Im Zentrum der Untersuchung stehen die Wiederentdeckungen der Überlieferungsträger, Aspekte kodexgebundener Rezeption (Abschriften, textkritische Arbeiten, Handschriftenbeschreibungen) sowie editorische und interpretatorische Bemühungen um den Liber Evangeliorum, von den Ausgaben durch Matthias Flacius Illyricus (Basel 1571) und Johann Schilter (Ulm 1726) bis hin zur ersten, nach modernem Verständnis kritischen Edition durch Eberhard Gottlieb Graff (Königsberg 1831).
Ein umfangreicher Anhang macht darüber hinaus Materialien verfügbar, die bislang nur schwer zugänglich waren. Das Buch leistet damit an einem konkreten Fallbeispiel einen Beitrag zur Wissenschaftsgeschichte der Germanistik in der frühen Neuzeit.
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Carla Falluomini in: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur Heft 2/2011
"Akribisch recherchiert und stets fundiert, überaus materialreich und in gut lesbarer Sprache legt Kössinger in insgesamt zehn Kapiteln [...] eine Arbeit vor, wie sie sich jeder Leser nur wünschen kann. [...] Wer immer sich in der Zukunft für Otfrids Evangelienbuch, für dessen Rezeption vom 15. bis zum 19. Jahrhundert und die Methodik der mit frühen volkssprachlichen Texten befassten Philologie seit der Mitte des letzten Jahrtausends interessiert, wird mit diesem Buch ein Standardwerk zur Verfügung haben."
Matthias Kirchhoff in: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 51/2010








