(Ent)täuscht leider
Ich gestehe es vorneweg – dieser Roman hat mir Rätsel aufgegeben.
Wir lernen Sadie Revelare kennen, die gemeinsam mit ihrer Großmutter Gigi das Café „A Peach in Thyme“ betreibt. Das Geheimnis der Backwaren ist die Revelare-Magie: „Eine Prise Träume in den Rührteig, ein
kleiner Tropfen Hoffnung zwischen die Knethaken.“ Aber auf Sadie lastet ein Fluch. Ihr Herz wurde…mehr(Ent)täuscht leider
Ich gestehe es vorneweg – dieser Roman hat mir Rätsel aufgegeben.
Wir lernen Sadie Revelare kennen, die gemeinsam mit ihrer Großmutter Gigi das Café „A Peach in Thyme“ betreibt. Das Geheimnis der Backwaren ist die Revelare-Magie: „Eine Prise Träume in den Rührteig, ein kleiner Tropfen Hoffnung zwischen die Knethaken.“ Aber auf Sadie lastet ein Fluch. Ihr Herz wurde bereits mehrmals gebrochen, nach dem vierten Mal verliert sie ihre Magie.
So weit, so perfekt. Für mich hörte sich dies nach einem cozy Wohlfühlroman mit einem Hauch Magie und einer schönen Lovestory an. Dazu hat es ein zauberhaftes Cover, das mich ein weiteres schönes Herbstbuch erwarten ließ. Allerdings rückt das Wohlgefühl rasch in den Hintergrund und wir werden mit Dramen und Problemen konfrontiert, die ich in so einer Geschichte absolut nicht erwartet hätte. Bald geht es um nicht weniger als Tod und die Tilgung von Lebensschuld.
Dazu hatte ich enorme Schwierigkeiten mit der Einordnung. Die Autorin wird nicht müde zu betonen, dass die Revelares keine Hexen sind. Vielmehr gehen Gigi und Sadie jeden Sonntag brav in die Kirche, gleichzeitig aber nutzen sie magische Kräfte und auch dunkle Zauber in nicht geringem Ausmaß. Ganz ehrlich, das habe ich schlicht und einfach nicht verstanden, da gab es für mich keine klare Linie, sondern von allem etwas.
Wirklich zauberhaft fand ich nur die Rezepte, die sich am Ende eines jeden Kapitels finden, aber die Geschichte an sich konnte mich nicht richtig packen. Das Fesselndste waren tatsächlich die Essensbeschreibungen.