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Bewertungen
Insgesamt 3703 Bewertungen| Bewertung vom 05.01.2026 | ||
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Max Beckmann (1884-1950) war einer der bedeutendsten und produktivsten deutschen Maler in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Obwohl er sich keinem der Ismen dieser Zeit zuordnen lässt, hat er dennoch die Malerei der Moderne wesentlich mitgeprägt. Leidvolle Erfahrungen im Krieg und im Exil - seine Werke wurden von den Nationalsozialisten als „entartet“ diffamiert - bestimmen sein Werk, das die Entwurzelung des Menschen, seine Brutalität und seine Laster zeigt. |
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| Bewertung vom 05.01.2026 | ||
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„Alexander“ ist das erste Kinderbuch von Ferdinand von Schirach, der bisher vor allem bekannt wurde durch seine Erzählbände „Verbrechen“ und „Schuld“. Auf 160 Seiten wird von Alexanders Reise erzählt, der auf der Suche nach demokratischen Prinzipien ist. Seine antike Heimatstadt Kaliste wird in einem grundlosen Krieg verwüstet; dabei verliert Alexander seinen Vater. |
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| Bewertung vom 15.12.2025 | ||
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Der Diogenes Verlag hat seine Jeremias Gotthelf- Edition mit dem ersten Teil des zweiteiligen Romans „Anne Bäbi Jowäger“ fortgesetzt. Anstoß zu dem Roman gab eine Anfrage der Sanitätskommission des Kantons Bern, in der Gotthelf um eine populäre Schrift gegen das medizinische Pfuschertum und die Quacksalberei gebeten wurde. |
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| Bewertung vom 04.12.2025 | ||
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Bei einer Privataudienz des Königs Friedrich IV. von Dänemark am 9. September 1724 überreichte das erst dreieinhalb Jahre alte Lübecker „Wunderkind“ Christian Henrich Heineken ein besonderes Gastgeschenk. Der kleine Besucher hatte eine gedruckte Einführung in die Geschichte der dänischen Könige mitgebracht, die von seinem Lehrer verfasst worden war. Das Unikat war außerdem mit 250 farbigen Illustrationen geschmückt, die die Mutter des kleinen Jungen, Catharina Elisabeth Heineken, angefertigt hatte. Sie wirkte als Malerin in Lübeck. Bereits mit vier Jahren verstarb jedoch der Knirps, der ein kleines Genie war. |
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| Bewertung vom 04.12.2025 | ||
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Der kleine Roman „Phantom – Aufzeichnungen eines ehemaligen Sträflings“ ist eines der unbekannten Werke von Gerhart Hauptmann, die der Quintus Verlag jetzt in seiner Erkneraner Ausgabe der Werke des Schriftstellers herausgebracht hat. Die Novelle entstand 1922 als Fortsetzungsroman für die „Berliner Illustrierte Zeitung“ und wurde im gleichen Jahr noch als Stummfilm verfilmt. |
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| Bewertung vom 03.12.2025 | ||
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Monets Küste - Die Entdeckung von Étretat Die Felsen von Étretat sind spektakuläre Kreidefelsklippen an der Alabasterküste der Normandie in Frankreich, sie sind bekannt für ihre natürlichen Felsbögen. Diese beeindruckenden Kreidefelsen haben in der Vergangenheit zahlreiche Künstler und Schriftsteller inspiriert, darunter auch berühmte Persönlichkeiten wie den französischen Maler Claude Monet, der die Felsen von Étretat mehrmals malte. Er nutzte die Felsen als Motiv für eine impressionistische Darstellung der Natur und das unter stets verändernden Licht- und Wetterverhältnissen. |
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| Bewertung vom 20.11.2025 | ||
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Der Oberrhein zwischen Basel und Bingen weist eine hohe Dichte an mittelalterlichen Burgen auf; es ist eine der burgenreichsten Landschaften Europas. Mehr als 1000 Burgen prägen das Landschaftsbild im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz. Sie sind Zeugen einer jahrhundertalten Geschichte. |
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| Bewertung vom 17.11.2025 | ||
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Nach ihren beiden Bestsellern „Vom Aufstehen“ (2022) und „Der heutige Tag“ (2024) legt die Schriftstellerin Helga Schubert nun einen Band mit Geschichten vor, die in einem Lebenszeitraum von 65 Jahren, von 1960 bis 2025, entstanden sind. Es sind ganz unterschiedliche Arten von Texten: Erzählungen, Vorträge, Aufsätze, Gedichte und sogar WhatsApp-Nachrichten. Darunter sind einige Erzählungen, die während der DDR-Zeit keine Druckgenehmigung erhielten. Trotzdem ließ sich die Autorin nicht entmutigen und schrieb immer weiter. Sie blieb sich und ihren Ansichten treu. |
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| Bewertung vom 15.11.2025 | ||
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Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie ist wieder zurück. In „Die elfte Stunde“ legte er fünf Erzählungen über Alter und Sterblichkeit vor. Es ist das erste literarische Werk drei Jahre nach dem Attentat auf ihn. Der Buchtitel erinnert irgendwie an unerledigte Dinge, die noch erledigt werden müssen. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 15.11.2025 | ||
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Die Magie der deutschen Sprache Schon seit Jahren stellt der Schriftsteller Hauke Goos in der SPIEGEL-Kolumne „Schöner schreiben“ Glanzlichter der deutschen Sprache vor. Bereits 2021 stellte er fünfzig dieser Fundstücke in dem Band „Schöner schreiben – 50 Glanzlichter der deutschen Sprache von Adorno bis Vaterunser“ vor. |
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