Im 16. Jahrhundert war religiöse Zugehörigkeit alles andere als eindeutig. Ambiguitätstoleranz, strategische Vieldeutigkeit und konfessionelle Unsicherheit prägten den Alltag. Der Band fragt, wie unter diesen Bedingungen der Uneindeutigkeit Texte, Bilder und Praktiken konfessionell aufgeladen und zugeordnet werden konnten. In interdisziplinärer Perspektive gehen die Beiträge des Bandes solchen Codierungen nach. Untersucht wird das Zusammenspiel von ästhetischer Produktion und rezeptionsästhetischen Zuschreibungen sowie die reflexive Deutung von Prozessen der Codierungen und Decodierungen in Zeiten religiöser Grenzverhandlung.
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