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Bewertungen

Insgesamt 340 Bewertungen
Bewertung vom 01.08.2023
Die traumhafte Konditorei im Löwensteg / Im Löwensteg Bd.2 (eBook, ePUB)
Garde, Kerstin

Die traumhafte Konditorei im Löwensteg / Im Löwensteg Bd.2 (eBook, ePUB)


sehr gut

Zum Cover:
Das Cover ist ein absoluter Blickfang und lud mich zum Träumen ein. Genau so habe ich mir während des Lesens die kleine Konditorei vorgestellt. Hier passt einfach alles stimmig zusammen. Eine wunderschöne Gestaltung, die ich mir gerne in allen Detaills angeschaut habe und mich darin fallen lassen konnte.

Meine Meinung:
"Die kleine Konditorei im Löwensteg" von Kerstin Garde ist der 2. Band der Löwensteg-Wohlfühl-Liebesroman-Reihe, und unabhängig vom ersten Teil lesbar. Mich hat die Geschichte verzaubert und abgeholt.

Nova ist tief gekrängt und verletzt, als sie ihren Freund Lucas im Flagranti mit einer anderen erwischt und setzt ihn vor die Tür. Dabei hatte sie sich ihr gemeinsames Leben so schön vorgestellt - Lucas und Nova im kleinen Haus ihrer Tante im Löwensteg lebend und die kleine Konditorei führend. Aus der Traum, oder doch nicht? Tante Agnes scheint von ihrer Lage zu spüren und macht Nova das Angebot die Konditorei "Bei Agnes" zu übernehmen, weil sie auswandern möchte. Nova ist hoch motiviert und stürzt sich in das neue Abenteuer, doch mit einigen Hindernissen. Die Baustelle im Nachbarhaus vertreibt ihre Kunden und die Familienfehde zwischen der Konditorei und einer Konditoreikette holt sie ein. Wird Nova einen Ausweg finden und ihren Laden retten? Und was verbirgt ihr neuer Angestellter Nathan, in dem sie immer mehr ihr Herz verliert?

Von Anfang an, war ich begeistert von dem Charme der kleinen Konditorei und der Geschichte der Vorfahren des Ladens. Sehr detailliert beschreibt die Autorin Kerstin Garde diesen bezaubernden Laden und die Straße mit den verschiedenen Geschäften und Bewohnern. Es stellte sich sehr schnell eine Wohlfühlatmosphäre ein. Die vielen leckeren Kuchenkreationen wurden bildhaft beschrieben, und mir lief das Wasser im Mund zusammen. Manchmal fehlte mir hier nur noch das Gefühl, ich würde das frisch gebackene Gebäck gedanklich riechen können. Über einige Rezepte der Vintage-Kreationen am Ende des Buches hätte ich mich gefreut.

Die Charaktere sind facettenreich und liebreizend. Die Bewohner des Löwenstegs halten zusammen und helfen sich gegenseitig, was mir besonders gut gefallen hat. Nova ist eine sehr sympathische und authentische Persönlichkeit. Es gab Punkte, da dachte ich sie würde aufgeben, aber sie kämpfte weiter für ihren Traum - ihre eigene kleine Konditorei zu führen, egal was für Hürden ihr in den Weg gestellt wurden. Nathan mochte ich ebenfalls sehr gern, trotz seiner eigenen Schatten aus der Vergangenheit und Gegenwart.

Die zarte Verbindung der beiden baute sich zunehmend auf und hinterlies eine angenehme Romantik. Obwohl alles sehr stimmig und nachvollziehbar war, baute sich das spürbare Herzklopfen bei mir nicht gänzlich auf. Das gewisse Knistern zwischen Nova und Nathan hat mir gefehlt und vielleicht mit einigen gemeinsamen Szenen mehr, die das Verstärkt hätten, um bei mir dieses besondere Gefühl hervorzurufen.

Die Geschichte verlief durchweg im Wohlfühlmodus gespickt durch den Hindernissen mit Spannung auf das Happy End. Ich hatte eine besonders schöne Lesezeit mit der Story und bin nun natürlich neugierig auf den ersten Teil, der über den Trödelladen von Novas Freundin erzählt, und auf den 3. Band der Reihe gespannt.

Fazit:
Mit "Die kleine Konditorei im Löwensteg" von Kerstin Garde erlebte ich eine authentische Wohlfühlstory mit Romantik und Spannung. Die Liebe zum Beruf der Konditoren war spürbar und ich war dem Charme dieses kleinen Ladens und der Bewohner der Straße verfallen.

~ eine alte Familienfehde die wieder aufkeimt ~ herzliche Bewohner und Charaktere ~ eine Liebesgeschichte an alle Konditoren ~ eine Wohlfühlstorie zum Abtauchen

Bewertung vom 25.07.2023
Dunkelaura / Die Legende des Phönix Bd.1
Milán, Greta

Dunkelaura / Die Legende des Phönix Bd.1


ausgezeichnet

Zum Cover:
Dieses Cover ist einfach traumhaft schön und sehr edel gestaltet. Der goldene hervorgehobene Titel fällt direkt ins Auge und die äussere Farbgebung in verschiedenen Lila/Pink/Rot Tönen mit Blumen und Farn harmonieren im Kontrast zu dem Schreibzug und passen perfekt zum Inhalt des Buches. Der farbige Buchschnitt wertet das Gesamtbild weiter auf und im Inneren fand ich eine schöne Landkarte zu der Umgebung, die mir beim Lesen eine hervorragende Orientierungshilfe war. Ich bin verliebt in dieses Cover.

Meine Meinung:
Mit " Die Legende des Phönix - Dunkelaura" von Greta Milan startet der Urban-Fantasy-Zweiteiler über die Phönixkrieger und die Geschichte sog mich von Anfang an in seinen Bann.

Eden ist gerade frisch getrennt von ihrer Jugendliebe und kümmert sich liebevoll um ihren verwirrten Vater, der sich nach dem Verschwinden ihrer Mutter zurückgezogen hat und in seiner Malerei verschanzt. Als Eden Nachts auf dem Heimweg ist wird sie von düsteren Gestalten angegriffen und von vier Fremden gerettet, die mit Lichtschwertern die Gestalten vernichten. Bevor sie begreift was das alles zu bedeuten hat, befindet sie sich schon auf dem Weg in ein neues Leben. Sie soll eine Phönixkriegerin sein und ihre Gabe finden. So reist Eden mit den anderen Phönixkriegern zum Hauptsitz, um ihre Lichtgabe zu erlangen, was gar nicht so einfach ist und erfährt immer mehr über ihre Familie und der Legende des Phönix, die mit ihrer Vergangenheit verwoben ist. Dabei gerät sie in einen Strudel von Gewissenskonflikten und der Krieger Kane erwacht in ihr eine enorme Anziehungskraft. Kann sie sich ihrer Lichtgabe und Aufgabe stellen, die Rogues zu vernichten?

Diese Geschichte hat mich von Anfang an gepackt und kaum mehr losgelassen. Der Schreibstil ist flüssig und bildgewandt. Ich befand mich sprichwörtlich wie in einem Film, der mich komplett eintauchen lassen hat. Nach und nach wurde ich in die Story eingeführt, lernte die Charaktere, die Legende des Phönix und die Hintergründe kennen und die Spannung blieb durchweg aufrecht.

Die Protagonisten waren allesamt mit Ecken und Kanten versehen, die mich immer wieder aufs Neue herausforderten und begeistern konnten. Eden ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen mir ihrer liebevollen Art und ihrem Mut. Sie sieht auch im Bösen noch das Gute und hinterfragte viele Dinge. Aber auch die Phönixkrieger Tori, Lennox, Aaron und Kane bezauberten mich mit ihrer Persönlichkeit und ihren verschiedenen Gaben. Kane hat ein gutes Herz, obwohl er einen schwer an sich heranlassen konnte, war ich ihm schnell verfallen. Una, die Anführerin mochte ich zunächst überhaupt nicht - eine sehr kalte und unberechenbare Person, die aber auch ihre Beweggründe hatte, was ihr Handeln im Verlaufe der Erzählung immer mehr nachvollziehbar machte.

Greta Milan hat hier eine phantastische Welt über die Legende des letzten Phönix erschaffen und konnte mich mit den verschiedenen Lichtgaben der einzelnen Krieger begeistern. Die Kämpfe zwischen den Phönixkriegern und den Rogues, den düsteren Wesen, denen das Licht genommen wurde, waren spannend und detailliert beschrieben. Ich fieberte jeden Augenblick mit.

Die Liebesgeschichte war anfangs zart und entwickelte sich zunehmend. Ich erlebte einige sehr wundervolle Szenen zwischen den Charakteren, die mich emotional abholten und mir zeitweise auch das Herz aus der Brust rissen.

Im Verlaufe des Story kamen immer mehr Fragen auf, und verleiteten mich zum spekulieren und grübeln. Einige wurden bereits aufgelöst, andere blieben mir noch verborgen, was den Spannungsbogen stets aufrecht erhielt.

Das Ende war atemberaubend und herzergreifend. Ich war gefangen in Schmerz und Leid und Fassungslosigkeit. Der Cliffhanger war unbeschreiblich fies und ich weiß nicht, wie ich es bis zum Finale im Frühjahr 2024 aushalten soll.

Fazit:
"Die Legende des Phönix - Dunkelaura" von Greta Milan ist ein atemberaubender Urban-Fantasy Auftakt der mich abgeholt und gefesselt hat. Eine phantastische Welt mit facettenreichen Charakteren und einer spannungsreichen Story. Mein Lesehighlight auf das ich ungeduldig auf das Finale hinfiebere.

~ Filmhafte Gedankenreise in die phantastische Welt der Phönixkrieger ~ düster & voller Magie ~ Cliffhanger der es in sich hat ~ Urban-Fantasy-Highlight 2023 ~

Bewertung vom 16.07.2023
Bis du mit mir träumst
Force, Marie

Bis du mit mir träumst


weniger gut

Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut und wirkt sehr romantisch mit dem verliebten Paar am Strand und dem Sonnenuntergang im Hintergrund. Der Inhalt konnte mir diese schöne Stimmung der Gestaltung nicht übermitteln.

Meine Meinung:
"Bis du mit mir träumst" von Marie Force ist der 5. und vorerst letzte Teil der Miami Nights Reihe. Ich habe die vorherigen Bände nicht gelesen und hatte beim Lesen keine Beeinträchtigungen empfunden, die anderen Teile nicht zu kennen.

Gianna befindet sich im Zwiespalt mit sich selbst, nachdem sie von ihrem Ex-Verlobten am Altar sitzen gelassen wird. Für sie kommen keine Männer mehr in Frage, zu groß sind ihre Wunden und ihre Vergangenheit, als sich noch mal in die Liebe zu stürzen, um doch wieder verletzt zu werden. Doch dann kümmert sie sich um den verletzten Milo in dem Krankenhaus, in dem sie als Krankenpflegerin arbeitet. Er ist so ganz anders, als Jared, der sie zudem mit den Hochzeitskosten sitzen gelassen hat. Milo wurde angeschossen und ist auf dem Weg der Besserun. Er verliebt sich Hals über Kopf in die gebranntmarkte Gianna und kämpft sich in ihr Herz.

Ich habe mich sehr auf diese Story gefreut, doch nach nur einigen Kapiteln war mir schon bewusst, dass ich mit dem Schreibstil und der Umsetzung nicht warm werde. Geschrieben ist die Geschichte in mehreren Perspektiven, was mir immer sehr gut gefällt, doch hier fanden immerzu Wiederholungen zu den Gedankengängen, der Vergangenheit und Geschehnissen, dass es mir einfach zuviel wurde. Ich fühlte sich an, als lese ich ständig das selbe, ohne in der Erzählung vorranzukommen. Ich drehte mich permanent im Kreis und mit der Zeit nervten mich diese Wiederholungen.

Gianna und Milo waren mir sympathisch, aber auch sehr glatt, ohne Makel und die Dialoge flach und ohne Tiefgang. Die Familie Giordino war sehr herzlich und gastfreundlich, was sehr hervorgehoben wurde, in dem alle paar Seiten die Familie Essen vorbeibrachte oder auftischte und die Beteiligten betont immer sehr ausgehungert waren. Was mir mit der Zeit ebenfalls zuviel wurde.

Die Erzählung spielt in Florida, doch leider konnte ich von der Kulisse keinen Charme auffangen. Denn es wurden fast keine Beschreibungrn der Umgebung mit einbezogen, und so konnte ich mir einfach kein Bild machen.

Die Romantik und das langsame annähern, das Knistern und Prickeln konnte sich bei mir nicht einstellen, was den vielen Wiederholungen geschuldet war, oder in potenziellen erotischen Szenen plötzlich Gespräche geführt wurden, was ich sehr schade fand.

Das Ende überschlug sich dann mit vielen Happy Ends, die mir einfach zu unrealistisch waren und sich anfühlten, als würde eine Strichliste abgearbeitet werden, um jeden Charaktere ein gutes Ende zu beschaffen.

Der Plot hatte gutes Potenzial wurde für mich aber nicht gut umgesetzt und die Geschichte plätscherte vor sich hin ohne irgendeinen Spannungsfaktor oder großen Emotionen. Ob ich die vorherigen Bände noch lesen werde, ist zum jetzigen Zeitpunkt leider eher ausgeschlossen. Ich versuche es gerne noch mal mit einem anderen Titel der Autorin, da mir der flüssige Schreibstil gefallen hat.

Fazit:
"Bis du mit mir träumst" von Marie Force konnte mich nicht begeistern aufgrund vieler Wiederholungen, fehlender Romantik und ohne fesselnder Atmosphäre.

~ ohne Tiefgang ~ Story plätschert auf der Stelle ~ sympathische Charaktere, trotz fehlender spürbaren Emotionen ~ Plot mit Potenzial

Bewertung: 2 von 5

Bewertung vom 29.06.2023
Das Beste kommt zum Kuss
James, Molly

Das Beste kommt zum Kuss


ausgezeichnet

Zum Cover:
Allein schon die Farbe des Covers haben mein Herz höher schlagen lassen und der in Handlettering Style verfasste Schreibzug des Titels harmonieren perfekt zueinander. Eine ansprechende Gestaltung - ich liebe es.

Meine Meinung:
"Das Beste kommt zum Kuss" von Molly James bereitete mir sehr viel Lesespaß und ich hoffe, dass bald etwas neues auf dem Buchmarkt erscheint. Ich möchte gerne mehr von ihr verschlingen.

Amy hat Visionen, in der sie beim ersten Kuss sehen kann, ob es eine Zukunft mit dem geküssten geben wird. Doch bisher zeigten ihr die Visionen kein Happy End bis zur Hochzeit ihrer besten Freundin. Sie beschließen einen Pakt - sie soll 3 Männer auf der Feier küssen und schauen was passiert. Doch der Abend geht feucht fröhlich zuende und am nächsten Morgen erinnert sie sich zwar, das der richtige endlich dabei war, doch wen hat sie geküsst? Amy und ihre Freundinnen gehen auf die Suche nach dem Herzensmann und ihrem persönlichen Happy End.

Diese Geschichte hat mir richtig gut gefallen und stellte durch die Visionen von Amy, mal etwas neues zutage. Von Anfang an war klar, dass es ein Happy End geben würde, doch der Weg dorthin war unterhaltsam und aufregend, auch wenn ich schon nach einigen Seiten wusste, wer dieser Mann sein würde, der Amy's Herz erobert hat.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen, die Charaktere allesamt sympathisch bis auf kleine Ausnahmen, was aber perfekt zur Story passte und genauso sein musste. Die Protagonisten hatten einen guten Wiedererkennungswert, so dass ich ohne zu wissen wer gerade etwas erzählt, erkannte, welche Person es ist.

Die Geschichte nimmt nicht nur die humorvolle und emotionale Ebene die große Liebe zu finden auf, sondern auch ein ernstes Thema - die Alzheimer Erkrankung von Amy's Mutter. Mit viel Gefühl bezog Molly James dieses Thema mit ein und die Emotionen und teilweise die Hilflosigkeit von Amy, wenn ihre Mutter sie nicht sofort erkannte oder sie als Kind sah gingen mir sehr nahe.

Das Ende löst sich komplett auf und bleibt ohne offene Fragen zurück. Der einzige Kritikpunkt war, dass es mir etwas zu offensichtlich war, wer die Person in ihrer Happy End Vision war.
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Fazit:
"Das Beste kommt zum Kuss" von Molly James ist eine turbulente, herzerwärmende und humorvolle Happy End Story die mich sehr gut unterhalten und berührt hat.
~ bildhaft ~ Alzheimer Thematik ~ Wohlfühlbuch zum Abtauchen
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Bewertung: ⭐⭐⭐⭐,5

Bewertung vom 20.06.2023
Die Farben unserer Träume
Beck, Lilli

Die Farben unserer Träume


ausgezeichnet

Zum Cover:
Die Buchgestaltung gefällt mir sehr gut. Die Mischung aus dem Schwarz/Weiß Motiv und den leuchtend roten Farben des Titels harmonieren zusammen. Das Bild passt zu den Protagonisten - wie glücklich das Paar darauf erscheint - genauso habe ich mir Anna & Clemens vom Empfinden her vorgestellt, bis auf die Haare, die nicht ganz mit der jungen Frau übereinstimmen.
Meine Meinung:
Mit "Die Farben unserer Träume" von Lilli Beck las ich mein erstes historisches Buch der Autorin, nachdem ich bereits ihre humorvollen Romane gelesen habe, und war total begeistert von dieser Geschichte - ich möchte unbedingt mehr von ihr aus diesem Genre lesen.
München 1948: Anna wird als Findelkind bei der Friseurfamilie Sonnlechner vor dem Salon abgelegt. Die Familie hatte bereits einige Schicksalsschläge hinter sich und der Traum eine eigene Familie zu gründen blieb erstmal aus, bis Anna in deren Leben trat. Sie zogen Anna liebevoll auf und ihre Schwester Elsie, doch Anna fühlte sich fehl am Platz - als gehöre sie nicht in diese Familie. München 1965 findet sie an ihrem Geburtstag einen geheimnisvollen Brief und ihre Sorgen bestätigen sie. Anna ist ein Findelkind. Mit dieser Erkenntnis stürzt sie sich in ein neues Leben - mit Clemens und ihrem gemeinsamen Träum als Maler/in in eine Galerie aufgenommen zu werden. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt für Anna, mit vielen Hürden, die sie überwinden muss - ihr starker Halt dabei ist ihre große Liebe und die Leidenschaft zur Malerei.
Lilli Beck hat mich mit dieser Geschichte und ihren wundervollen flüssigen Schreibstil abgeholt und begeistert. Ich konnte ab der ersten Seite in die damalige Zeit eintauchen und fieberte mit den Charakteren Anna & Clemens mit, die in der schweren Zeit um ihre Existenz kämpften. Anna war eine starke Persönlichkeit, die niemals aufgab für ihre Leidenschaft zu kämpfen, sei es die Malerei oder ihre große Liebe gegenüber - eine herzliche junge Frau, die mir imponiert hat.
Besonders der schwäbische Dialekt der Adoptivfamilie Sonnlechner hat mir sehr gut gefallen und die Erzählungen Rund um den Friseursalon - ich wusste zb nicht, dass früher die Haare kopfüber gewaschen wurden und recherierte im Internet nach den damaligen Salons, um mir so noch mehr bildhafte Details vorstellen zu können.
Die Liebe zur Malerei konnte die Autorin wundervoll vermitteln und wie schwer die Künstler es zu dieser Zeit hatten. Ein ganz besonderes Bild, an dem Anna arbeitete, blieb mir im Gedächtnis, und ich konnte es mir bildhaft vorstellen, ein Motiv was sie in einer Discothek skizziert hat und mit Leidenschaft beschrieb, wie sie sich das Ergebnis vorstellte - zu gern hätte ich dieses Gemälde gesehen.
Ich fieberte dem Leben der Protagonisten mit und zum Ende hin wurde es dramatisch bishin zu einem gelungenem Abschluss. Ich hätte gerne mehr über Annas Mutter und ihren Wurzeln erfahren, denn die Suche nach ihrer leiblichen Familie war nicht so präsent, wie auf dem Klappentext beschrieben. Im Fokus standen hier vielmehr der Kampf um die Existenz und der tiefen Liebe zwischen Anna & Clemens.
Nur schweren Herzens konnte ich mich von allen Charakteren und der damaligen Zeit trennen.
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Fazit:
"Die Farben unserer Träume" von Lilli Beck entführte mich in eine wunderbare Zeit, mit herzlichen Charakteren, einer atemberaubenden Atmosphäre, in der ich mich wohlfühlte und mitfieberte ab der ersten Seite. Eine absolute Leseempehlung!
~ dramatischer Existenzkampf ~ eine große Liebe und die Leidenschaft zur Kunst ~ Träume niemals aufgeben sondern dafür Kämpfen und Leben ~

Bewertung vom 10.06.2023
Lupus Noctis
Hill, Melissa C.;Stapor, Anja

Lupus Noctis


ausgezeichnet

Zum Buch:

Die Gestaltung passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Der Bunkereingang wirkt hier schon sehr düster und gruselig. Im inneren fand ich eine Karte zum Bunker die ich sehr oft benutzt habe. Und am Ende des Buches ist eine wichtige Triggerliste einzusehen. Mir hat das Cover rundherum sehr gut gefallen.

Meine Meinung:

Den gemeinsamen Jugendthriller "Lupus Noctis" von den Autorinnen Melissa C. Hill & Anja Stapor habe ich bei einem Gewinnspiel gewonnen und ich war von Anfang an sehr gespannt auf diese Geschichte, die in einem alten Bunkerkrankenhaus in Gunzhausen spielt, welches real sogar existiert. Diese Story hat mich ab der ersten Seite abgeholt und nicht mehr losgelassen.

Die sechs Freunde Theo, Lena, Marcel, Josefine, Jakob und Eileen teilen die gemeinsame Leidenschaft "Lupus Noctis" ein Rollenspiel basiert auf das Online Spiel "Die Werwölfe aus Düsterwald" , was sie immer wieder in verschiedenen Lost Places verschlägt. Dieses Mal führt der Spielmacher Theo die Freunde in das alte Bunkerkrankenhaus. Das Spiel beginnt ganz harmlos, doch dann ereignen sich merkwürdige Vorfälle und Angriffe. Als die Freunde den Bunker verlassen wollen, ist der Schlüssel zum Ausgang verschwunden und die Katastrophe nimmt ihren Gang.

Zu Beginn lernte ich nach und nach die Charaktere und das Spiel "Lupus Noctis" kennen. Geschrieben ist die Erzählung in einzelnen Kapiteln aus Sichten der verschiedenen Protas, was mir sehr gefallen hat, da ich mich in jeden einzelnen hineindenken und fühlen konnte und das Gefühl hatte, nichts zu verpassen, was nun wer gerade getan hat.

Die Charaktere sind allesamt verschieden und haben ihre Ecken und Kanten, düstere Vergangenheiten und Ängste, die sich in dem Bunkerkrankenhaus immer mehr herauskristallisieren. Ich habe mich oftmals in einigen Protagonisten geirrt und war teilweise sprachlos über deren Handlungen - die wiederum im Nachhinein nachvollziehbar waren. Es fügt sich alles zu einem Kreis zusammen.

Die Kulisse war perfekt für diese Story und die Autorinnen schafften es eine düstere Atmosphäre zu konstruieren, in der ich mich gruselte, mein Herz mir fast aus dem Shirt gehüpft ist und Schweißausbrüche bekam. Das geniale an dem Schauplatz war, dass es dieses Bunkerkrankenhaus wirklich gibt und so fand ich mich im Internet danach recherchieren, was ich wirklich nur selten beim Lesen mache. Die Bilder und Berichte die ich dazu fand, waren identisch mit dem, was ich im Buch las.

Der Spannungsfaktor baute sich ab der ersten Seite auf und riss zu keinem Zeitpunkt ein - im Gegenteil. Einfach nur genial - danke für soviel Spannung, Nervenkitzel und Herzrasen.

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Fazit:
"Lupus Noctis" ist das erste gemeinsame Werk der Autorinnen Melissa C. Hill & Anja Stapor, welches mir permanente Spannung und Adrenalinstöße gegeben hat. Eine absolute Leseempehlung!

~ düstere und beklemmende Kulisse ~ spannend bis zur letzten Seite ~ Triggerwarnung ~

Bewertung vom 09.06.2023
Zeichen & Omen / WiccaCreed Bd.1
Woolf, Marah

Zeichen & Omen / WiccaCreed Bd.1


sehr gut

Meine Meinung:
"WiccaCreed - Zeichen & Omen" ist der erste Band der neuen Romantasy-Trilogie von Marah Woolf, der mich trotz kleinen Schwächen begeistern konnte.
Valea ist eine Wicca und hat die besondere Gabe bei Berührung die letzten Erinnerungen von Personen zu sehen, und lebt nachdem ihre Eltern ermordet wurden zum Schutz unter den Menschen versteckt. Als sie sich in Gefahr schweben fühlt, kontaktiert sie ihren Großvater, der sie unvorbereitet zu sich zurückholt nach Ardeal. Dort angekommen erfährt sie mehr über ihre Familie und dem Krieg zwischen den Wicca, Strigoi und der Hexenkönigin und reist ins Schloss Caraiman, um dort ihre Gabe zu fördern und einen neuen bevorstehenden Krieg zu verhindern.
Die Geschichte beginnt rasant und vor allem sehr prickelnd zwischen Valea und dem Strigoi Nikolai, was mir in der Tat leider einfach viel zu schnell ging. Im Verlauf der Story nimmt dieses Knistern dann schlagartig ab und es konnte sich bei mir keine besondere Verbindung mehr aufbauen. Es war nicht mehr fühlbar, was ich sehr schade fand.
Valea ist ein ruhiger Charakter - ich mochte sie gerne, hätte mir jedoch etwas mehr Biss von ihr gewünscht. Ihre Gabe ist interessant und über ihre Magie hätte ich gerne mehr erfahren und erlebt, was in diesem ersten Teil noch etwas zu kurz kam. Nikolai dagegen ist der geheimnisvolle und gutaussehende Part, der mir mit seinen unterschiedlichen Facetten sehr gut gefallen hat. Aber auch die Nebencharaktere waren allesamt sehr verschieden und entwickelten sich weiter - zum einen zum besseren oder schlechteren, was spannend zu verfolgen war.
Den Mittelteil der Geschichte empfand ich etwas langatmig und ruhig, wenn auch interessant. Hier wurden viele Verhältnisse zu den Wicca, Strigoi und Hexen erklärt und die Welt von Ardeal detailliert beschrieben. Hier hat Marah Woolf eine fantastische eigene Welt erschaffen. Das Schloss in Caraiman hat mir mit seinen Bibliotheken und den kleinen magischen Wesen und Büchern besonders gut gefallen und waren bildhaft vorstellbar. Ich musste oftmals über einige Handlungen der Wesen schmunzeln.
Der letzte Abschnitt forderte mich dann wieder heraus mit spannenden Ereignissen und neuen Wendungen. Aber auch hier gab es einige Kämpfe die sehr lang beschrieben wurden und andere wiederherum plötzlich endeten, wo es mir dann doch zu schnell aufgelöst wurde.
Das Ende hinterließ einige offene Fragen und ich bin gespannt auf die Fortsetzung. Ich hoffe das mich dort, Marah Woolf auf der knisterternden Ebene neu abholen kann.
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Fazit:
"WiccaCreed - Zeichen und Omen" von Marah Woolf ist ein neuer düsterer Romantasy-Auftakt mit magischen Wesen, Intrigen und Machtkämpfen, der mir gut gefallen hat und auf mehr hoffen lässt - besonders was die Liebesgeschichte betrifft.
~ wunderschöne Kulisse ~ langatmiger Zwischenteil ~ bezaubernde magische Wesen ~

Bewertung vom 26.05.2023
On My Way
Galsheimer, Melanie

On My Way


ausgezeichnet

Meine Meinung:
Mit "On my Way" von Melanie Galsheimer erlebte ich eine atmosphärische Reise durch Afrika und einer Wohlfühlgeschichte mit Message, die mich noch einige Tage nach dem Lesen begleitet hat. Für mich war dieses Buch das erste Werk von der Autorin und ich möchte noch weitere genießen.

Die Geschichte ist in zwei Zeitebenen geschrieben. In der Gegenwart erlebte ich mit Naomi eine bittere Enttäuschung, sie erwischt ihren Freund im flagranti mit einer Praktikantin und setzt ihn direkt vor die Tür. Dabei wird ihr gewusst, dass die Beziehung auf Dauer nicht standgehalten hätte - auch ohne diesem Vertrauensbruch und Seitensprung. Ihre wahre grosse Liebe hat sie damals im Afrikaurlaub vor 8 Jahren gefunden und verloren. Doch ihre Familie stand rassistisch gegenüber Naomi und Scott, ein einfacher afrikanischer junger Mann, nicht das, was sich ihre Eltern für ihre Tochter vorstellen. Naomi widersetzt sich ihren Eltern, bricht in Deutschland alles ab und begibt sich auf die Suche nach Scott in Afrika. Sie möchte herausfinden, ob diese Liebe noch existiert und hofft auf einen Neuanfang. In der Vergangenheit durchlebte ich die Rückblenden, wie sich die beiden kennenlernten und getrennt wurden.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich konnte mich direkt in die Story hineinfühlen. Ich habe den Schmerz, die Enttäuschungen, die grossen Gefühle samt Schmetterlinge im Bauch fühlen können. Es war für mich selbst eine Reise in die Vergangenheit, an die ich mich hierdurch emotional wieder erinnert habe.

Das Setting wurde bildhaft beschrieben und meine Erinnerungen an meine Südafrika-Reise war zum Greifen nahe - einfach wunderschön zum Abtauchen.

Die Charaktere habe ich alle ins Herz geschlossen bis auf die Eltern - besonders Naomis Mutter strahlte mit Kühlheit, mit der ich mich nicht anfreunden konnte.

Die Thematik des Rassismus hat Melanie Galsheimer sehr gut in die Geschichte mit einfließen lassen und das es nie zu spät ist, einen Neuanfang zu wagen. Man muss sich nur trauen, auch wenn die Angst zu scheitern noch so groß ist. Ums eigene Wohlbefinden und Glück sollte man kämpfen bis zum Schluss.

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Fazit:
"On my Way" von Melanie Galsheimer ist eine authentische Geschichte, die mich emotional abgeholt hat. Über Rassismus, der wahren Liebe und einen Neuanfang erzählt. Ein Wohlfühlbuch zum Abtauchen und einer schönen Message. Leseempehlung!

Bewertung vom 17.05.2023
Einfach leben / Glückstöchter Bd.1
Schuster, Stephanie

Einfach leben / Glückstöchter Bd.1


weniger gut

"Glückstöcher-Einfach Leben" von Stephanie Schuster ist der 1. Band von geplanten 3. Bänden der Reihe auf den ich mich sehr gefreut habe, mich schlussendlich leider enttäuscht und mit vielen offenen Fragen zurückgelassen hat.
Geschrieben ist die Geschichte in zwei Zeitebenen (1910 und 1976) und in den Sichten der Hauptprotagonisten Anna und Eva. Ich mag diese Form sehr gerne, besonders wenn diese Stränge im Verlauf zueinanderfinden. Was hier aber nicht wirklich stattgefunden hat. Beide Erzählstränge erzählen einzeln über das Leben der Frauen. Anna, die auf dem Gut Dreisonnenquell lebt und die Natur liebt und von Eva, die eine besondere Gabe hat, einzelne Gerüche/Düfte wahrzunehmen und ihre eigene Duftbibliothek erschaffen hat und der Pharmazie zugeschrieben ist. Die beiden Frauen verbindet ein Geheimnis, was in diesem Band nicht wirklich aufgelöst wurde. Insgesamt fehlte mir hier ein bunter Faden, der mich durch die Geschichte leitete. Es folgten viele Erlebnisse und Handlungen die eingeworfen, aber in keinster Weise erklärt wurden oder plausible erschienen.
Anfänglich war ich begeistert von den Beschreibungen der Natur und dem Leben der Protas. Aber mit der Zeit fand ich immer weniger den Glanz, der auf dem Klappentext beschrieben wurde, wieder. Anna und Eva blieben mir durchweg fremd, sowie die Nebencharaktere. Deren Handlungen waren wirr und nicht nachvollziehbar. Emotionale Momente blieben aus. Hätte ich dieses Buch nicht zusammen in einem Buddyread gelesen, ich hätte es bereits vor der Hälfte des Buches abgebrochen. Viele unwichtige Stellen wurden in die Länge gezogen, so dass es schnell langweilig wurde und Stellen die eingeworfen wurden, die wichtig für mich gewesen wären, unbegründet stehen gelassen.
Es fühlte sich teilweise so an, als hätte die Autorin eine lange Liste von Stichpunkten, von geschichtlichen Wendungen zu wichtigen Themen, wie zb. der Klima- und Umweltpolitik und Vegetarismus, die einfach abgearbeitet und eingefügt werden müssen. Für mich als Leser sehr unverständlich mit einbezogen worden und der eigentlichen Geschichte kein vorankommen gegeben hat.
Was mir dennoch sehr gut gefallen hat, war der flüssige Schreibstil. Es las sich sehr schnell und die Grundidee zu diesem Buch war interessant - ich hatte mir etwas ganz anderes vorgestellt und gewünscht.
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Fazit:
"Glückstöchter - Einfach Leben" von Stephanie Schuster hinterließ mich mit vielen Fragen zurück. Die Story hatte keinen roten Faden und plätscherte vor sich hin mit emotionslosen und unsympathischen Charakteren. Ich werde diese Reihe wahrscheinlich nicht weiterlesen

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 05.05.2023
With you I hope / Belmont Bay Bd.2
Pust, Justine

With you I hope / Belmont Bay Bd.2


sehr gut

Zur Gestaltung:
Das Cover ist ein Traum. Hier ist alles stimmig von der farblichen Gestaltung mit der Blume und den hervorgehobenen Glitterpunkten bishin zur Innengestaltung. Ich liebe es!

Meine Meinung:
Es geht weiter in der Kleinstadt Belmont Bay mit "With you - I hope" der zweite Band von Justine Pust in dem es um Mias Adoptivschwester Megan und Leo geht. Nachdem ich den ersten Band verschlungen habe musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht.
Megan ist auf der Suche nach ihren Wurzeln und die ersten Spuren führen sie nach Belmont Bay, wo ihre Mutter zuletzt vermutet wurde. Dort trifft sie auf Leo, der wegen eines Auftrages in der Kleinstadt verweilt. Er ist Privatdedektiv und Megan nutzt diese Chance, seine Hilfe anzunehmen um ihre Eltern zu finden. Was beide da noch nicht wissen, Megans Suche ist mit Leos Familienvergangenheit düster verknüpft.
Seit Band 1 bin ich total verliebt in diese Kleinstadt und auch hier fühlte ich mich sofort wieder heimisch, obwohl Belmont Bay nicht immer im Fokus stand, was mir manchmal etwas gefehlt hat - diese Wärme der Dorfgemeinschaft, die in Band 1 präsenter beschrieben war.
Megan lernte ich als eine starke Persönlichkeit kennen, die ihren weichen Kern gerne im inneren verbirgt. Ich konnte mich in sie hineinfühlen und ihre Suche nachvollziehen. Ihre Hoffnungen spüren, endlich das zu finden, wonach sie ihr ganzes Leben lang gesucht hat und ihren Schmerz nachempfinden- die bittere Enttäuschung, dass nicht alles so ist, wie sie es sich gewünscht hat. Leo dagegen, war mir immer einen Schritt zu weit entfernt. Die Romanze der Beiden war schön zu verfolgen, aber im Vordergrund stand die Vergangenheit der Beiden, die miteinander verknüpft war.
Justine Pust hat einen flüssigen und fesselnden Schreibstil. Sie schafft es einfach, schwere Themen in einer Story zu verpacken und ein idyllisches Setting zu erschaffen. Die Charaktere entwickeln sich weiter und wachsen an ihrem Schmerz/Enttäuschungen und es gibt neue Wege einzuschlagen.
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Fazit:
"With you - I hope" von Justine Pust ist eine schöne Geschichte, mit einer ernsten Thematik und einer unheimlichen Wohlfühlatmosphäre. Ich fand den ersten Teil etwas Stärker auf der emotionalen und romantischen Ebene. Ich freue mich auf die Fortsetzung von "With you - I heal".