Charlotte McGregor – Highland Crime, Der Tote im Whiskeyfass
Wer rechnet schon damit, dass ausgerechnet bei der Versteigerung einiger antiker Fundstücke aus Monroe Manor eine Leiche gefunden wird – und dazu noch in einem Whiskeyfass?
Fanny König ganz sicher nicht und noch weniger freut sie sich
darauf, schon wieder Detective Inspector Wilson darüber zu informieren, dass sie über eine Leiche…mehrCharlotte McGregor – Highland Crime, Der Tote im Whiskeyfass
Wer rechnet schon damit, dass ausgerechnet bei der Versteigerung einiger antiker Fundstücke aus Monroe Manor eine Leiche gefunden wird – und dazu noch in einem Whiskeyfass?
Fanny König ganz sicher nicht und noch weniger freut sie sich darauf, schon wieder Detective Inspector Wilson darüber zu informieren, dass sie über eine Leiche gestolpert ist.
Natürlich fängt die Hobbydetektivin an zu ermitteln – aber auch ihr Nachbar, George King alias Lord Seidentüchlein, ermittelt, allerdings aus ganz anderen Gründen.
Denn plötzlich ist seine Vergangenheit näher als er glaubt. Wird er die Bewohner und Fanny in Gefahr bringen, weil er sein „geheimes Leben“ verschweigt oder wird er endlich die Karten auf den Tisch legen, bevor jemand zu schaden kommt?
Ich habe sämtliche Bücher aus Kirkby gelesen und kenne auch fast alle anderen Bücher der Autorin.
Ich mag den lockeren, humorvollen und flüssigen Erzählstil der Autorin, der sich durch sämtliche Bücher zieht und wenn ich nach Kirkby komme, ist es, als würde ich Urlaub bei Freunden machen, denn das kleine Städtchen und seine Bewohner sind mir ans Herz gewachsen.
Die Figurenausarbeitung ist wie immer lebendig und vielseitig. Die Autorin arbeitet mit einem breiten Figurenensemble, das wir bereits aus anderen Büchern der Reihen rund um Kirkby kennen.
Der Enthüllungsjournalist George King, allen bekannt als etwas vornehmer und exzentrischer Autor und Lord Seidentüchlein, und seine Dirndl-Liebende Nachbarin Fanny König aus München stehen wieder im Fokus des Cosy Crimes.
Lockerleicht, ein wenig zynisch und doch sehr einander zugetan ermitteln sie auf unterschiedlichen Wegen im Fall der Fassleiche. Wir erfahren auch ein bisschen mehr über Georges Vergangenheit, allerdings wieder nur ein paar Brocken.
Der Wohlfühl-Krimi wird diesmal in zwei Handlungssträngen erzählt: In der Gegenwart mit Fanny und George und die Ereignisse rund um 1873 aus der Sicht von Lady Victoria Graham und ihrer Angestellten Mairi.
Die verschiedenen Schauplätze sind atmosphärisch und bildhaft beschrieben. Hier hatte ich beim Lesen ein gutes, detailliertes Bild vor Augen.
Die Story bietet wieder viel Spannung, einen guten Humor und viel Wohlfühl-Gefühl. Ich habe diesen Cosy Crime sehr gern gelesen und konnte mich schnell hineinfallen lassen. Auch auf zwischenmenschlicher Ebene geht es für Fanny und Georg weiter und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt. Natürlich darf Terror-Dackel Rudi nicht fehlen, der diesmal ordentlich einstecken musste.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung.
Das Cover passt sehr schön zu den übrigen Büchern der Kirkby-Reihe.
Fazit: Spannender, humorvoller Cosy-Crime aus dem schottischen Kirkby. 5 Sterne.