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gerdys_buecher.reich

Bewertungen

Insgesamt 63 Bewertungen
Bewertung vom 15.11.2025
Zwischen den Jahren 2025   2026
Merz, Else

Zwischen den Jahren 2025 2026


ausgezeichnet

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:
Zwischen den Jahren ist ein Heft, das dazu einlädt und ermutigt, sich Zeit zu nehmen und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. Sich über Vergangenes Gedanken zu machen, dankbar zu sein für Erlebtes und Erreichtes, Schweres loszulassen und vor Gott abzulegen. Danach aber nicht stehen zu bleiben, sondern mit Zuversicht und Gottvertrauen auch neue Schritte zu wagen ins neue Jahr und in die Herausforderungen, Ziele und Träume, die Gott uns in der Stille aufs Herz legt.

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:
✅ Sinnvolle Unterteilung in Zurückschauen, Innehalten, Weitergehen, Nachklang
✅ Tiefgründige Fragen, die zum Nachdenken und Reflektieren einladen, die teilweise etwas mehr Zeit zum Beantworten benötigen, und damit Ruhe in den hektischen Alltag bringen.
✅ Genügend Platz zum Niederschreiben eigener Gedanken, Erlebnisse, etc.
✅ Schlichtes Design, das nicht ablenkt, aber doch mit hübschen Elementen, aufwartet.

💯𝗕𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝘀 𝗴𝘂𝘁 𝗳𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗰𝗵:
Durch die Fragen und Aufgaben ist man dazu eingeladen, sich an Vergangenes zu erinnern und zu entdecken, was alles passiert ist, und den Blick dabei auch auf Gott zu richten.
💎 𝗗𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲 𝗶𝗰𝗵 𝗳ü𝗿 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁𝗴𝗲𝗻𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻:
Wenn ich mir Dinge nicht aufschreibe, vergesse ich sie leider allzu leicht. Dieses Heft hilft mir, mich bewusst an Geschehenes zu erinnern und neu dankbar zu sein für alles Erlebte.

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Dieses kleine Heft ist ein wahrer Schatz, der einen zum Innehalten, Reflektieren und Träumen einlädt. Was war gut, was habe ich erlebt und geschafft und wovon träume ich fürs nächste Jahr? Wo habe ich Gott erlebt, oder vielleicht auch erst im Nachhinein gesehen, dass er dabei war?
Ich glaube, dass „Zwischen den Jahren“ ein Segen für jeden wird, der sich Zeit nimmt und es durcharbeitet.
Eine Herzensempfehlung von mir und eine tolle Geschenkidee für Weihnachten!

Bewertung vom 10.11.2025
Die Reise ins versprochene Land: Liebevoll illustrierte Kinderbibel ab 8 Jahren. Band 1: Biblische Geschichten u.a. Adam & Eva, Abraham, Arche Noah, Josef, Moses, Josua (Der Löwe von Juda)

Die Reise ins versprochene Land: Liebevoll illustrierte Kinderbibel ab 8 Jahren. Band 1: Biblische Geschichten u.a. Adam & Eva, Abraham, Arche Noah, Josef, Moses, Josua (Der Löwe von Juda)


ausgezeichnet

Kennt ihr die Veggietales? Das sprechende Gemüse, das die Bibelgeschichten nacherzählt?
Meine Kinder fanden die schon toll, doch mit dem Löwen von Juda, dieser neuen Kinderbibel, habe ich sie restlos begeistern können, egal ob 4 oder 14 Jahre alt. Besonders die Kleine setzt sich jeden Tag hin, schaut hinein und lässt sich vorlesen und fragt dann auch nach, sodass wir ins Gespräch kommen.
Kinder wachsen mit Büchern auf, in denen Tiere sprechen, Feuerwehrautos fahren oder sonst alles tun, in denen die Tiere menschliche Eigenschaften zugesprochen bekommen. Und es ist natürlich klar, dass das so nicht Wirklichkeit ist, und doch werden die Botschaften und Geschichten transportiert und bleiben noch besser hängen. Aufgefallen ist mir das auch bei der Robin Hood-Verfilmung von Disney, in der auch Tiere die Personen spielen. Die Kinder konnten die Charaktereigenschaften etc. sofort sehen und verstehen.
Auch wenn die Bibel vielleicht zunächst befremdlich wirkt man Probleme damit hat, dass Tiere zur Darstellung verwendet werden, möchte ich sagen, dass ich beim längeren Betrachten immer begeisterter wurde. Manches Mal staunte ich und konnte tief in meinem Geist spüren, dass Gott dieses Buch gebrauchen möchte, um viele Kinder zu erreichen. Der Text bleibt nah an der Bibel dran. Die ergänzenden Erklärungen zur damaligen Zeit und dem dort lebenden Tierreich oder wieso der Autor welches Tier für eine Person gewählt hat, haben mich erstaunt. Es war zu spüren, dass viel Bibelstudium und Gebet dahinterstecken. Nicht Willkür, sondern Symbolik und Bedeutung. Im Hebräischen haben Namen Bedeutung. Kaleb heißt z.B. Hund, und wird auch als Kanaan-Hund dargestellt. Die Beschreibung der Eigenschaften eines solchen Hundes macht dann nochmals klarer, warum dieses Tier so gut zur biblischen Figur passt. Genauso bei allen anderen.
Ich konnte immer wieder nur über die Genialität Gottes staunen, der meiner Meinung nach nichts zufällig geschehen lässt. Wenn der Pharao in Hesekiel als Krokodil beschrieben wird, dann hat das seinen Grund. Solche und andere Infos fanden sich in den Infokästen.
Meine Tochter freut sich besonders jedes Mal, wenn sie den Löwen von Juda in einem Bild entdecken kann, und dann weist sie mich darauf hin, dass das Jesus ist. Genauso aber auch die böse Schlange oder der böse Drache.
Das Buch wird ab 8 Jahren empfohlen, was ich auch für richtig halte, da manche Zeichnungen wirklich düster sind. Jedoch hat meine fast 5-Jährige auch kein Problem damit, sich die Bilder anzuschauen, und kann da gut differenzieren. Da muss aber natürlich auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes geschaut werden. Gerade durch die Darstellung von teils düsteren Bildern und Kreaturen, wird den Kindern (und auch den Erwachsenen) aber stark vermittelt, dass das Böse, wirklich böse ist und es nichts Positives hat, davon fasziniert zu sein.
Ich bin überzeugt, dass diese Bibel ein Segen werden kann. Sie ist ein niederschwelliges Angebot für Kinder, die vielleicht noch nie mit der Bibel in Berührung gekommen sind. In Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen können sie eingesetzt werden, und soweit ich weiß, wird es da auch passendes didaktisches Material dazu geben.
Der Autor sagte zu der Frage, warum er diese Bibel so machte in einem Interview:
In der Bibel steht, dass wir so sanft wie die Tauben und so listig wie die Schlangen sein sollen. Dies sei sein Weg, auf dem er Kinder mit der besten Botschaft erreichen möchte.
Die Reise ins Versprochene Land ist der erste Teil von 3 und behandelt die Geschichte von der Schöpfung bis zum Einzug des Volkes Israel ins Land Kanaan. In einem großen Bogen werden die wichtigsten Stationen der Heilsgeschichte dargestellt. Da es sich um eine Kinderbibel handelt, wird natürlich auch nicht alles ganz ausführlich behandelt, was aber auch nicht der Anspruch an ein solches Buch ist.
Ich bin restlos begeistert von Illustrationen und verweise auf die Seite des Autors, auf der man auch sehen kann, wie er diese gemalt hat. Sehr faszinierend!
Ich möchte diese Bibel all denen empfehlen, die offen sind für eine etwas andere Art der Evangelisation, denjenigen, die nichtchristliche Kinder mit einem Buch beschenken möchten, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht und die Botschaft und Geschichte von Gott und seinem Volk trotz der unkonventionellen Darstellungsweise doch klar und deutlich vermittelt.

Bewertung vom 05.11.2025
Das Haus am Ende der Welt
Faludi, Katrin

Das Haus am Ende der Welt


ausgezeichnet

Autorin: Katrin Faludi
Verlag: Gerth Medien 2025
Print: 432 Seiten
Perspektive: 2 POVs (Ich-&Erzähler)
5/5 Sternen

Was zum Kuckuck hat sie mit den ganzen Kieferzapfen vor??? Diese Frage ging mir nach einem Kaffeedate mit der Autorin auf der FBM, bei dem sie von ihrer Geschichte erzählte, nicht mehr aus dem Kopf und das Buch rutschte ganz nach oben auf dem SuB. Ich hab die Antwort gefunden, wenn ihr sie auch wissen wollt schnappt euch das Ding!

Inhalt:
Nach einem Reitunfall wacht Mai auf und weiß nicht mehr, wer sie ist und wohin sie gehört. In einer spontanen Aktion fliegt sie nach Finnland und versucht, ihrer Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Henning, ihr Ziehvater, ist daraufhin gezwungen, ihr hinterherzureisen. Doch sie zurückzuholen ist nicht so einfach wie gedacht und das liebe und angepasste Kind wieder in die Spur zu bekommen, ist keine leichte Aufgabe. Denn für alle heißt es, ehrlich zu werden, zu Fehlern zu stehen und um Vergebung zu bitten.

Über die Protas:
Henning: Dieser Mann ist in einer schwierigen Familienkonstellation aufgewachsen, erdrückt von Schuldgefühlen, und mit der Ansicht, alles mit sich selbst ausmachen zu müssen. Dadurch verliert er mehrere wichtige Personen in seinem Leben. So gut er kann, versucht er ein guter Vater für Mai zu sein. Leider erkennt er erst spät, dass er ohne Heilung auch andere verletzt, die er eigentlich liebt.

Mai: Die 15-Jährige war für mich zunächst nicht ganz greifbar, auch wenn mir gleich klar war, dass etwas ganz und gar nicht stimmte. Ihr Verhalten ist oftmals nicht nachvollziehbar und irrational, was für einen Teenager, der sich auf Identitätssuche befindet, wohl aber nicht untypisch ist. Im Laufe der Geschichte habe ich mit ihr gelitten und für sie geweint.

Janne: Die Pastorin. Sie war mMn mehr als nur eine Nebenfigur. Ihre Auftritte und Beiträge waren humorvoll, ehrlich und tiefsinnig. Sie nimmt dem Glauben jede Schwere oder Unnahbarkeit und lädt offen zu einem Einlassen auf Gott ein.

Das mochte ich:
- Spannung wurde konstant hochgehalten, was vor allem durch die wechselnden Zeitebenen und verschiedenen POVs geschah
- Die verschiedenen Sichtweisen und Erzählperspektiven. Ich fand es sehr interessant, Henning aus der Ich-Perspektive zu erleben, mich in den Kopf des Mannes hineinzubegeben und seine Wahrnehmung der Geschehnisse nachzuverfolgen, Mai dagegen von außen anzuschauen.
- Der Humor, der immer wieder durchblitzt
- Beschreibungen der finnisch-russischen Grenzregion

Das habe ich für mich mitgenommen:
Geheimnisse, die man hütet, weil man glaubt, andere dadurch vor Leid zu bewahren, richten oftmals großen Schaden an. Die Wahrheit ist vielleicht schmerzhaft, doch gleichzeitig auch heilsam, wenn man bereit ist, sich ihr schonungslos und ehrlich zu stellen.


Das mochte ich nicht so:
Die Sprache war für einen Roman im christlichen Bereich teilweise etwas derb, passte aber absolut zur Geschichte und zur Alltagsrealität. Deshalb ist es kein Kritikpunkt, sondern nur ein Hinweis für diejenigen, die darauf achten.
Unverständnis hatte ich aber Hennings Vater gegenüber. Dieser Mann schien ja irgendwie gläubig, doch sein ganzes Verhalten seiner Familie gegenüber war hartherzig. Schade, wenn Menschen durch ihr Verhalten so ein schlechtes Bild von Gott, dem Vater, abgeben und anstelle von Segen und Frieden, Streit säen. Da hätte ich mir tatsächlich noch gern einen etwas anderen Ausgang mit ihm gewünscht.

Fazit:
Das Haus am Ende der Welt hat mich wirklich überrascht. Es war so spannend, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte und innerhalb kürzester Zeit durchgelesen hatte. Auf Kosten meines Schlafes, aber egal.
Die Geschichte ist tiefgründig und atmosphärisch geschrieben. Sie findet im Hier und Jetzt und doch auch in der Vergangenheit statt. Sie birgt tiefe Dunkelheit, die aber durch Gottes Licht erhellt werden kann. Eine wundervolle Geschichte. Eine Empfehlung für alle, die sich gern auch mal an schwerere, düstere oder kontroverse Themen in Büchern heranwagen.

Bewertung vom 05.11.2025
Der kleine Igel und der turbulente Weihnachtstag
Butler, M Christina

Der kleine Igel und der turbulente Weihnachtstag


ausgezeichnet

Inhalt:
Es ist Weihnachten und der kleine Igel hat alles vorbereitet, um eine tolle Zeit mit seinen Freunden verbringen zu können. Aber die sind alle so sehr beschäftigt, dass sie keine Zeit für ihn haben, und der Fuchs ist sogar gänzlich verschwunden.
Traurig fragt sich der Igel, ob so ein schönes Weihnachtsfest überhaupt noch stattfinden kann.

Das mochte ich:
- Alle Figuren sind herzallerliebst und so süß gezeichnet! Ich liebe diese Illustrationen einfach.

- Die Geschichte ist wirklich nett und zeigt auf, dass es nicht immer nach unseren Vorstellungen geht, und doch kann es schön sein. Manchmal muss man nur etwas warten.

- Den Kindern wird vermittelt, dass es Situationen im Leben gibt, in denen man seine eigenen Wünsche hintanstellen muss, um die der anderen zu respektieren.

- Der kleine Igel war dadurch, dass er von seinen Freunden abgewiesen worden war, genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um jemand anderem helfen zu können.


Fazit:
Der kleine Igel ist ein tolles Buch für die Vorweihnachtszeit zum Vorlesen und Selberlesen. Die Kinder lernen nebenbei gute Eigenschaften, wie z. B. die Bedürfnisse anderer zu respektieren, zu warten, zu helfen, Zusammenhalt und Freundschaft.

Bewertung vom 14.10.2025
Der Schimmer von Weihnachten
Austin, Lynn

Der Schimmer von Weihnachten


ausgezeichnet

Inhalt:
Nach nur 1 Monat Eheglück sind Addie und Howard Forsythe plötzlich Eltern eines kleinen Waisenjungens, der sich weigert, zurück ins Waisenhaus zu gehen. Sein Papa hatte versprochen, an Weihnachten zurück zu sein, und er lässt sich von nichts und niemandem die Hoffnung nehmen.
Voller Tatendrang machen sie sich auf die Suche und begegnen dabei unsäglichem Leid, aber auch der wahren Weihnachtsfreude.

Über die Protas:
Adelaide: Ihr konnte ich die Zerrissenheit abspüren, die sich durch den Wunsch, eine selbst- und eigenständige Frau zu sein, und dem Bedürfnis, Howard eine gute Haus- und Ehefrau zu sein, ergab.Auch ihre Entwicklung fand ich schön. Sie hat gelernt, worauf es wirklich ankommt: Gott zu vertrauen und sich sinnvoll im Leben zu engagieren.
Howard ist eine ganz tolle Persönlichkeit. Er gibt seiner Ehefrau viel Freiraum zur Entfaltung, möchte sie unterstützen. Und doch kämpft er mit Zweifeln und Sorgen finanzieller Art und dem Gefühl des Nichtgenügens. Er lernt mit der Zeit, sich auf Gott und nicht auf Geld zu verlassen, Ängste und Sorgen zu kommunizieren und loszulassen und mit Addie zusammenzuarbeiten.
Gemeinsam müssen sie lernen, dass es wichtig ist, ehrlich und offen miteinander zu sprechen, Kompromisse und Lösungen zu finden.
Jack, der Waisenjunge, zeigt, was es bedeutet, bis zum Ende zu hoffen und sich nicht davon abbringen zu lassen, was man als Wahrheit erkannt hat.
Auch die Köchin und das Dienstmädchen sind ganz wundervoll. In diesem Roman gab es fast ausschließlich sympathische Figuren.

Das mochte ich:
- Die Familie, ihr Umgang untereinander, war für die damalige Zeit vermutlich nicht das Normalste, zeigt aber, wie echte Liebe alle Hindernisse überwinden kann.
- Erschreckend war für mich, vom Leid der Waisenkinder oder auch der Armen generell zu lesen. Wie viel man auch versuchte und tat, es war doch niemals ausreichend.
- Die Aufteilung der Geschichte und den Handlungsverlauf, der den vier Adventskranzkerzen folgt: Hoffnung, Liebe, Freude, Frieden

Das habe ich für mich mitgenommen:
Wahres Glück hängt nicht von Geld, Macht oder Position ab. Wahres Glück findet man dort, wo die Liebe regiert.

Fazit:
Es handelt sich hier um eine Geschichte, auf die ich mich sehr gefreut hatte, da „Die Wege, die wir wählen“ ein Jahreshighlight für mich war. Adelaide und Howard zu begleiten, hat mir viel Freude bereitet. Zu lesen, welche Gedanken die beiden beschäftigten. Oder die Suche, die quer durch New York führte. Abenteuerlich, erschreckend, demütigend und doch auch ermutigend.
Eine Geschichte, die die Vorweihnachtszeit versüßt und dabei den Blick auch auf die Ärmsten der Gesellschaft richtet, die es genauso verdient haben, die Weihnachtsfreude zu erleben, wie jeder andere auch.

Bewertung vom 14.10.2025
Wundervolle Weihnachtszeit
Delia Holtus

Wundervolle Weihnachtszeit


ausgezeichnet

Inhalt:
Dieses kleine Büchlein ist eine Schatzkiste voller Überraschungen. Geschichten, die zu Herzen gehen, berühren, zum Weinen oder auch Lachen bringen. Mal etwas melancholischer, dann voller Freude transportieren alle die Botschaft , worum es an Weihnachten wirklich geht.
Die Vorstellung vom perfekten Weihnachtsfest wird schnell von der Realität überschattet und man kann dann entweder in Frust und Selbstmitleid versinken, oder die Dinge nehmen, wie sie sind, und sich auf den ausrichten, der die echte Weihnachtsfreude bringen kann.
Verschiedene Autoren berichten von ihren Weihnachtserlebnissen. Nicht selten dachte ich mir: Ja, genau so ist es, oder: ach wie schön. Manchmal musste ich mir auch eine Träne verdrücken, war ich doch sehr berührt.

Das mochte ich:
- Schön gewählte Zitate zwischendurch.
- Angabe der ungefähren Lesezeit am Anfang des Textes.
- Ungeschönte, ehrliche Erzählungen. Denn es ist selten ruhig, friedlich und besinnlich an Weihnachten.

Das habe ich für mich mitgenommen:
Meine Vorstellungen davon, wie es an Weihnachten abzulaufen hat, das Festhalten an bestimmten Traditionen etc. sollen mir nicht die wahre Weihnachtsfreude rauben. Letztlich ist das alles nur Beiwerk. Weihnachten ist, wenn Jesus in unser Herz einzieht, und Hoffnung, Liebe, Freude und Frieden bringt.

Fazit:
Delia Holtus hat hier ein wirklich zauberhaftes Büchlein zusammengestellt, dass ich gerne gelesen habe und sicher öfters zur Hand nehmen werde. Ich möchte es für die Adventszeit empfehlen, vielleicht auch für den Gebrauch bei Veranstaltungen, im Hauskreis, bei einem Treffen unter Freunden. Die Geschichten können Gesprächsöffner sein oder einfach nur wie ein Gutsle für Zwischendurch.

Bewertung vom 02.10.2025
Gottes Liebe ist wie ein großer Schatz
Pedersen, Carsten H.

Gottes Liebe ist wie ein großer Schatz


ausgezeichnet

Gottes Liebe ist wie ein großer Schatz
✒️Autor: C.H. Pedersen
📚Verlag: Gerth Medien
📖Print: 128 Seiten
⭐️: 5/5 Sternen

🔍 𝗜𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁:
Gottes Liebe ist wie ein Schatz ist das zweite Andachtsbuch des Autors. In ca. 3 Minuten langen Andachten, die für die ganze Familie geeignet sind, lädt der Autor anhand von alltäglichen Situationen, Gegenständen und Geschichten dazu ein, die Liebe Gottes zu entdecken und besser zu verstehen.

❤️ 𝗗𝗮𝘀 𝗺𝗼𝗰𝗵𝘁𝗲 𝗶𝗰𝗵:
✅ Kurze Geschichten, die teils genauso auch in unserer Familie passieren könnten.
✅ Interessante Verknüpfung von Erlebtem mit biblischer Wahrheit.
✅ Kinder lernen, Gott im Alltag wahrzunehmen.
✅ Selbst banale Begebenheiten können tiefe biblische Wahrheit vermitteln.
✅ Obwohl kurze Texte, doch immer mit Tiefgang.

🎯 𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Kinder brauchen einen Glauben, der für sie fassbar ist. Im Alltag integriert und nicht nur in der Kirche praktiziert. Der Autor hat es meiner Meinung nach geschafft, Andachten zu schreiben, die zu manch einem Aha-Moment führen, ins Nachdenken bringen und viele interessante Gespräche in Gang setzen.
Dank der Kürze der Geschichten eignet sich das Buch super für die tägliche Familienandacht. Morgens, wenn es schnell gehen muss, nehmen die Kinder ein paar gute Gedanken mit in die Schule, und abends sind sie nicht überfordert, auch wenn die Gefahr besteht, dass man sich in sehr langen und ausführlichen theologischen Debatten verlieren kann.
Ich liebe es, mit meinen Kindern zu sprechen, Gottes verschiedene Facetten kennenzulernen, die schwer zu verstehenden Seiten zu betrachten und immer wieder darüber zu staunen, wie sehr Gott uns doch liebt.
Das Buch ist für 9-13 Jährige empfohlen, meine Kids sind 4, 10, 12 und 14 und alle hören gerne zu, wenn auch nicht alle gleich viel zum Gespräch hinterher beitragen.

Bewertung vom 02.10.2025
Ruhe in stürmischen Zeiten
Lucado, Max

Ruhe in stürmischen Zeiten


ausgezeichnet

„Ruhe in stürmischen Zeiten

Autor: Max Lucado
Verlag: Gerth Medien 2025
Print: 238 Seiten
5/5 Sternen

Inhalt:
Max Lucado lädt mit „Ruhe in stürmischen Zeiten“ den Leser dazu ein, sich in ein Gespräch mit Gott zu begeben, sich ihm zu nähern, sich über Sorgen, Ängste und Gefühle bewusst zu werden und diese dann auch schriftlich niederzuschreiben und dadurch loszulassen.
Biblische Zusagen und seelsorgerliche Impulse werden geschickt miteinander verbunden und sprechen direkt ins Herz hinein.

Das mochte ich:
- Gestaltung. Die Kapitel sind schön und übersichtlich gehalten. Zwei Schwalben zieren jeden Tag der 90 Andachten. Nach einem Bibelvers und Gedanken des Autors dazu, gibt es einen Vers der Hoffnung, bevor man dazu eingeladen ist, die Sorgen, die man an dem Tag loslassen möchte, niederzuschreiben. Dafür gibt es ausreichend Platz. Den Abschluss bildet eine Verheißung Gottes für den Tag.
- Der Autor berichtet ehrlich aus seinem Leben, gibt seelsorgerliche Ratschläge, ermutigt und fordert manches Mal auch heraus, über den Tellerrand hinauszublicken. Den Blick von den Sorgen des Alltags zu lösen und sich an Gott zu wenden. Denn nur bei ihm werden wir echten Frieden und Ruhe finden.
- Am Ende des Buches gibt es eine Übersicht über die jeweiligen Verheißungen des Tages, sodass man schnell auch etwas zu einem bestimmten Thema finden kann.

Das habe ich für mich mitgenommen:
Gott ist immer da. Mitten im Sturm ist er da und wartet darauf, dass ich ihn suche und mich ihm nähere. Er möchte mir Trost und Hoffnung schenken und mit mir gemeinsam durchs Leben gehen, in jeder Situation. Egal wie oft ich mich schon von ihm entfernt habe, er lädt mich jeden Tag aufs Neue ein, zu ihm zu kommen.

Fazit:
Ruhe in stürmischen Zeiten ist ein Andachtsbuch, das mich sehr angesprochen hat. In einer Zeit der seelischen Erschöpfung und teilweisen Ruhelosigkeit, hat mich mehr als nur ein Text tief berührt. Die Bibelverse sind passend gewählt, sprechen einem Wahrheit zu und die Ermutigungen und Verheißungen Gottes helfen mir, mich neu auszurichten.
Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter. Manche Texte wird man vielleicht schon aus anderen Büchern des Autors kennen, doch entdeckt man jeden Tag Neues und kann die Passagen auch öfter lesen.
Kauft euch das Buch und lest es. Und dann kauft es für einen Freund oder eine Freundin, die Ermutigung braucht, und verschenkt es!

Bewertung vom 02.10.2025
Der kleine Schlaubär und das Weihnachtswunder
Hartman, Bob

Der kleine Schlaubär und das Weihnachtswunder


ausgezeichnet

Inhalt:
Der kleine Schlaubär und seine Mama schauen sich die Sternbilder in einer sternenklaren Nacht an. Dabei erzählt Mama Bär eine besondere Geschichte. Eine Geschichte, in der Hirten und Schafe und Engel vorkommen. Ein Baby in einer Krippe und eine wundervolle Botschaft.

Das mochte ich:
- Mama Bär erzählt so, wie auch wir es tun würden, und lässt sich immer wieder vom kleinen Schlaubären unterbrechen. Auf seine Anmerkungen geht sie ein, beantwortet Fragen oder singt mit ihm ein Lied.
- Die Bilder sind schön. Satte Farben, die zum Schauen einladen. Manch lustiges Detail lässt einen schmunzeln.

Besonders gut fand ich:
Die Fragen am Ende der Geschichte laden das Kind dazu ein, in der Bibel die ganze Geschichte zu lesen, sich weiter mit der Geschichte zu befassen und eigene Gedanken zu entwickeln. Sie laden Kind und Eltern dazu ein, ins Gespräch miteinander zu kommen.

Das habe ich für mich mitgenommen:
Wir Erwachsenen dürfen neu lernen, über das Wunder der Weihnachtsgeschichte zu staunen, so wie der kleine Schlaubär.

Fazit:
Ein tolles kleines Büchlein für Kinder ab 3 Jahren, das auf anschauliche, lebensnahe Art und Weise die Weihnachtsgeschichte vermittelt und das Kind dazu einlädt, sich mit Jesus zu beschäftigen.
Ein tolles Geschenk, das in der Adventszeit gelesen werden kann, um so die wahre Weihnachtsgeschichte zu erzählen.

Bewertung vom 02.10.2025
Der kleine Schlaubär sagt Gott Danke
Hartman, Bob

Der kleine Schlaubär sagt Gott Danke


ausgezeichnet

Inhalt:

Mama Bär ist dankbar für die kleinen Dinge des Lebens und sagt dafür Gott Danke. Dass bringt den kleinen Schlaubären zum Nachdenken und Fragen stellen, denn er möchte Gott auch Danke sagen und ihm was geben, doch er weiß nicht so recht, wie er das machen soll. Anhand der Geschichte von Petrus und Johannes, die auf den Gelähmten am schönen Tor treffen, vermittelt Mama Bär, dass es viele Arten und Möglichkeiten gibt, Gott seine Dankbarkeit zu zeigen.


Das mochte ich:

- Mama Bär erzählt so, wie auch wir es tun würden und lässt sich immer wieder vom kleinen Schlaubären unterbrechen. Auf seine Anmerkungen geht sie ein, beantwortet Fragen etc.

- Die Bilder sind schön. Satte Farben, die zum Schauen einladen. Manch lustiges Detail lässt einen schmunzeln.



Besonders gut fand ich:

Die Fragen am Ende der Geschichte laden das Kind dazu ein in der Bibel die ganze Geschichte zu lesen, sich weiter mit der Geschichte zu befassen und eigene Gedanken zu entwickeln. Sie laden Kind und Eltern dazu ein ins Gespräch miteinander zu kommen.



Das habe ich für mich mitgenommen:

Es ist wirklich nicht schwer dankbar zu sein, denn es reichen schon Kleinigkeiten dafür aus.



Fazit:

Ein tolles kleines Büchlein für Kinder ab 3 Jahren, dass auf anschauliche, lebensnahe Art und Weise Bibelgeschichte wiedergibt und zur Dankbarkeit ermutigt.

Super zum Vorlesen, Selberlesen und Verschenken.