Joshua Pelzer beschreibt mit psychologischer Tiefe und sprachlicher Ruhe, wie sensorische Reize unser Nervensystem formen - und warum manche Gehirne sie intensiver erleben als andere. Was für viele nur "Hintergrundgeräusch" ist, kann für neurodiverse, hochsensible oder autistische Menschen eine Welle aus Stress, Erschöpfung und Selbstzweifel auslösen.
Doch statt Rückzug oder Abstumpfung schlägt Pelzer einen dritten Weg vor: Bewusstheit. Selbstschutz. Achtsame Regulation.
Das Buch erklärt,
- wie Reize im Gehirn verarbeitet werden - und warum Filter manchmal versagen,
- welche körperlichen Signale auf Überforderung hinweisen,
- wie sensorische, emotionale und soziale Reize sich überlagern,
- und welche einfachen, neurobiologisch fundierten Strategien helfen, Grenzen zu stabilisieren.
Von der akustischen Überforderung im Büro über Lichtempfindlichkeit bis zu emotionalem Overload in Beziehungen - Pelzer zeigt, wie man sich selbst besser lesen lernt. Dabei verwebt er Neurowissenschaft, Psychologie und Achtsamkeit zu einem Konzept, das weder klinisch noch esoterisch ist: eine Praxis des sensorischen Selbstrespekts.
Leser:innen lernen,
- ihre "Reizsignatur" zu erkennen,
- Frühwarnzeichen von Überflutung zu bemerken,
- und ihre Umgebung so zu gestalten, dass sie Energie statt Erschöpfung spendet.
Mit seinem klaren, poetischen Stil macht Pelzer sichtbar, dass Sensibilität kein Defizit, sondern ein hochkomplexes Wahrnehmungssystem ist - und dass Schutz nichts mit Schwäche zu tun hat, sondern mit der Fähigkeit, bewusst im eigenen Körper zu bleiben.
"Die Reizbarriere" ist kein Buch über Grenzen, sondern über das Gleichgewicht zwischen Offenheit und Selbstwahrung. Ein stiller Leitfaden für alle, die in einer lauten Welt lernen wollen, ihren inneren Raum zu bewahren.
"Grenzen zu haben heißt nicht, sich zu verschließen - sondern zu wissen, wo man atmet."
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