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Wiesbadens Stadtgeschichte ist kurz und heftig: Der Aufstieg vom Kuhdorf zur Großstadt vollzog sich im 19. Jahrhundert. Die Weltkurstadt lockte Schöne und Reiche an.Parallel entstanden in Biebrich Industriekonzerne wie Dyckerhoff, Albert oder Kalle. Mit der Bäderstadt verbinden sich die Namen des Chemikers Remigius Fresenius oder des Mediziners Dr. Emil Pfeiffer. Nostalgiker denken an die herrlichen Bauten desHistorismus, die Denkmalschützer Gottfried Kiesow gepriesen hat. Aber sie übersehen die Frauenpower der Sozialdemokratin Tony Sender in der Weimarer Zeit oder Elisabeth Schwarzhaupt,…mehr

Produktbeschreibung
Wiesbadens Stadtgeschichte ist kurz und heftig: Der Aufstieg vom Kuhdorf zur Großstadt vollzog sich im 19. Jahrhundert. Die Weltkurstadt lockte Schöne und Reiche an.Parallel entstanden in Biebrich Industriekonzerne wie Dyckerhoff, Albert oder Kalle. Mit der Bäderstadt verbinden sich die Namen des Chemikers Remigius Fresenius oder des Mediziners Dr. Emil Pfeiffer. Nostalgiker denken an die herrlichen Bauten desHistorismus, die Denkmalschützer Gottfried Kiesow gepriesen hat. Aber sie übersehen die Frauenpower der Sozialdemokratin Tony Sender in der Weimarer Zeit oder Elisabeth Schwarzhaupt, erste Ministerin im Kabinett Adenauer. Ganz zu schweigen von der Kreativität des Regisseurs Volker Schlöndorff, des Designers Dieter Rams und des Museumsstifter-Ehepaars Reinhard und Sonja Ernst.
Autorenporträt
Stefan Schröder hat als Redakteur für deutsche Tageszeitungen gearbeitet, u. a. für die Badischen Neuesten Nachrichten, die F.A.Z. und als Chefredakteur des Wiesbadener Kurier. Seit 2010 leitet er als Vorsitzender den Presseclub Wiesbaden. Er hat mehrere Bücher über Hessen und Menschen in Hessen veröffentlicht, zuletzt das Buch "Hat die Welt den Dalai Lama und Tibet vergessen?" 2022 wurde Schröder mit dem Hessischen Journalistenpreis für sein bisheriges Lebenswerk ausgezeichnet.