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Erscheint vorauss. Dezember 2025
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1798 traf der romantische Schriftsteller Clemens Brentano in einem Jenaer Literarischen Salon auf Sophie Mereau, in die er sich spontan verliebte. An seinen Bruder Christian schrieb er nach Marburg, "dass die vortreffliche Dichterin Professor Mereau, ganz, körperlich und geistig, das Bild unserer verstorbenen Mutter ist" (zit. n. Gersdorff:165). Die ewige Sehnsucht Brentanos nach mütterlicher Zuwendung, vermutlich zurückzuführen auf den Verlust der früh verstorbenen leiblichen Mutter, sollte in der Ehe mit Sophie Mereau, einer selbstbewussten anerkannten Autorin, desaströse Folgen zeitigen.…mehr

Produktbeschreibung
1798 traf der romantische Schriftsteller Clemens Brentano in einem Jenaer Literarischen Salon auf Sophie Mereau, in die er sich spontan verliebte. An seinen Bruder Christian schrieb er nach Marburg, "dass die vortreffliche Dichterin Professor Mereau, ganz, körperlich und geistig, das Bild unserer verstorbenen Mutter ist" (zit. n. Gersdorff:165). Die ewige Sehnsucht Brentanos nach mütterlicher Zuwendung, vermutlich zurückzuführen auf den Verlust der früh verstorbenen leiblichen Mutter, sollte in der Ehe mit Sophie Mereau, einer selbstbewussten anerkannten Autorin, desaströse Folgen zeitigen.
Der vorliegende Band analysiert anhand des Briefwechsels der beiden Protagonisten und weiterer Schriften die Stationen ihrer kurzen, aber heftigen Ehe zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Dabei kommt das Geschlechterverhältnis um 1800 ebenso zur Sprache wie die weiblichen Emanzipationsbestrebungen im Kontext von Aufklärung und Französischer Revolution.
Autorenporträt
Prof. Dr. Marita Metz-Becker hat Germanistik, Pädagogik, Soziologie und Europäische Ethnologie an den Universitäten Gießen und Marburg studiert. Nach ihrer Habilitation wurde sie apl. Professorin an der Philipps-Universität Marburg.
Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts, Medikalkulturforschung, Biographieforschung und Frauen- und Geschlechtergeschichte. Sie hat in diesen Forschungsgebieten sowohl einschlägige Publikationen vorgelegt als auch zahlreiche Ausstellungsprojekte kuratiert. Marita Metz-Becker ist Erste Vorsitzende des Marburger Hauses der Romantik e. V. Auszeichnungen: 2004 Marburger Stadtsiegel; 2008 Frauenförderpreis der Philipps- Universität; 2010 Otto-Ubbelohde-Preis des Kreises Marburg-Biedenkopf.