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Jana J.

Bewertungen

Insgesamt 61 Bewertungen
Bewertung vom 19.11.2025
Uns führt der Mut
Barron, Sylvia B.

Uns führt der Mut


ausgezeichnet

„Uns führt der Mut“ ist der erste Band der Dresden-Saga.

1932: Emma, eine junge Frau, ist die jüngste Tochter der Familie Kaiser. Das Unternehmen ihrer Eltern steht kurz vor dem Ruin, und Emma möchte alles daransetzen, es zu retten.
Franz von Altrock, ein charmanter Fabrikantensohn, hat es ihr angetan – und zugleich könnte er eine Hoffnung für das Familienunternehmen sein.

Dann gibt es noch Max Dietrich. Er ist klug, arbeitet in der Firma mit und könnte ebenfalls eine große Hilfe sein. Doch er führt ein gefährliches Doppelleben, das niemand kennt. Könnte genau das zum Verhängnis werden?

Man taucht hier tief in die 1930er-Jahre ein – politisch wie wirtschaftlich. Man merkt deutlich, wie viel Mühe und Recherchearbeit die Autorin in diesen Roman gesteckt hat.
Emma ist eine sympathische, starke und mutige Figur, die wirklich das Beste für die Firma will. Auch die übrigen Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet: unterschiedlich, aber alle auf ihre eigene Weise einzigartig.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte hat einen klaren roten Faden, und das Buch bleibt von Anfang bis Ende spannend. Das hat meine Vorfreude auf die kommenden Bände nur noch gesteigert.

Besonders wichtig und gelungen fand ich die behandelten Themen: politische und wirtschaftliche Anspannung, Armut, Angst und vieles mehr.

Diesen Roman empfehle ich von Herzen gerne!

Bewertung vom 19.11.2025
You Are My LIFE
Brandt, Felicitas

You Are My LIFE


ausgezeichnet

„You are my Life“ ist DAS Jahreshighlight für mich!

Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht und wollte gar nicht mehr an die Oberfläche zurückkehren.

Dieses Buch ist der dritte Band der Way-Truth-Life-Serie – und mein absoluter Lieblingsband.

Im Mittelpunkt steht Aylin. Sie ist Mutter der kleinen Auri, arbeitet als Krankenschwester im Krankenhaus und malt „heimlich“ leidenschaftlich gern.
Und dann ist da noch Ian. Er ist eng mit Aylin befreundet und kam einst nach Bibertal, um dort Ruhe und Erholung zu finden. Doch Geheimnisse in seiner Familie lassen ihn zweifeln, ob Bibertal wirklich seine Zukunft sein kann.

Die Charaktere sind wundervoll gezeichnet – viele kennt man schon aus den vorherigen Bänden. Besonders spannend fand ich es, Aylin noch besser kennenzulernen und zu verstehen, warum sie so ist, wie sie ist. Auri ist ohnehin ein kleines Goldstück, und gemeinsam sind die beiden einfach ein herzerwärmendes Team.
Ian ist ein großartiger Mensch, unglaublich sympathisch. Man wünscht sich fast selbst, so einen Freund im eigenen Leben zu haben.

Bibertal ist für mich ein richtiger Wohlfühlort, an den man immer wieder zurückkehren möchte. Die Clique und all die anderen Figuren zeigen, was wahre Freundschaft und Zusammenhalt bedeuten – und das finde ich so wertvoll!

Die Geschichte ist nicht nur eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Geschichte voller Tiefgang, Vertrauen und Heilung.

Und Humor fehlt definitiv nicht: Ich musste so oft laut lachen – herrlich!

Toll fand ich auch, dass zu Beginn alle Figuren noch einmal vorgestellt wurden. Außerdem gab es am Anfang jedes Kapitels Chatverläufe, was eine schöne, frische Abwechslung war. Ians Familie ist lustig und ein bisschen crazy, und ich habe mich in diesen Momenten richtig dazugehörig gefühlt – das war so schön.

Das Buch lässt sich unglaublich flüssig und angenehm lesen, und man möchte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich hätte mir gewünscht, die Geschichte würde nie enden.

Für mich ist das nicht nur eine 5 von 5, sondern eine 10 von 5 Sterne-Bewertung!

Bewertung vom 19.11.2025
Das Bibellesebuch zu Prediger
Wiebe, Simon

Das Bibellesebuch zu Prediger


sehr gut

„Das Bibellesebuch zu Prediger“ ist ein sehr wertvolles, ästhetisches und lehrreiches Buch.
Es dient als wunderbare Unterstützung beim Bibellesen und ist übersichtlich sowie ansprechend strukturiert. Zu jedem Abschnitt gibt es einen erklärenden Text, passende Bibelstellen, Worterklärungen und hilfreiche Hintergrundinformationen. All das fand ich äußerst spannend und bereichernd – man gewinnt dadurch ein deutlich tieferes Verständnis für das biblische Buch Prediger.

Besonders gut gefallen hat mir auch der Platz für eigene Notizen. So kann man neu Gelerntes festhalten und persönliche Gedanken direkt eintragen.

Zur Reihe „Wortweise“ gehören zudem weitere Bibellesebücher, zum Beispiel zu 1. Mose und bald erscheint auch „Galater und Philipper“.

Bewertung vom 11.11.2025
Immanuel: Immer bei dir
Gross, Summer Joy

Immanuel: Immer bei dir


sehr gut

„Immanuel. Immer bei dir.“ ist nicht nur ein Buch der Ermutigung, sondern auch eines, das in die Tiefe geht.

Die Autorin listet die verschiedenen Bindungen auf und geht auch näher darauf ein – zum Beispiel die unsicher-ambivalente Bindung, die unsicher-vermeidende Bindung oder die sichere Bindung.

Ich fand es sehr spannend, dieses Thema wieder aufzugreifen, da ich im Fachabitur in Pädagogik und Psychologie bereits damit zu tun hatte. Dadurch kamen mir viele der Begriffe und Konzepte vertraut vor. Besonders schön fand ich, dass immer wieder ein Bezug zu Gott – Immanuel, „Gott mit uns“ – hergestellt wurde.

Zudem werden zahlreiche Beispiele angeführt, die das Gelesene verständlicher und anschaulicher machen.



Im zweiten Teil des Buches werden verschiedene praktische Übungen vorgestellt, zum Beispiel Stille, Haltung oder das Atem-Gebet. Dadurch wird deutlich, dass das Buch nicht nur theoretisch bleibt, sondern auch praktische Anwendung ermöglicht – etwas, das ich immer besonders schätze, weil es Inhalte greifbarer macht.



Für mich war dieses Buch etwas Besonderes: Es kombiniert Wissen, biblische Verheißungen und geistliche Praxis auf eine stimmige Weise. Beim Lesen wurde mir erneut bewusst, dass Gott immer bei mir ist.



Das Buch ist leicht zu lesen, klar strukturiert und inhaltlich gut aufgebaut.



Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter!

Bewertung vom 11.11.2025
Sparks of Christmas
Unsin, Verena

Sparks of Christmas


ausgezeichnet

„Sparks of Christmas – Sofies Weihnachten“ ist eine Adventskalender-Novelle und so aufgebaut: Es gibt 24 kleine Heftchen – und gemeinsam ergeben sie eine zusammenhängende Geschichte.

Ich habe mich riesig gefreut, als ich erfahren habe, dass es eine „Fortsetzung“ der Sparks-Reihe gibt, denn diese Bücher habe ich sehr gern gelesen und kann sie an dieser Stelle wärmstens empfehlen!
„Sparks of Christmas“ schenkt pure Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Die Kiste, in der die 24 Heftchen enthalten sind, ist stabil und wunderschön gestaltet – so geht kein Heftchen verloren.

Doch worum geht es eigentlich in dieser Geschichte?
Die Hauptfigur Sofie ist eine junge, lebensfrohe Lehramtsstudentin. Weihnachten steht vor der Tür, doch ihre Familie ist erkrankt und möchte sie nicht anstecken – also kann Sofie die Feiertage nicht wie geplant zu Hause verbringen. Da kommt das Angebot ihres guten Freundes Jo gerade recht: Er lädt sie ein, Weihnachten mit seiner Familie zu feiern.

Sofie ist jedoch unsicher. Die Freundschaft zu Jo hat im vergangenen Jahr gelitten und alte Wunden hinterlassen. Außerdem hat sie Gefühle für ihn, von denen er nichts weiß. Nun steht sie vor der Frage: Soll sie zu den Sonnleitners fahren oder lieber nicht?

Diese Adventskalender-Novelle ist wirklich wunderschön. Ich habe sie mit großer Freude gelesen und mich beim Lesen richtig wohl und eingekuschelt gefühlt. Die Geschichte ist gut geschrieben, hat einen klaren roten Faden, und die Charaktere sind liebevoll gezeichnet – man kann sich wunderbar in sie hineinversetzen. Sowohl Sofie als auch Jo waren mir sehr sympathisch.

Ein wenig traurig war ich, als die Geschichte schließlich zu Ende war – einfach, weil sie mir so gut gefallen hat.

Ich empfehle „Sparks of Christmas – Sofies Weihnachten“ zu 100 %! Besonders schön ist es, wenn man zuvor die Sparks-Bücher gelesen hat – dann versteht man die Figuren und ihre Geschichte noch tiefer und kann sich noch besser hineinfühlen.

Bewertung vom 03.11.2025
Maria, wer bist du?
Costi, Christophe L. P.

Maria, wer bist du?


gut

In „Maria, wer bist du?“ setzt sich der Autor Christophe Costi intensiv mit dem Thema rund um Maria auseinander. Er untersucht die katholischen Mariendogmen auf der Grundlage der Bibel und zeigt dabei, wo Katholiken und Protestanten ähnliche oder unterschiedliche Sichtweisen haben.

Ich fand die Ausarbeitung sehr bewundernswert – besonders, wie der Autor an das Thema herangegangen ist. Er drückt sich klar und verständlich aus, und die Struktur des Buches ist gut durchdacht. Man merkt deutlich, dass Christophe Costi sich gründlich mit der Bibel beschäftigt hat, denn zahlreiche Bibelverse werden herangezogen. Auch Zitate bekannter Persönlichkeiten, zum Beispiel von Bernadette Lang, sind im Buch zu finden.

Sehr interessant fand ich die Parallele, die der Autor zwischen Eva und Maria zieht – zwischen dem Alten und dem Neuen. Auch andere Gedankengänge waren spannend und zum Nachdenken anregend.

Besonders positiv fand ich, dass der Autor dazu aufruft, offen über Themen zu sprechen, die Christen verschiedener Denominationen trennen, und ehrlich zu prüfen, ob diese Unterschiede wirklich trennen müssen. Er betont, dass ein respektvoller und gesunder Austausch möglich ist – und das hat mir sehr gefallen.

Ein Zitat, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist, lautet:

„Fürbitte, das Eintreten für andere im Gebet, ist erstens wichtig und zweitens wirksam.“ (S. 125)
Das habe ich mir gleich markiert.

Dieses Buch ist keines, das man einfach liest und beiseitelegt – es fordert heraus und regt zum Nachdenken an.

Allerdings war ich persönlich nicht mit allem einverstanden, was im Buch steht. Für mich war das Thema teilweise schwierig. So bin ich zum Beispiel überzeugt, dass allein Jesus ohne Sünde geboren wurde und während seines Lebens frei von Sünde blieb. Die im Kapitel „Unbefleckte Empfängnis“ vertretene Lehre, dass Maria von Gott im Voraus erlöst und unbefleckt empfangen wurde, sehe ich kritisch und kann sie nicht teilen.

Ein weiterer Punkt, mit dem ich nicht übereinstimme, ist die Aussage auf Seite 31, man müsse rein sein, bevor man zu Gott kommen könne:

„Aber wenn es um meine Sünde geht, meine Unvollkommenheit und Makel, stimmt der Satz (wir können zu Gott kommen, so wie wir sind) nicht.“

Ich bin zutiefst überzeugt, dass Gott mich annimmt, so wie ich bin – mit all meinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Er verlangt keine Perfektion, sondern Vertrauen. Erst in der Begegnung mit Ihm beginnt die wahre Veränderung des Herzens.

Insgesamt ist „Maria, wer bist du?“ ein gut geschriebenes, tiefgehendes Buch, das zum Nachdenken anregt. Auch wenn ich nicht allen theologischen Ansichten zustimme, schätze ich den respektvollen und gründlichen Zugang des Autors zum Thema.

Bewertung vom 02.11.2025
Seelsorge - wie macht man das?
Ruthe, Reinhold

Seelsorge - wie macht man das?


ausgezeichnet

„Seelsorge – wie macht man das?“ fand ich sehr interessant – sowohl wegen des Titels als auch wegen des Themas. Mit dem Thema Seelsorge beschäftige ich mich schon seit einiger Zeit, und ich bin sehr dankbar, dass ich dieses Buch lesen durfte.

Das Buch vermittelt die Grundlagen für ein beratendes Gespräch. Es geht um Ratsuchende und Seelsorger, um die Bedeutung von Seelsorge allgemein, aber auch um Themen wie Grenzen, Schuld, Beichte, Vergebung und vieles mehr. Diese Themen sind – wie ich finde – von großer Bedeutung, denn Seelsorge ist etwas sehr Wertvolles. Ich bin Gott von Herzen dankbar, dass ich sie selbst in Anspruch nehmen darf. Es tut einfach gut, mit jemandem zu sprechen.
Deshalb hier eine kleine Ermutigung: Wenn du Sorgen oder Probleme hast, zögere nicht, Seelsorge in Anspruch zu nehmen!

Das Buch ist gut strukturiert und verständlich aufgebaut. Man findet leicht hinein, und wenn man selbst schon Seelsorge erlebt hat, erkennt man vieles wieder. Es enthält praktische „Anleitungen“ für gute Gespräche – und auch Hinweise darauf, was man lieber vermeiden sollte. Einige meiner eigenen Fragen konnte ich beim Lesen klären. Zwischendurch gibt es Reflexionsfragen und sogar einen Fragebogen, den man für sich selbst ausfüllen kann – das hat mir sehr geholfen, über manches persönlich nachzudenken.

Ich empfehle dieses Buch besonders all jenen, die sich in der Seelsorge engagieren oder mehr darüber erfahren und ihr Wissen vertiefen möchten.

Eine klare und herzliche Empfehlung!

Bewertung vom 23.10.2025
Als der Hahn Caruso mal nicht krähen konnte
Zur Nieden, Eckart

Als der Hahn Caruso mal nicht krähen konnte


ausgezeichnet

„Als der Hahn Caruso mal nicht krähen konnte“ war für mich ein ganz besonderes Buch – humorvoll, tiefgründig und lehrreich zugleich.

In diesem Buch werden 50 Tiergeschichten erzählt, deren Handlung jeweils an eine Begebenheit, einen Vers oder Gedanken aus der Bibel erinnert. Am Ende jeder Erzählung steht ein passender Bibelvers, der die Geschichte mit der biblischen Botschaft verbindet. Wer die Bibel gut kennt, erkennt die Parallelen jedoch oft schon vorher.

Die Geschichten handeln von ganz unterschiedlichen Tieren – etwa einem Polarfuchs, Eichhörnchen, einer Schnecke, Welpen und vielen mehr. Der Schreibstil ist leicht verständlich, und jede Geschichte umfasst meist nur drei Seiten, was das Lesen sehr angenehm macht.

Durch die humorvollen Tiergeschichten werden geistliche Wahrheiten und der Kern des Evangeliums auf anschauliche und zugleich unterhaltsame Weise vermittelt. Ich fand, dass man dadurch vieles aus der Bibel noch besser verstehen konnte.

Meine Empfehlung: 100 % lesenswert!

Bewertung vom 23.10.2025
Fährt Gott Straßenbahn?
Burgdörfer, Ludwig

Fährt Gott Straßenbahn?


sehr gut

„Fährt Gott Straßenbahn?“ war ganz anders, als ich es erwartet hatte.

Schon der Titel hat mich sofort angesprochen und mich zum Nachdenken gebracht. Oft denkt man ja gar nicht daran, dass Gott zum Beispiel mit im Auto sitzt – oder, wie der Titel sagt, in der Straßenbahn.

Das Buch besteht aus vielen kurzen Abschnitten, die sich leicht zwischendurch lesen lassen. Jeder Text regt zum Nachdenken an und öffnet den Blick dafür, Gott im Alltag bewusster wahrzunehmen.

Die Texte erinnerten mich stellenweise an Gedichte. Auch wenn sie sich nicht immer reimten, fand ich diese Art zu schreiben sehr schön und angenehm zu lesen. Beim Lesen durfte ich über viele Dinge nachsinnen, die mir zuvor nie bewusst gewesen waren. Dadurch wurde mir das Bild von Gott auf eine neue, greifbarere Weise nahegebracht. Denn Gott ist tatsächlich überall – nicht nur, wenn wir die Bibel lesen oder in die Kirche gehen, sondern auch beim Spazierengehen, Autofahren oder bei der Gartenarbeit. Diese Erkenntnis hat mich richtig glücklich gemacht.

Ich habe mir viele Stellen im Buch markiert. Ich würde dieses Buch jedem empfehlen, der Gott im Alltag neu entdecken möchte oder sich nach einer alltagsnahen, ehrlichen Glaubenslektüre sehnt. Es eignet sich wunderbar zum Verschenken oder als Begleiter für ruhige Momente.

Bewertung vom 16.10.2025
Wo Worte zu Wegen werden
Deese, Nicole

Wo Worte zu Wegen werden


ausgezeichnet

„Wo Worte zu Wegen werden“ ist nicht einfach nur ein Buch, sondern eine besondere Reise – eine Reise voller Geheimnisse, Erkenntnisse und Veränderungen. Es geht um Menschen, die viel Zeit miteinander verbringen und dabei beginnen, einander – und sich selbst – auf neue Weise zu verstehen.

Im Mittelpunkt stehen drei Schwestern: Adele, Hattie und Raegan. Eine wichtige Rolle spielt auch ihre Mutter Luella Farrow sowie ein junger Mann namens Micah.
Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt – aus der Sicht von Raegan und Micah. Dieses Wechselspiel fand ich sehr gelungen, da man so beide Seiten und ihre Gedanken besser nachvollziehen konnte.
Gemeinsam unternehmen die drei Schwestern, ihre Mutter und Micah einen Roadtrip in einem alten Tourbus. Micah ist der Fahrer, doch er hat auch ein persönliches Ziel: Er möchte mehr über seine verstorbene Mutter erfahren – und noch einige andere Dinge, die ich hier nicht verraten möchte. Luella war nämlich einst eng mit Lynn, Micahs Mutter, befreundet. Während der Reise liest Micah in alten Tagebüchern seiner Mutter – und stößt dabei auf Dinge, die alles verändern könnten.

Raegan, die Jüngste der Schwestern, liebt das Schreiben. Ihr Traum ist es, Romanautorin zu werden – doch mit dieser Reise hat sie nicht gerechnet. Über ihre Familie soll ein Enthüllungsbuch erscheinen, von dem niemand etwas weiß – außer ihr. Sie will die anderen nicht beunruhigen, besonders nicht während des Roadtrips. Doch wie lange kann sie ihr Geheimnis für sich behalten?

Ich fühlte mich mitten im Geschehen, als säße ich selbst im Tourbus. Die Charaktere sind unterschiedlich, aber auf ihre eigene Weise liebenswert. Adele war mir manchmal etwas anstrengend – aber genau das macht sie realistisch. Besonders mochte ich, dass immer wieder neue Geheimnisse ans Licht kamen. Dadurch blieb die Spannung bis zum Schluss erhalten, und keine Seite war langweilig. Der Schreibstil war angenehm und flüssig, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

Mein Fazit: Ein wunderbarer Roman für alle, die Geschichten über Familie, Geheimnisse und Selbstfindung lieben – und Lust haben, auf einem alten Tourbus mitzufahren, auf dem Weg zu neuen Erkenntnissen.