augustinisch-antipelagianische Positionen, die sich im ,Frankfurter' in besonderer Intensität niederschlagen; zum anderen die zu theologischen Grenzüberschreitungen neigende Gotteslehre des ,Frankfurter', die ihn ebenfalls weit von Meister Eckhart entfernt. Ein abschließender Teil führt anhand der frühen Wittenberger Druckausgaben (1516, 1518, 1520) die mediale Umgestaltung des ,Frankfurter' zur ,Theologia deutsch' vor.
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Andreas Zecherle in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur Band 139 (2017), Heft 4, pp. 633-637
"Die Arbeit Wegeners erschließt einen immer wieder unterschätzten spätmittelalterlichen Traktat der deutschen Mystik neu. Sie öffnet die Augen für eine intertextuelle und vergleichende Lektüre des 'Frankfurters' und ermöglicht so kontextualisierte Urteile über diesen für die 'deutsche Mystik' und auch die Reformation Luthers wichtigen Text. Sie würdigt die 'Theologia deutsch' sowohl als theologiegeschichtlich als auch literaturhistorisch bedeutsames Werk, dessen Herkunft auch ihre Arbeit nicht weitergehend klären konnte und wollte.Die Dissertation lässt sich als erweiterter Kommentar zu einer eigenen Auseinandersetzung mit der 'Theologia deutsch' heranziehenund verschafft neue, auch in theologischer Hinsicht erhellende Lektüreerfahrungen mit einem Text, der von manch anderem Forscher als nahezu inhaltlich tot charakterisiert wurde."
Stefan Michels in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur (ZfdA) 147/3 (2018), 412-413








