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Die Arbeit von Miriam Köster behandelt schwerpunktmäßig die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und die Gemeinsame Fischereipolitik-Verordnung. Die aus den EU-Politikbereichen Umwelt und Fischerei stammenden Rechtsakte betreffen mit den EU-Meeren den gleichen Regelungsgegenstand, weisen aber den Umweltschutz hindernde Divergenzen auf. Neben der Darstellung dieser Divergenzen fragt die Autorin, ob der europäische Gesetzgeber aus den primärrechtlichen Prinzipien der Integration von Umweltschutzbelangen und der Kohärenz verpflichtet ist, die beiden Rechtsakte aufeinander abgestimmt zu erlassen, sie…mehr

Produktbeschreibung
Die Arbeit von Miriam Köster behandelt schwerpunktmäßig die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie und die Gemeinsame Fischereipolitik-Verordnung. Die aus den EU-Politikbereichen Umwelt und Fischerei stammenden Rechtsakte betreffen mit den EU-Meeren den gleichen Regelungsgegenstand, weisen aber den Umweltschutz hindernde Divergenzen auf. Neben der Darstellung dieser Divergenzen fragt die Autorin, ob der europäische Gesetzgeber aus den primärrechtlichen Prinzipien der Integration von Umweltschutzbelangen und der Kohärenz verpflichtet ist, die beiden Rechtsakte aufeinander abgestimmt zu erlassen, sie also besser zu verzahnen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass eine derartige Verpflichtung durchaus besteht, es jedoch an konkreten Rechtsgestaltungsvorgaben zur Umsetzung mangelt. Die Arbeit entwickelt Vorschläge für solche Rechtsgestaltungsvorgaben, die auch auf andere Sekundärrechtsakte im Spannungsfeld zwischen Umweltschutz- und Ressourcennutzungsrecht anwendbar sind.
Autorenporträt
Miriam Köster hat an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster bis 2013 Rechtswissenschaften studiert und anschließend dort, neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Referentin für Prof. Dr. Sabine Schlacke beim Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), ihre Dissertation geschrieben. 2018 erwarb sie an der University of the West of England (UWE) einen LL.M. in Umweltrecht und nachhaltiger Entwicklung. 2020 schloss sie den juristischen Vorbereitungsdienst, u.a. mit Stationen in Münster, Berlin und Brüssel, mit dem 2. Staatsexamen ab.
Rezensionen
"Die Arbeit von Köster ist insgesamt sehr gut verständlich geschrieben. Die gewählten Schwerpunkte sind methodisch sauber anhand der eingangs festgelegten Prüfungsmaßstäbe herausgearbeitet und bestätigen in vertretbarer Weise die Hypothese der Autorin. Die im Rahmen der Analyse gewonnenen Erkenntnisse zur GFP-VO, zur MSRL sowie zum Verhältnis von Sekundärrechtsakten der EU im Umweltbereich allgemein sind auch über die Arbeit hinaus von Relevanz. Angesichts der Tatsache, dass Deutschland nicht zu den zentralen Akteuren im Rahmen der GFP zählt, profitiert die Arbeit von Köster zudem sehr von der ausgiebigen Nutzung der einschlägigen englischsprachigen Literatur." Valentin Schatz, in: Zeitschrift für Europäisches Umwelt- und Planungsrecht, Heft 2/2019