Aus dem Vorwort von Dolf Oehler:"Heureux homme! Homme digne d'envie! Il n'a aimé que le Beau; il n'a cherché que le Beau!" "Ein glücklicher Mann! Ein beneidenswerter Mann! Immer hat er nur das Schöne geliebt, immer nur nach dem Schönen getrachtet!" 1Das ruft, gegen Ende des zweiten Essays, den er Théophile Gautier gewidmet hat, sein leidenschaftlichster Verehrer aus, Charles Baudelaire, der dem "Meister der französischen Sprache", wie er ihn nennt, kurz zuvor den Gedichtband gewidmet hat, der Gautiers Dichtungen für immer in den Schatten stellen sollte, die "Fleurs du Mal". (...) Beim Nachdenken darüber, ob nicht doch ein geeigneter Übersetzer in meinem Umkreis zu finden sei, fiel mir einer meiner begabtesten Komparatistik-Studenten ein, den ich nie ganz aus den Augen verloren hatte: Magister Michael Schöne, Dandy, Sammler von Preziosen und künstlerisches Multitalent. Dieser kam, sah und übersetzte und präsentierte mir nach wenigen Monden einen quicklebendigen Band ingeniösgetakteter und gereimter Nachdichtungen, gewürzt mit Worterfindungen und lexikalischen Impertinenzen, die dem Meister sicherlich Freude bereitet hätten.
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