Ein Satz genügte, um alles in Bewegung zu setzen: "Dieses Joliot-Curie-Haus lässt mich nicht los." Was zunächst wie eine beiläufige Bemerkung klang, entwickelte sich für den Autor zu einer tiefgehenden Reise in die Vergangenheit und zugleich in das Herz einer ganzen Region. Einst kulturelles Zentrum und pulsierendes Herz der Stadt Riesa, heute beinahe vergessen - das Joliot-Curie-Haus verkörpert die faszinierende Ambivalenz einer Epoche, die geprägt war von kreativer Lebendigkeit ebenso wie von politischer Kontrolle. In Gesprächen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen entfalten sich bewegende Geschichten über Gemeinschaft und Verlust, kulturelle Blüte und den schmerzhaften Niedergang nach der Wende. Dieses Buch gibt den Menschen eine Stimme, die einst das Leben des Hauses prägten, und stellt zugleich kritische Fragen: Wie würdigt man Lebensleistungen, die unter schwierigen politischen Bedingungen entstanden sind? Und was bedeutet es, wenn Geschichte bewusst oder unbewusst vergessen wird? Persönlich, nachdenklich und stets respektvoll begibt sich der Autor auf Spurensuche nach verlorenen Erinnerungen und kultureller Identität. Ein berührendes Plädoyer dafür, dass die Erzählungen von gestern wichtige Antworten auf die Fragen von heute bereithalten können.
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