafft Busch eine Satire, die sowohl unterhält als auch zum Nachdenken anregt. Die Themen der menschlichen Eitelkeit, der technischen Fortschritte und der gesellschaftlichen Veränderungen werden geschickt miteinander verwoben. Durch die humorvolle Darstellung der Fotografie und ihrer Protagonisten bietet das Buch eine amüsante Perspektive auf die Herausforderungen und Kuriositäten des Lebens. Es lädt den Leser ein, die Welt mit einem Augenzwinkern zu betrachten und die kleinen Absurditäten des Alltags zu schätzen.
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Autorenporträt
Heinrich Christian Wilhelm Busch (* 14. April[1] 1832 in Wiedensahl; ¿ 9. Januar 1908 in Mechtshausen) war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zudem war er als von niederländischen Meistern beeinflusster Maler tätig. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel Bilderpossen veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als "Klassiker des deutschen Humors".[2] Als Pionier des Comics schuf er u. a. Max und Moritz, Fipps, der Affe, Die fromme Helene, Plisch und Plum, Hans Huckebein, der Unglücksrabe, die Knopp-Trilogie und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, zum Beispiel "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" oder "Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich".
Foto: Edgar Hanfstängl, München 1878
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