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Das Ziel der Arbeit ist die Steigerung der Effizienz in manuellen Montageprozessen durch eine systematische Erfassung und Nutzung von Fehlerdaten. In der industriellen Praxis übernehmen Mitarbeitende nicht nur wertschöpfende Tätigkeiten, sondern auch die Identifizierung und Dokumentation von Bauteil- und Funktionsfehlern. Obwohl die Bedeutung umfassender Datennutzung für die Wettbewerbsfähigkeit bekannt ist, bleibt ein Großteil dieser Informationen ungenutzt. Dies führt zu ineffizienten Prozessen und vermeidbaren Fehlerkosten.Vor diesem Hintergrund wird ein Gestaltungsmodell zur…mehr

Produktbeschreibung
Das Ziel der Arbeit ist die Steigerung der Effizienz in manuellen Montageprozessen durch eine systematische Erfassung und Nutzung von Fehlerdaten. In der industriellen Praxis übernehmen Mitarbeitende nicht nur wertschöpfende Tätigkeiten, sondern auch die Identifizierung und Dokumentation von Bauteil- und Funktionsfehlern. Obwohl die Bedeutung umfassender Datennutzung für die Wettbewerbsfähigkeit bekannt ist, bleibt ein Großteil dieser Informationen ungenutzt. Dies führt zu ineffizienten Prozessen und vermeidbaren Fehlerkosten.Vor diesem Hintergrund wird ein Gestaltungsmodell zur zielgerichteten Fehlerdatenerfassung entwickelt. Die Forschungsfrage lautet, wie Mitarbeitende in manuellen Montageprozessen besser befähigt werden können, produktbezogene Fehler systematisch zu erfassen, um eine effiziente Fehleranalyse und nachhaltige Fehlerabstellung zu ermöglichen.Methodisch folgt die Arbeit dem forschungsmethodischen Ansatz nach Ulrich. Zunächst werden durch eine strukturierte Literaturanalyse wissenschaftliche Bedarfe identifiziert, während eine empirische Studie die industrieseitigen Anforderungen aufzeigt. Darauf aufbauend erfolgt eine Informationsbedarfsanalyse, aus der ein funktionales Informationsmodell (Beschreibungsmodell) abgeleitet wird. Dieses bildet die Grundlage für die Entwicklung des konzeptionellen Datenmodells (Gestaltungsmodell), das in zwei industriellen Fallbeispielen angewendet und qualitativ evaluiert wird.Das Ergebnis ist ein modular aufgebautes Gestaltungsmodell mit vier Komponenten: Produkt-, Prozess-, Ressourcen- und Fehlermanagementmodul. Diese Module berücksichtigen technische und menschliche Faktoren und bieten eine strukturierte Grundlage zur Definition relevanter Entitäten, Attribute und Beziehungen im Kontext der Fehleranalyse. Das Modell ist technologisch unabhängig, erweiterbar und an spezifische Unternehmensanforderungen anpassbar.Durch die Anwendung des Modells wird die Erfassung und Nutzung von Fehlerdaten systematisiert, was eine effizientere Fehleranalyse, eine nachhaltige Fehlerabstellung und eine Steigerung der Produkt- und Prozessqualität ermöglicht. Damit leistet die Arbeit einen Beitrag zur praxisorientierten Umsetzung datengetriebener Qualitätsstrategien und bietet produzierenden Unternehmen einen Leitfaden zur Optimierung ihres Fehlermanagements in der manuellen Montage.