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Früher wandten sich betroffene Eltern wegen ihrer radikalisierten Jugendlichen an Beratungsstellen. Seit einigen Jahren scheint sich dies umgekehrt zu haben: Immer öfter suchen junge Menschen wegen ihrer radikalisierten Eltern Hilfe. Menschen der Generation 50plus teilen häufiger Fake News als junge Menschen, sind anfälliger für Verschwörungsideologien und scheinen häufiger in Filterblasen abzutauchen. Woran liegt das? Und wie kann mit diesem neuen Phänomen der radikalisierten Senioren und Seniorinnen umgegangen werden? Neben einem Streifzug durch die Studienlage zu Medienkompetenz und…mehr

  • Geräte: eReader
  • ohne Kopierschutz
  • eBook Hilfe
  • Größe: 0.9MB
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Produktbeschreibung
Früher wandten sich betroffene Eltern wegen ihrer radikalisierten Jugendlichen an Beratungsstellen. Seit einigen Jahren scheint sich dies umgekehrt zu haben: Immer öfter suchen junge Menschen wegen ihrer radikalisierten Eltern Hilfe. Menschen der Generation 50plus teilen häufiger Fake News als junge Menschen, sind anfälliger für Verschwörungsideologien und scheinen häufiger in Filterblasen abzutauchen. Woran liegt das? Und wie kann mit diesem neuen Phänomen der radikalisierten Senioren und Seniorinnen umgegangen werden? Neben einem Streifzug durch die Studienlage zu Medienkompetenz und Radikalisierung im Alter beleuchten die Autorinnen individuelle Fallgeschichten und leiten daraus Lösungsideen ab. Es zeigt sich, dass eine Sensibilisierung für die Vulnerabilität in dieser Generation dringlich und von hoher politischer Relevanz ist: Nur so lassen sich Wege finden, der Spaltung innerhalb von Familien und innerhalb der Gesellschaft entgegenzuwirken.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

Autorenporträt
Dr. Sarah Pohl, Diplom-Pädagogin, systemische Paar- und Familienberaterin, Heilpraktikerin für Psychotherapie, leitet die Zentrale Beratungsstelle für Weltanschauungsfragen des Landes Baden-Württemberg (ZEBRA/BW). Sie arbeitete acht Jahre in der Parapsychologischen Beratungsstelle in Freiburg und ist seit langem als Referentin und Autorin in diesem Themenfeld tätig.Mirijam Wiedemann hat gymnasiales Lehramt in den Fächern Englisch, Geschichte und katholische Theologie an der Universität Tübingen studiert. Nach ihrer Tätigkeit als Lehrerin in Baden-Württemberg ist sie seit 2017 die Leiterin der Geschäftsstelle für gefährliche religiös-weltanschauliche Angebote in der Stabsstelle Religionsangelegenheiten/ Staatskirchenrecht am Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Wie mit älteren Angehörigen umgehen, die in verschwörungstheoretisches Denken abgleiten? Mit dieser Frage beschäftigen sich Sarah Pohl und Mirjam Wiedemann in diesem laut Rezensentin Antje Lang-Lendorff trotz Schwächen insgesamt empfehlenswerten Buch. Die theoretischen Überlegungen, die die Autorinnen zum Thema anstellen, kann man getrost ignorieren, meint Lang-Lendorff, interessant findet sie hingegen die über 20 Fallbeispiele. Sie geht auf einige dieser Fallstudien kurz ein, die durchaus unterschiedlich ausfallen, wobei auch Gemeinsamkeiten zu erkennen sind: Lebenskrisen fördern Radikalisierung, das im Alter zentrale Thema der Gesundheit ist oft eine Einstiegsdroge für Verschwörungsdenken. Pohl und Wiedemann fokussieren auf die Lebensläufe der Betroffenen, so Lang-Lendorff, gesellschaftliche Faktoren hingegen spielen keine große Rolle, was spätestens dann ein Problem wird, wenn es darum geht, Lösungen für die Probleme anzubieten. Gleichwohl findet die Rezensentin im Buch einige gute Anregungen, etwa wenn die Autorinnen Angehörigen vorschlagen, älteren Menschen die Aufnahme eines Hobbys nahezulegen - dann bleibt weniger Zeit fürs Scrollen auf dubiosen Internetseiten. Angesichts solcher Ratschläge werden Überfünfzigjährige dieses Buch wohl weit weniger hilfreich finden als die unbedarfte Rezensentin.

© Perlentaucher Medien GmbH