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Chile Anfang der siebziger Jahre. Im Hof des Gefangenenlagers sehen die Häftlinge eines Abends vollkommen verblüfft, wie eine alte, rauchende Messerschmitt Verse aus der Genesis in den Himmel schreibt. Das war der erste "aeropoetische" Auftritt von Carlos Wieder. Zu diesem Zeitpunkt weiß der Erzähler noch nicht, dass er den tollkühnen Piloten-Dichter, der zum Star des Pinochet-Regimes aufsteigt, kennt. Doch schnell wird zur Gewissheit, dass es niemand anderes ist als der mysteriöse Alberto Ruiz-Tagle, dem er zum ersten Mal in der Literaturwerkstatt der Universität von Concepcion begegnete.…mehr

Produktbeschreibung
Chile Anfang der siebziger Jahre. Im Hof des Gefangenenlagers sehen die Häftlinge eines Abends vollkommen verblüfft, wie eine alte, rauchende Messerschmitt Verse aus der Genesis in den Himmel schreibt. Das war der erste "aeropoetische" Auftritt von Carlos Wieder. Zu diesem Zeitpunkt weiß der Erzähler noch nicht, dass er den tollkühnen Piloten-Dichter, der zum Star des Pinochet-Regimes aufsteigt, kennt. Doch schnell wird zur Gewissheit, dass es niemand anderes ist als der mysteriöse Alberto Ruiz-Tagle, dem er zum ersten Mal in der Literaturwerkstatt der Universität von Concepcion begegnete. Dort fiel er durch seine gepflegte Erscheinung und sein Auftreten auf, das genauso geheimnisvoll und distanziert war wie seine Gedichte, und beeindruckte besonders die Studentinnen.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

"Aus dem letzten Kapitel seines Buches "Naziliteratur in Amerika" hat der Autor jetzt einen Roman über den exquisiten Poeten und Mörder Carlos Ramírez Hoffmann gemacht, und wird dafür von Paul Ingendaay sehr gelobt. Ein Buch, das als "lateinamerikanische Extravaganz" beginnt, endet durch die Jagd auf Hoffmann als "Krimi der schwarzen Serie". Ingendaay kann seine Skepsis gegenüber Büchern zum Thema lateinamerikanische - in diesem Fall chilenische - Diktatur nicht verbergen; um so mehr bewundert er die Fähigkeit des jungen Chilenen, durch "Genauigkeit, Kürze, Ironie und ein Schweben über seiner eigenen Geschichte" den Leser für sich einzunehmen. Zudem bescheinigt der Rezensent der Übersetzung von Christian Hansen "hohes Stilempfinden".

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