BenutzerTop-Rezensenten Übersicht
Bewertungen
Insgesamt 954 Bewertungen| Bewertung vom 03.10.2021 | ||
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Rom in eigenen Worten. Texte zu den wichtigsten Orten und Monumenten Rom entdecken durch Originalinschriften und Texte |
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| Bewertung vom 23.09.2021 | ||
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Verwoben in Vergessen / Stolen Bd.3 Der Abschlussband der Stolen-Fantasy-Reihe hat mich emotional stark aufgewühlt, denn Hauptprotagonistin Abigail Woods wächst darin über sich hinaus. Sie gewinnt die große Liebe, verliert aber gleichzeitig ihren Freund Tristan Tremblay und ihren Vater Jack Woods. Als die ganze Welt ins Chaos zu versinken droht, weil alle drei Ringe gestohlen wurden, ist Abigail der Schlüssel, also der Ausweg aus der Misere. Gab es am Anfang des Bandes noch einige Längen, so konnte mich das letzte Drittel zu Tränen rühren. Das Wüten hat endlich ein Ende. Abigail und Bastian Tremblay wagen den Neustart, was mich als Leser ungemein gefreut hat. Wie immer enthielt auch Emily Bolds dritter Roman viel spannende, emotionale wie überraschende Momente. Abermals konnte ich das Buch nicht weglegen, bevor ich nicht die letzte Seite gelesen hatte. Das innovative Buchdesign war gleichsam ein Fest für die Augen. |
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| Bewertung vom 22.08.2021 | ||
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Normopathie - Das drängendste Problem unserer Zeit Sapere aude! 0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 21.08.2021 | ||
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Bastian Sick ist ein Kenner und leidenschaftlicher Verfechter der deutschen Sprache. Ich habe jedes seiner Bücher - von der Genitiv-ist-der-Dativ-sein-Tod-Reihe bis zur Happy-Aua-Bilderbuch-Reihe - gelesen und förmlich inhaliert. In letzter Zeit ist es allerdings ziemlich still um den deutschen "Sprachpapst" geworden, umso mehr freue ich mich über sein neuestes Quizbuch. |
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| Bewertung vom 15.08.2021 | ||
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Im dritten Fall für Kommissar Tischler gilt es den Mord am 19-jährigen Abiturienten Tom Wiesinger aufzuklären, der tot auf einem Wanderweg in den Chiemgauer Alpen gefunden wurde. Verdächtige gibt es viele. Toms Stiefvater, seine Eishockeyfreunde oder ein Drogendealer zählen dazu. Der Brunngrieser Hauptkommissar Constantin Tischler und sein Kollege Felix Fink müssen nur noch herausfinden, warum der allseits beliebte und sportliche Schüler umgebracht wurde. Ich habe Kalpensteins neuesten Fall seiner Provinzkrimireihe wieder mit Freude gelesen. Wie schon in seinen Vorgängerbänden vereint er Humor und Spannung auf stimmige Weise miteinander. Das kongeniale Ermittlerduo Tischler-Fink ist und bleibt das Herzstück dieser Krimireihe. Beide sind grundverschieden und führen irre witzige Gespräche mit dialektalen Preziosen. Der versierte Ermittler Tischler und sein naiver Kompagnon erinnern mich jedes Mal an die TV-Kommissare "Hubert und Staller". Neben den beiden Hauptfiguren konnten auch die im Text genannten Brunngrieser Originale mit ihrer authentisch dörflichen wie bauernschlauen Art überzeugen. Dackeldame Resi hat mit ihrem unverbesserlichen Spürsinn und ihrer tierischen Eifersucht dabei besonders mein Leserherz erweichen können. Der Kriminalfall wurde sehr abwechslungsreich mit allerlei falschen Fährten bestückt. Auf diese Weise wusste man bis zuletzt nicht, wer denn nun der Täter gewesen sein könnte. Daneben hat die perfekt eingesetzte Rückblende zusätzlich noch einmal Spannung in die Handlung gebracht. FAZIT Nicht nur für Fans von Friedrich Kalpenstein und Cosy-Crime ein Must-read. Ich sehne jetzt schon den vierten Fall herbei :-) |
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| Bewertung vom 14.08.2021 | ||
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In "Es könnte wehtun" hat der Eulenspiegel Verlag medizinische Kurzgeschichten von namhaften Autoren wie Horst Evers, Bov Bjerg oder Janine Wagner versammelt, die sich locker flockig weglesen lassen. Geschrieben sind die einzelnen Episoden meist aus der Patientensicht. Das Niveau bzw. der Unterhaltungswert der Geschichten changiert etwas. Vor allem die kurzweiligen Erzählungen am Buchanfang konnten mich überzeugen, währenddessen die wehleidigen Altherren-Episoden am Ende des Buchs nicht so mein Fall waren. Inhaltlich dreht sich alles um Arztbesuche und oftmals skurrile Arzt-Patienten-Verhältnisse. Mit Ironie und Sarkasmus sparen die Autoren jedenfalls nicht, wenn diese über Blinddarmoperationen, Hypochondrie, Patiententausch oder Wartezimmer-Marathons schreiben. Ich habe durch das handliche Büchlein auch neue Autoren aus dem Genre Humor kennengelernt, mit deren Werk ich mich eingehender beschäftigen möchte. Ganz bezaubernd fand ich die wirklich stimmigen Illustrationen zum Text, hierfür muss man sich nur einmal das Buchcover anschauen. |
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| Bewertung vom 13.08.2021 | ||
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Schliemann und das Gold von Troja Der Entdecker von Troja Heinrich Schliemann (1822-1890) hat bis heute in der Archäologie keinen einfachen Stand. Denn der vermögende deutsche Kaufmann hat sich erst in der Mitte seines Lebens intensiv mit der Archäologie beschäftigt und ist über Beziehungen und Geld an seinen Doktortitel gelangt. Auch ging er bei seinen Grabungen in der Türkei (Troja) und in Griechenland (Mykene, Ithaka...) alles andere als wissenschaftlich korrekt vor und orientierte sich hauptsächlich an antiken Quellen, allen voran an der Ilias und der Odyssee des Homer. |
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| Bewertung vom 04.08.2021 | ||
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Man dürfte meinen, dass im aufgeklärten 21. Jh. Antisemitismus keine Rolle mehr spielen sollte. Falsch gedacht. Der Mindener Autor und jüdische Religionslehrer Levis Israel Ufferfilge erlebt täglich das komplette Gegenteil. Ob in der Straßenbahn, im Supermarkt oder in der Universität, überall wird er offen wegen seiner Kippa angefeindet und das nicht nur verbal. Mit seiner bewussten Entscheidung für den jüdische Glauben lebt er in Deutschland gefährlich, lässt sich aber gerade deshalb nicht unterkriegen und bietet seinen Kritikern eloquent die Stirn. |
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