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Bewertungen
Insgesamt 214 Bewertungen| Bewertung vom 03.11.2025 | ||
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DUMONT Bildband Entdeckungsreise Japan Vorweg: Ich kenne Japan sehr gut, bin vor fast 20 Jahren das erste Mal dort gewesen und kenne fast alle Ziele, die in „Entdeckungsreise Japan“ vorgestellt werden aus eigener Anschauung. Die beiden Autorinnen (warum sie nicht auf dem Titel stehen, bleibt Geheimnis des Verlags) haben Touren zwischen einem und 9 Tagen zusammengestellt, aufgeteilt nach Regionen und Interessen. Da gibt es Highlight-Städtetouren ebenso wie Entdeckertouren in eher abgelegene Provinzen. Die Auswahl ist hervorragend und ich würde die Routen und Ziele genauso wählen, wenn ich dort unterwegs wäre. Sehr übersichtlich ist auch der Tourverlauf gestaltet, der mit weitgehend realistischen Zeitangaben und den geeigneten Verkehrsmitteln für die Planung alle nötigen Informationen liefert. Die eingestreuten Hintergrundinfos sind nicht nur qualifiziert, sondern geben nicht selten echte Insider-Tipps, die auch alte Japan-Hasen noch reizen. Jede Tour wird mit einer Übersichtskarte eingeleitet, dann folgen die einzelnen Etappen, die kurzen Touren eingeteilt nach Distanzen, die längeren nach Tagen. Bei den kurzen Städtetouren würde ich tendenziell eher etwas mehr Zeit einplanen, die längeren Tourprofile sind dagegen aus meiner Sicht realistisch. Jedes Etappenziel wird mit den Kategorien „Sehen“, „Erleben“, „Essen“ und „Schlafen“ sehr kurz und knapp beschrieben. Die Restaurant/Unterkunft-Empfehlungen sind aber, wenn überhaupt nur exemplarisch und ich würde lieber selber recherchieren wollen. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 02.11.2025 | ||
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Fermentierte Lebensmittel haben nachweislich einen sehr positiven Effekt auf die Darmflora und damit auf die allgemeine Gesundheit. Die Artenvielfalt im Darm wird gesteigert, was sich insbesondere auf das Immunsystem und verschiedene Risikofaktoren auswirkt. Natürlich gibt es immer noch industriell fermentierte Lebensmittel, wie Joghurt oder Käse, aber die Vielfalt, die es früher einmal gab, ist weitgehend verschwunden. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 01.11.2025 | ||
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Als Josephine Johnson sich in ihr altes Haus auf dem Land zurückzieht, fern der hektischen Welt der Städte, ist sie sich bewusst, dass die Natur auch hier einen aussichtslosen Kampf ficht. Es ist das Jahr 1968 und die Umwelt- und Klimaschäden, denen wir heute begegnen, waren noch unvorstellbar, aber Johnson ahnt bereits die Zukunft und möchte ihr kleines Stück Wald, 16 Hektar in Ohio, einem Bundesstaat im Zentrum der USA, am liebsten so konservieren, wie er ist. Mit all seiner ungebändigten Wildheit, mit einer großen Vielfalt an Tieren und Pflanzen, und seinen ausgeprägten Jahreszeiten. Sie beschreibt den Jahreszyklus in ihrer lebendigen Oase, wo sich Opossum und Blauhäher, Schwarznatter und Eisvogel, Waschbär und Schreieule begegnen, sie beobachtet die Zugvögel und die Entwicklung der Blumen und Bäume und hat ein besonderes Gespür für die Stimmungen der Jahreszeiten, vom kalten Licht des Februar bis zum Farbenfeuerwerk des Herbstes. Und trotz der Fülle des Lebens, das sie umgibt, durchzieht ihre Texte eine stille Melancholie. Josephine Johnson ist zu dem Zeitpunkt keineswegs eine alte Frau, sie ist 58, aber wenn man ihre Selbstbeschreibung liest, sieht man eine Greisin vor Augen. Vielleicht ist es diese unbändige Kraft jungen Lebens, das sich ständig vor ihrem Fenster abspielt, wie auf einer großen Bühne, dass sie das Gefühl nicht los wird, alt zu sein. Sie ist sich auch der Bedrohung der Natur immer bewusst. Ob das die verschmutzten Flüsse sind, die Abgase der weit entfernten Fabriken, die angespülten Flaschen und Dosen – ihr Paradies wird von allen Seiten belagert. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 30.10.2025 | ||
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Thomas Manns 150. Geburtstag ist gerade für den S. Fischer Verlag ein Grund zum Feiern, denn Samuel Fischer kommt das Verdienst zu, „Buddenbrooks“ verlegt und damit Manns Aufstieg eingeleitet zu haben. Es war ein verlegerisches Risiko, denn trotz nie angezweifelter literarischer Qualität war Fischer sich keineswegs sicher, ob ein 1000 Seiten langer Roman die Leser begeistern würde. Sein Lektor forderte massive Kürzungen, Thomas Mann weigerte sich standhaft, Fischer gab nach. Der Rest ist Literaturgeschichte. 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 27.10.2025 | ||
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Asterix in Lusitanien / Asterix Bd.41 Diesmal rufen keine Briten, Ägypter oder Schweizer die unbeugsamen Gallier zur Hilfe, nein es sind die Portugiesen, Verzeihung, die Lusitanier. Asterix und Obelix müssen einen unschuldig im Kerker sitzenden Garum-Produzenten vor den Löwen retten, was ihnen selbstverständlich nach einigen Umwegen gelingt. Obelix fremdelt wie üblich mit den lokalen Lebensmitteln, es gibt ein paar Prügeleien mit den Römern und die Begegnung mit dem einschlägigen Piratenschiff lässt auch nicht lange auf sich warten, man reist schließlich übers Meer. Überraschend ist dagegen, dass der dunkelhäutige Pirat im Ausguck plötzlich ein „R“ spricht, nach über 50 Jahren quasi eine Wunderheilung, allein bewirkt durch die woke Empörungsindustrie. „O tempore, o mores“ kommentiert der Kapitän ironisch. 3 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 25.10.2025 | ||
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Tim Berners-Lee erzählt in „This Is for Everyone“ die Entstehungsgeschichte des World Wide Web aus persönlicher Perspektive und zieht eine kritische Bilanz seiner Erfindung. Er beginnt mit Einblicken in sein familiäres Umfeld, das von Technik und Forschungsdrang geprägt war und seine frühe Neugier auf Informationssysteme förderte. Bei seiner Zeit am CERN führte die praktische Notwendigkeit, weltweit verteilte Forschungsdaten zu verknüpfen, 1989 zur Idee eines offenen Hypertext-Systems, aus dem das Web entstand. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 17.10.2025 | ||
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Den Vorgängerband „Loving“ fand ich sensationell. Es war im wahren Sinn eine Entdeckung, denn niemals hätte ich erwartet, dass es so viele Zeugnisse schwuler Beziehungen aus einer Zeit gab, in der Homosexualität noch schwer bestraft wurde. Wer traute sich damals schon, Beweise für sein „kriminelles Verhalten“ mit sich herumzutragen? Es sind völlig unwahrscheinliche Funde, die Hugh Nini und Neal Treadwell auf Flohmärkten und in Antiquitätenläden in Europa und Nordamerika gemacht haben. Keine Fotos, die man in Familienalben steckte, sondern heimlich in Brieftaschen aufbewahrte oder unters Kopfkissen steckte. Es sind echte Raritäten aus der Zeit zwischen 1850 und 1950 und es sind Dokumente einer verbotenen Liebe, die so stark war, dass sie es als Bedürfnis sah, Spuren zu hinterlassen. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 17.10.2025 | ||
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Bei Dinosauriern denkt man zuerst mal an die USA und China, dann vielleicht noch an Argentinien und dann lange an nichts mehr. „SaurierZeitReise Deutschland“ ist da ein echter Augenöffner mit fast 70 Museen und Ausstellungen, die teilweise Weltgeltung haben. Denn auch in Deutschland gibt Dinosaurierfundstätten und einige der bedeutendsten Dinosauriersammlungen kann man hier besuchen. Die meisten liegen in der Südhälfte, weil hier auch die meisten Funde herstammen. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 07.10.2025 | ||
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Künstliche Intelligenz für Alltag und Beruf Bereits nach dem ersten Kapitel keimte in mir der Verdacht, dass ChatGPT maßgeblich an der Entstehung des Buches beteiligt war, da sich bestimmte Merkmale von KI-generierten Texten häuften. Ein Blick in die kurze ‚Gebrauchsanleitung‘ im Anhang hat den Verdacht bestätigt. Hier findet sich folgender "Transparenzhinweis“ (Zitat): „Wir haben bei unseren Recherchen auch die KI genutzt und ChatGPT bzw. DeepL Write zu Hilfe genommen. Die Idee, die Struktur und die Darstellungen der speziellen Inhalte sind unser geistiges Produkt. Wir haben eigenständig gearbeitet, Rechercheergebnisse nach bestem Wissen und Gewissen geprüft und sind für das Ergebnis selbstverständlich vollumfänglich verantwortlich". Die KI-Hilfe merkt man dem Buch leider sehr stark an. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 06.10.2025 | ||
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Souverän investieren vor und im Ruhestand Eigentlich ist Geldanlage ganz einfach: Man kauft regelmäßig breit diversifizierte Aktien-ETFs und kombiniert diese konsequent mit risikoarmen Tagesgeldern im Verhältnis des persönlichen Risikoprofils (z. B. 50 % Aktien-ETFs und 50 % Tagesgeld für einen ausgewogenen Ansatz oder 80:20 für einen offensiveren Ansatz). So entsteht im Laufe der Jahre ein ansehnliches Vermögen, das im Ruhestand konsumiert wird. Die Tücke steckt jedoch bekanntlich im Detail. Gerd Kommer beschäftigt sich in seinem Buch mit den Fragen, die sich bei der praktischen Umsetzung dieser Strategie ergeben, und legt dabei seinen Schwerpunkt auf die Phase kurz vor und im Ruhestand. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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