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Die interdisziplinäre Studie geht der kontrovers diskutierten Frage nach, ob und wie geografisches und kulturelles Wissen aus dem arabisch-islamischen Kulturraum von europäischen Kartenmachern genutzt wurde. Die kontextuelle Analyse kartografischer Repräsentationen - von diagrammatischen TO- und Klimazonenkarten bis zu detaillierten Welt- und Portolankarten - sowie begleitender Quellentexte vom 10. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts zeigt die komplexe Dynamik der Wissensvermittlung, die weder linear noch durchgängig verlief. Dem spatial turn folgend, werden Karten als hybride, soziokulturelle…mehr

Produktbeschreibung
Die interdisziplinäre Studie geht der kontrovers diskutierten Frage nach, ob und wie geografisches und kulturelles Wissen aus dem arabisch-islamischen Kulturraum von europäischen Kartenmachern genutzt wurde. Die kontextuelle Analyse kartografischer Repräsentationen - von diagrammatischen TO- und Klimazonenkarten bis zu detaillierten Welt- und Portolankarten - sowie begleitender Quellentexte vom 10. bis zum Beginn des 15. Jahrhunderts zeigt die komplexe Dynamik der Wissensvermittlung, die weder linear noch durchgängig verlief. Dem spatial turn folgend, werden Karten als hybride, soziokulturelle Zeugnisse zur Konzipierung von Räumen und Weltvorstellungen verstanden, mit denen vielfältige Interessen verfolgt wurden.
Autorenporträt
Stefan Schröder ist Privatdozent an der Universität Kassel und arbeitet als University Researcher an der Faculty of Arts der Universität Helsinki. Seine Forschungsschwerpunkte umfassen mittelalterliche Reiseberichte und Karten, christlich-muslimische Beziehungen, Geschichtsbilder der Kreuzzüge und aktuell Körperdiskurse im Kontext medizinischer Elektrizität im 18. Jahrhundert.