Die endodontische Therapie ist in hohem Maße vorhersehbar, dennoch scheitern 5-20 % der Fälle aufgrund von Verfahrensfehlern, die die Infektionskontrolle und die Versiegelung beeinträchtigen. Diese Missgeschicke sind auf anatomische Komplexität, Diagnosefehler und Einschränkungen des Bedieners zurückzuführen und werden als Zugangs-, Instrumentierungs- oder Obturationsfehler zusammengefasst.Zu den Zugangsfehlern gehören die Behandlung des falschen Zahns, verpasste Kanäle, Beschädigung von Restaurationen und Perforationen. Instrumentierungsfehler wie Leistenbildung, Perforationen, Instrumententrennung, Kanalblockaden und Spülmittelextrusion behindern eine effektive Reinigung und Formgebung. Obturationsfehler - Überfüllung, Unterfüllung und vertikale Wurzelfrakturen - beeinträchtigen die Abdichtung und können zum Versagen oder zur Extraktion führen. Verschiedene Probleme wie fehlgeschlagene Anästhesie und Gewebeemphysem sind zwar weniger häufig, stellen aber zusätzliche Risiken dar.Vorbeugung und Früherkennung sind für die Behandlung von zentraler Bedeutung. Fortschritte wie CBCT, zahnärztliche Operationsmikroskope, Ultraschall-Retrieval und bioaktive Reparaturmaterialien verbessern die Diagnose und Prognose. Der Erfolg in der Endodontie hängt letztlich von einer sorgfältigen Technik, moderner Technologie und der kontinuierlichen Verbesserung der Fähigkeiten des Behandlers ab.
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