Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension
Peter Henning schätzt Josef H. Reichholf für seine streitbaren Thesen zum Faltersterben. Ein wichtiges Thema, wie Henning feststellt. Reichholfs Buch scheint ihm allerdings entomologisches Grundwissen vorauszusetzen und sich also vor allem an Insektenkundler zu richten. Letztere sowie interessierte Laien finden laut Henning im Buch auf gängige Beobachtungen und Argumente gründende Ursachenforschung zum Faltersterben. Besonders spannend findet Henning die einzelnen Falterbeispiele zum Kohlweißling oder dem Schillerfalter. Wer sich für weiterführende Informationen interessiert, dem empfiehlt Henning den "exzellenten" Band "Das große Insektensterben" von Andreas H. Segerer und Eva Rosenkranz.
© Perlentaucher Medien GmbH
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"Reichholf bietet nicht nur einen - oft unterhaltsamen - Einblick in seine Feldforschung, er möchte zugleich die Begeisterung für die Schmetterlinge wecken, und das gelingt ihm." Andrea Lüthi, NZZ am Sonntag, 9.12.18 "Die Schmetterlinge werden von unseren Steuergeldern ausgerottet. Reichholf ist gelinde im Ton, doch radikal in dem, was er meint ... Wenn man Reichholfs Buch am Ende dennoch nicht in erbitterter, sondern in heiterer Stimmung aus der Hand legt, so liegt das an der Art, wie er zu erzählen vermag und den Leser an seiner lebenslangen Verzauberung durch die Schmetterlinge teilhaben lässt." Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 09.10.18 "Sein neues Buch wird bei jenen auf Interesse stoßen, denen langsam klar wird, dass Schmetterlinge nicht bloß schön anzuschauen sind, sondern auch und vor allem als veritable Bio-Indikatoren zu verstehen sind, denen es nach und nach an den Kragen geht ... Das Buch ... lenkt den Blick auf Vorgänge innerhalb des gesamten Ökosystems, die alle angehen, ob nun Falterkenner oder nicht." Peter Henning, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.10.18 "Und so wird aus einer kurzweiligen Lektüre ein erschreckendes Manifest für ein Umdenken in Stadt und Land." Peter Laufmann, Natur, April 19
