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Essayistische Schriften 2 / Gesammelte Werke 9 - Andersch, Alfred
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Was an den Essays dieses lauteren Mannes so besticht, warum man sie nach so vielen Jahren - fast alles unverblichen - mit gebannter Zustimmung liest, das kann man vielleicht in dem Begriff Bedenklichkeit zusammenfassen; der birgt Nachdenken wie Zweifel wie genaues Hinhören, die Musikalität eines Textes zu begreifen: Er weiß, daß die Würde des Kunstwerks zugleich dessen Bürde ist; die trägt es, weil der Welt Last sich ihm eindrückt - andernfalls bliebe es Kunstgewerbe. Dies ist der Kunstbegriff des Alfred Andersch. Er hat an ihm gearbeitet wie an einem Bau. Die drei Bände "Essayistische…mehr

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Produktbeschreibung
Was an den Essays dieses lauteren Mannes so besticht, warum man sie nach so vielen Jahren - fast alles unverblichen - mit gebannter Zustimmung liest, das kann man vielleicht in dem Begriff Bedenklichkeit zusammenfassen; der birgt Nachdenken wie Zweifel wie genaues Hinhören, die Musikalität eines Textes zu begreifen: Er weiß, daß die Würde des Kunstwerks zugleich dessen Bürde ist; die trägt es, weil der Welt Last sich ihm eindrückt - andernfalls bliebe es Kunstgewerbe. Dies ist der Kunstbegriff des Alfred Andersch. Er hat an ihm gearbeitet wie an einem Bau. Die drei Bände "Essayistische Schriften" sind das Fundament, das er uns, den zumeist Jüngeren, bot. Viele haben es genutzt. Nützlich ist es bis heute.
Mit den gesammelten Werken in 10 Bänden wird erstmals das Werk Alfred Anderschs in einer textkritisch durchgesehenen und kommentierten Ausgabe zugänglich gemacht. Die 'Gesammelten Werke' enthalten alle Bücher, die Andersch publizierte, ergänzt um weitere ausgewählte Texte, zum Teil aus dem Nachlass, viele davon erstmals veröffentlicht. Die Kommentare der ersten Bände der Werkgruppen werden mit Essays zu den jeweiligen Gattungen eingeleitet, ein Essay zur ganzen Ausgabe befindet sich in Band 1.
Autorenporträt
Alfred Andersch, geboren 1914 in München, wurde 1933 wegen seiner politischen Aktivität im Kommunistischen Jugendverband im KZ Dachau interniert. Nach seiner Desertion aus der Wehrmacht 1944 verbrachte er über ein Jahr in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Zurück in Deutschland, arbeitete er als Journalist und Publizist, namentlich beim Radio. Andersch zählt zu den bedeutendsten Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur, seine Bücher sind längst Schullektüre. Er starb 1980 in Berzona/Tessin.
Rezensionen
»Alfred Andersch ist aus der Literatur und dem geistigen Leben Deutschlands nach 1945 nicht wegzudenken.« Karl Otto Conrady / Frankfurter Rundschau Frankfurter Rundschau