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Benutzername: 
Duffy
Wohnort: 
Dormagen

Bewertungen

Insgesamt 31 Bewertungen
Bewertung vom 13.03.2025
Der Gesang der Seeschwalben / Die Bücherfrauen von Listland Bd.1
Engelmann, Gabriella

Der Gesang der Seeschwalben / Die Bücherfrauen von Listland Bd.1


sehr gut

Sylt im Jahre 1937 und in der Gegenwart. Fenja eine alte Dame hat Anna gebeten über ihr langes Leben zu schreiben. Fenja taut aber erst so nach und nach auf und gibt ihre Lebensgeschichte Anna und ihrer eigenen Familie preis. Es gibt hier noch viele unaufgedeckte Geheimnisse die Anna und Fenjas Enkelin durch einen Dachbodenfund die Spur kommen. Es geht um die große und unerfüllte Liebe von Lene Fenjas Mutter. Die Liebenden wurden leider durch den Zweiten Weltkrieg getrennt und haben sich nie wiedergesehen. Doch die Liebe ist nie erloschen zumal sie auch Folgen für Lene hatten. Zum Schluss bleibt noch die Frage offen was ist mit Fenjas Schwester Martje passiert die plötzlich verschwand und das zweite Kind von Lene ist.
Fazit:
Bittersüße Geschichte die noch nicht zu Ende ist, da ein zweiter Teil folgen soll. Schöner Schreibstil doch hat der Roman auch seine Längen. Man erfährt viel über die wunderschöne Natur von Sylt die sehr gut und bildlich beschreiben wurde.

Bewertung vom 13.03.2025
Vor hundert Sommern
Fuchs, Katharina

Vor hundert Sommern


gut

Elisabeth blickt mit ihren über neunzig Jahren auf ein langes Leben zurück, welches aber mit großen Geheimnissen belastet ist. Jetzt ist sie im Seniorenheim und ihre Tochter und Enkelin lösen ihre Wohnung auf. Dort stoßen sie auf viele Erinnerungen ihrer Mutter und Großmutter. Dadurch kommt endlich Licht in die Vergangenheit und der Lebensgeschichte von Elisabeth. Nun erzählt sie über das nicht leichte Leben ihrer Tante Clara, die eine starke Frau war, in zwei Männer verliebt war und nie eigne Kinder bekommen hat, aber ein großes Herz für Tiere hatte und damals sogar einen Hundesalon gesaß. Unglaublich für die damalig Zeit vor fast hundert Jahren.
Fazit:
Traurige wie schöne Handlung, sehr politisch angehaucht, so wie in der Hitlerzeit als auch in dem jetzigen unruhigen Zeiten. Alles wird sehr ausführlich beschrieben. Guter Schreibstil, trotzdem konnte mich die Story nicht überzeugen.

Bewertung vom 06.03.2025
Der Duft von Kuchen und Meer
Barns, Anne

Der Duft von Kuchen und Meer


sehr gut

Der neue Roman der Autorin entführt den Leser auf die schöne Nordseeinsel Amrum. Maren hat dort das Haus ihrer Oma geerbt, die nach einem Familienstreit nie mehr auf die Insel zurückgekehrt ist. Warum das ist das große Geheimnis der Oma, welches Maren so nach und nach von den Verwandten die immer noch auf der Insel leben erfährt. Es geht so weit das sie so von der Insel angetan ist, das sie entschließt für immer mit ihrer Tochter zu dort zu bleiben. Sie ist Konditorin hat hat große Pläne für ein kleines Café auf der Insel. Das Talent zu backen hat sie, wie sie erfährt von ihrer Uroma geerbt die den gleichen Gedanken hatte.
Fazit:
Ein Roman für zwischendurch und zum Entspannen. Eine Familie die wieder zueinanderfindet und eine junge Frau die ihre Trauer um ihren Ehemann überwinden kann und auf der Insel Amun einen neuen Anfang wagt. Ganz nebenbei erfährt man viel über die Natur der Insel, ihre Bewohner und ihrer Sprache.

Bewertung vom 28.02.2025
Die Brücke von London
Arth, Julius

Die Brücke von London


sehr gut

Der historische Roman aus dem Jahr 1749 erzählt die Geschichte der Brücke von London, deren Entstehung und das Leben der zahlreichen Menschen die auf der Brücke ihren Laden und ihre Wohnungen haben. Juliana hat dort ein Tuchgeschäft und als der Ehemann stirbt erfährt sie das er das Geschäft durch seine Spielleidenschaft heruntergewirtschaftet hat und bei einem Geldverleiher viele Schulden hat. Dieser will jetzt sein Geld zurück. Durch glückliche Umstände und durch die Hilfe von obdachlosen Kindern gelingt es ihr durch Schmuggel wieder auf die Füße zu kommen. Doch die Sache ist sehr gefährlich und bringt sie auch das eines Tages aufzugeben, doch es ist zu spät.
Fazit:
Man taucht tief in die Geschehnisse auf der London Brücke ein, wo Intrigen, Betrug, Geldgier und sogar ein Mord passiert. Der Schreibstil ist sehr gut und fesselnd.

Bewertung vom 16.02.2025
Die Tage nach dem Pflaumenregen
Chen, Karissa

Die Tage nach dem Pflaumenregen


sehr gut

er Roman beginnt im Jahre 1938 und spielt in der Vergangenheit und Gegenwarts. Suchi und Haiwen verlieben sich sehr schnell, dann aber bringt bringt das Schicksal sie auseinander, da Haiwen sich zur Armee gemeldet hat um seinem Vaterland im Zweiten Weltkrieg zu dienen. Leider hat Haiwen diesen schritt Suchi verheimlicht. Suchi immigriert nach Amerika Los Angeles wird ihre neue Heimat, wird aber dort nie so heimisch, da sie stets große Sehnsucht nach zuhause hat. hat. Nach über sechzig Jahren treffen Suchi und Haiwen wieder aufeinander. Endlich können sie über alles reden. Kann Suchi Haiwen verziehen und hat ihre Liebe eine zweite Chance?.
Fazit:
Die Geschichte ist sehr bewegend und tragisch. Der Schreibstil sehr liebevoll, schweift doch manchmal schnell ins Unwesentliche. Trotz allem ist die Liebesgeschichte sehr einfühlsam beschrieben und man fühlt mit dem Liebespaar.

Bewertung vom 16.02.2025
Der große Riss
Henríquez, Cristina

Der große Riss


gut

Um schneller per Schiff vom Atlantik in den Pazifik zu kommen wird um neunzehnhundert der Panamakanal gebaut. Ein schwieriges Unternehmen bei dem es oft auch korrupt zugeht. Durch Einkauf billiger Arbeitskräfte, die bis zum Umfallen arbeiten müssen. Es herrschen dort auch viele Krankheiten wie die Malaria und das Gelbfieber, was man später in den Griff bekam. Auch Chinin sollte helfen, doch es starben trotzdem viele Menschen. Der Riss zieht sich durch die ganze Gesellschaft, arm wie reich treffen dort aufeinander. Frauen haben noch keine Rechte in der Zeit, es herrscht auch hier der Rassismus, die Ausbeutung, die Intrigen, aber auch die Liebe.
Fazit:
Ein historische Roman, hätte mir mehr Eindrücke über den eigentlichen Bauer des Panamakanal gewünscht, der gerade auch jetzt wieder im Gespräch ist, durch die Aussagen des neuen Präsidenten von Amerika Donald Trump.

Bewertung vom 10.01.2025
Nachtflut
Westerkamp, Stina

Nachtflut


ausgezeichnet

Mitten in der Sturmflut vor ein paar Jahren an der Ostsee, spielen sich in Bad Segeberg dramatische Ereignisse statt. Der Ort wird evakuiert doch Lizzy die unter starken Depressionen leidet weigert sich, doch als ein Baum in ihr Haus stürzt muss sie das Haus verlassen und kommt bei ihren Nachbarn einem älteren Ehepaar unter. Das ist denen eigentlich nicht Recht, denn sie haben ein großes Geheimnis und sie fürchten sich davor das es auffliegt. Das Wasser steigt immer höher bis sie sich auch das Haus fast überfluten, sodass sie sich ins obere Stockwerk zurückziehen müssen. So sieht es auch in der JVA in der Nähe aus, auch dort müssen die Gefangenen evakuiert werden, was einige Insassen nutzen um zu fliehen. Darunter ist auch Lizzys Ehemann der angeblich Lizzys Schwester auf dem Gewissen hat. Alles spitzt sich im Haus der Nachbarn zu.
Fazit:
Mega spannende Handlung,toller und packender Schreibstil.

Bewertung vom 12.12.2024
Über allen Bergen
Goby , Valentine

Über allen Bergen


gut

Hinter dem wunderschönen Cover mit den verschneiten Bergen, verbirgt sich die Geschichte eines kleinen Jungen Vadim, der jetzt Vincent heißt und von seinen Eltern in die winterlichen Berge in einen kleinen verschlafenen Ort geschickt wird. Er kommt in eine andere Welt voller Harmonie und guter Luft für die Heilung seines Asthmas. Vorher hatte er in Paris gelebt, wo von Natur sehr wenig zu sehen ist. Aber nicht nur wegen des Klima wurde er in die Berge geschickt, sondern auch um ihn in Sicherheit zu bringen, denn es herrscht der Zweite Weltkrieg und er ist Jude. Mit seinen zwölf Jahren ist er sehr vernünftig und bescheiden und lebt sich schnell in den kleinen Dorf mit den liebevollen Dorfbewohnern ein.
Fazit:
Der Roman ist sehr poetisch und sehr naturverbunden. Ansonsten sehr seicht und warmherzig, jedoch ohne viel Spannung.

Bewertung vom 24.11.2024
Der Ruf des schwimmenden Gartens (eBook, ePUB)
Haigh, Tara

Der Ruf des schwimmenden Gartens (eBook, ePUB)


sehr gut

chauplatz dieser interessanten Geschichte ist die portugiesische Insel Madeira, wo sich noch vor dem Ersten Weltkrieg die Engländer breitmachen. Doch das ist ein Dorn in den Augen der Deutschen die auch auf zahlreich auf der Insel leben darum wollen sie dort die Oberhand bekommen. Deshalb beschließen Investoren dort eine Klinik und ein Sanatorium zu eröffnen, welches aber nur ein Vorwand ist, denn es sollen dort Luxuswohnungen für betuchte Deutsche entstehen. Damit der Schein gewahrt wird und man die entsprechenden Genehmigungen zu bekommen, hat man Sofie eine junge deutsche Lungenärztin angeworben die als Aushängeschild dienen soll, damit keiner hinter ihre Machenschaft sogar einem Putsch der vorbereitet wird zu kommen. Sofie die von allem nichts ahnt und Madeira als Chance für ihr Karriere sieht, da es zu der Zeit noch kaum Ärztinnen gibt der man Arbeit gibt. Doch irgendwann kommt sie durch Zufall hinter diese Machenschaften und muss das fast mit ihrem Leben bezahlen.
Fazit:
Die Handlung ist Spannung pur und sogar noch eine Liebesgeschichte wird hier trotz der vielen Intrigen und Boshaftigkeiten, eingebettet.

Bewertung vom 24.11.2024
Die Wildblütentochter / Die Blumentöchter Bd.2
Collins, Tessa

Die Wildblütentochter / Die Blumentöchter Bd.2


gut

Die Wildblütentochter ist die Fortsetzung einer Familiensaga. Dieses Mal ist der Handlungsort Island. Soley eine begabte Sängerin weltbekannt als Flower Girl, nimmt sich eine Auszeit auf Island, wo auch ihre familiären Wurzeln sind. Ihr Vater hatte vor dreißig Jahren das Land wegen der Liebe verlassen und keinen Kontakt mehr zu seiner isländischen Familie. Soley ist aber sehr neugierig auf ihre Familie die ja noch auf Island lebt und recherchiert vor Ort, was damals vorgefallen ist. Sie wird herzlich bei ihrer Tante und Cousinen aufgenommen, nur der Großvater ist sehr unnahbar und mürrisch. Doch sie ist fest entschlossen die Familie wieder zusammen zu bringen. Alleine schon um zu klären was es mit dem Ölbild der jungen Frau auf sich hat, welches versteckt auf der Gärtnerei ihrer Familie in England gefunden wurde. Soley sieht der Frau auf dem Bild sehr ähnlich.
Fazit:
Der zweite Teil der Familien- Saga hat mich nicht überzeugen können, da die Handlung im Gegensatz zum ersten Teil sehr flach und unspektakulär war.