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Das Leben der Blackfeet-Indianer am Fuß der Rocky Mountains ist vom Lauf der Jahreszeiten und von den Sitten der Vorfahren geprägt. Doch die Existenz der Indianer wird von den vorrückenden Weißen bedroht, und auch im festgefügten Alltagsleben des Stammes zeigen sich Risse. Der junge Krieger Fools Crow wird in die dramatischen Ereignisse verwickelt ... James Welch, selbst ein Angehöriger der Blackfeet, lässt sich in seinem authentisch erzählten Roman das Leben der Indianer unmittelbar lebendig werden.
Montana im Jahr 1870: Mitten in den Ereignissen um das Überleben seines Volkes wächst Fools
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Produktbeschreibung
Das Leben der Blackfeet-Indianer am Fuß der Rocky Mountains ist vom Lauf der Jahreszeiten und von den Sitten der Vorfahren geprägt. Doch die Existenz der Indianer wird von den vorrückenden Weißen bedroht, und auch im festgefügten Alltagsleben des Stammes zeigen sich Risse. Der junge Krieger Fools Crow wird in die dramatischen Ereignisse verwickelt ...
James Welch, selbst ein Angehöriger der Blackfeet, lässt sich in seinem authentisch erzählten Roman das Leben der Indianer unmittelbar lebendig werden.
Montana im Jahr 1870:
Mitten in den Ereignissen um das Überleben seines Volkes wächst Fools Crow heran, ein junger Krieger, der in der Kunst des Medizinmannes unterwiesen wird. James Welch, selbst indianischer Herkunft, schildert fesselnd und mit großer Sprachkraft das Leben und das Schicksal seiner Vorfahren aus dem Stamm der Blackfeet. Ein Roman, der ganz aus der Sichtweise und dem Denken der Indianer erzählt ist, der ihre Bräuche und ihre Spiritualität unmittelbar lebendig werden lässt.
Autorenporträt
James Welch kam 1940 in Browning in Montana zur Welt als Sohn eines Blackfeet-Indianers und einer Gros-Ventre-Mutter. Sein Lehrer beim Studium an der University of Montana war der amerikanische Dichter Richard Hugo, der ihm den entscheidenden Hinweis gab, dass er für die zunächst ziellose Art seiner ersten Gedichte einen Inhalt, nämlich seinen eigenen Lebenshintergrund, das Leben der Blackfeet-Indianer wählen sollte.Zu Beginn der 60er-Jahre ging dieser Umschwung in Welchs Lebenslauf einher mit dem neu erwachenden Selbstbewusstsein der Native Americans.Welchs erster Gedichtband erschien 1971 unter dem Titel Riding the Earthboy 40. Mit der 40 waren die 40 Hektar Land der Familie der Earthboys gemeint, um die es in dem Gedichtzyklus ging. Bekannt wurde Welch aber erst durch seine Romane. 1974 erschien sein Erstling Winter in the blood, 1979 The death of Jim Looney und 1986 dann Fools Crow.James Welch hat mehrere Romane verfasst, für die er den Lifetime Achievement Award of the Native Writer's Circle, den Los Angeles Times Book Price und den Pacific Northwest Booksellers Award erhielt.Den ausführlichen Artikel über James Welch am Schreibtisch aus dem Lebensmagazin a tempo 03/2011 können Sie hier lesen.
Rezensionen
"Bemerkenswert für die Schönheit seiner Sprache ... Wohl kaum ein literarisches Werk hat uns je ein derart vollständiges Verständnis über das Leben eines Indianers vermittelt wie Fools Crow." (Chicago Sun-Times)
"Ein Roman, der mit der Wucht und Unabwendbarkeit seiner Ereignisse, der Glaubhaftigkeit und Vielfalt seiner Figuren, der kompromisslosen Authentizität seiner kulturellen Rekonstruktion und der unver- fälschten Kraft seines Erzählflusses einen großen Beitrag zur Literatur der amerikanischen Urbevölk- erung geleistet hat." (Wallace Stegner)

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Was ist das jetzt: Ein Western, ein Indianerroman? Reinhard Osteroth will sich da lieber nicht festlegen. Unsere vom Genre geprägten Bilder verlöschen nach und nach zwischen den Zeilen, schreibt er, derart konsequent schildert der Autor (selbst ein Blackfoot-Indianer) Leben und Schicksal der Blackfeet um 1870 in Monatana aus indianischer Perspektive. Mythen und Träume schmücken den "historischen Roman", den Osteroth zugleich als Epitaph liest auf indianische Welten. Hilfreich bei all der Authentizität, mit der hier Atmosphäre - für den Rezensenten überhaupt das Wichtigste an diesem Buch - erzeugt wird, ist ein Glossar im Anhang. So geht dieser Tripp ins Reich der Blackfeet "ohne einen Anflug flitternder Exotik" vonstatten. Selbst die Bedrohung dieser Welt durch die Weißen wird mit großer Zurückhaltung geschildert. Gerade sie aber, findet Osteroth, macht das ganze Ausmaß der Bedrohung spürbar.

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