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Bewertungen
Insgesamt 954 Bewertungen| Bewertung vom 23.06.2021 | ||
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Happily Ever After (eBook, ePUB) Der Roman von Nadin Maari adaptiert die Grimm'schen Märchen Aschenputtel, Froschkönig und Dornröschen auf romantisch leichte Weise miteinander. Im Fokus stehen dabei drei WG-Freundinnen, die alle 27 und ledig sind. Im Verlauf der Handlung findet jede der drei jungen Frauen auf wundersame Weise ihren Traummann. Am besten hat mir dabei die erste Geschichte der Näherin Lucinda gefallen, da diese stimmig zu Ende geführt wurde. Die zweite Geschichte über Workaholic Viktoria wurde mir zu kurz abgehandelt, wohingegen sich die dritte Geschichte um Floristin Rosanna etwas sehr in die Länge zog. Nichtsdestotrotz haben sich die kurzweiligen Geschichten schnell und flüssig gelesen. Die einzelnen weiblichen Hauptcharaktere fand ich allesamt sympathisch und die dazugehörigen Liebesgeschichten waren wirklich etwas fürs Herz. Vor allem romantisch veranlagte Frauen, die Lektüre zum Abschalten und Träumen suchen, werden Nadin Maaris Roman lieben. |
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| Bewertung vom 20.06.2021 | ||
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Der mehrfach ausgezeichnete Autor und Journalist Lucas Vogelsang blickt in seinem Buch "Zeitlupen" auf legendäre Spiele, Szenen und Spieler der vergangenen, meist deutschen, Fußballhistorie zurück. |
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| Bewertung vom 12.06.2021 | ||
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99 Ideen zur Wiederbelebung der politischen Utopie Martin Sonneborn ist das Aushängeschild von "Die PARTEI" und liebt als ehemaliger Titanic-Redakteur das Mittel der Provokation. Seine Aktionen und Reden im EU-Parlament richten sich stets gegen die negativen Auswüchse des politischen Establishments. Kurzum, Sonneborn will den Normalbürger aufwecken und zum Diskurs über derzeitige politische Missstände verführen. Dafür bedient sich Sonneborn nur allzu gern seiner Hauptwaffe - der Satire. Im vorliegenden Buch hat er 99 Maßnahmen/Ideen aufgelistet, welche zu einer menschlicheren, ja gerechteren Politik führen sollen. Ich habe das 263-seitige E-Book mit Gewinn gelesen und mich nicht nur einmal herrlich über des Autors Einfälle amüsiert. So möchte er mit seiner "PARTEI" bspw. Facebook fairstaatlichen, die Schule um 10 Uhr beginnen lassen, den Politikern das Lügen verbieten oder das bedingungslose Grundeinkommen einführen. Das sind alles schöne, wobei nicht immer ernst gemeinte Ideen, doch ein Fünkchen Wahrheit steckt in fast jedem seiner Vorschläge. Der Buchtitel sagt diesbezüglich schon alles. Ich konnte mich vor allem für seine Idee erwärmen, das politischen Personal auszutauschen und statt Juristen und Betriebswirte "Entscheidungsträger mit Fachkompetenz" wie Künstler, Germanisten oder Pfleger in den Bundestag zu holen. |
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| Bewertung vom 30.05.2021 | ||
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Abgründe der Schönheitschirurgie Der renommierteste Schönheitschirurg Deutschlands Professor Dr. Werner Mang (*1949) prangert in seinem Buch die negativen Auswüchse/Entwicklungen innerhalb der Ästhetischen Chirurgie an. Durch Social Media habe sich unser Körperbewusstsein immanent verändert und die Anzahl an verunglückten OPs und merkwürdigen Trends, gerade unter der jüngeren Generation, zugenommen. Es ist schon erschreckend, wie weit prominente und normale Zeitgenossen gehen, um sich schön zu fühlen. Mangs Fallbeispiele haben mich regelrecht schockiert. Ich hätte nicht gedacht, dass heutzutage derart seltsame Schönheitsideale (Schlauchbootlippen, Kardashian-Po, Botox-Gesichter...) dominieren und man sich bspw. vom Facharzt ein Selfie-Gesicht modellieren lassen möchte. Prof. Mang ist ein passionierter wie erfolgreicher Arzt, der sich alles selbst erarbeitet und nicht wenige Neider hat. Durch seine Arbeitsmoral, sein natürliches Schönheitsbild und seinen unverstellten Schreibstil ist mir der gelernte HNO-Arzt sehr sympathisch und er kann es sich m. E. daher auch erlauben, im Buch mit Eigenwerbung und Selbstlob nicht zu geizen. Ich habe sein Buch mit Faszination, besonders für seine medizinischen Beschreibungen und seine humanistische Bildung, gelesen. Der sog. Michelangelo vom Bodensee kritisiert in seiner Lektüre nicht nur die Blüten des krankhaften Schönheitswahns, sondern auch die mangelhafte Ausbildung junger Fachkollegen. Für ihn ist das handwerkliche Geschick wichtiger als ein super NC. Zudem hätten fertige plastische Chirurgen hierzulande oftmals nicht eine einzige OP allein durchgeführt, bevor sie sich dann selbstständig machen. Verunglückte OPs hätten zugenommen und führten dazu, dass Prof. Mang sich immer häufiger mit Nachoperationen beschäftigen muss. Nicht nur einmal musste ich beim Lesen des durchweg informativen Buchs den Kopf schütteln und finde wie Mang den Einfluss von Instagram & Co auf die Jugend sehr bedenklich. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 24.05.2021 | ||
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Die freie Journalistin Judith Sevinç Basad deckt in ihrem Buch auf, wie sog. Social-Justice-Aktivisten uns medial immer mehr beeinflussen. Diese stammen vorwiegend aus der Spitze der Gesellschaft und haben Vergnügen daran, der weißen Bevölkerung ein schlechtes Gewissen einzureden. Aufgrund von Kolonialismus, Konservatismus, Herkunft und Privilegien sollten wir uns schämen und uns weniger rassistisch und diskriminierend verhalten. Doch ist z. B. die Bekämpfung von Clankriminalität und die Ablehnung der Gendersprache wirklich ein Verbrechen? Ich meine, nein. Diese Social-Justice-Bewegung versucht die Gesellschaft zu spalten und zu verunsichern, indem sie andere Bewegungen wie #MeToo oder #BlackLivesMatter für sich nutzt. Wer diesen kruden Ideologien, die oft nur zwei Seiten - gut und böse - kennen, Glauben schenkt, der hat m. E. verloren. Daher ist es wichtig, dass es Bücher, wie das vorliegende von Judith Sevinç Basad gibt, die selbst Tochter eines türkischen Einwanderers ist und trotzdem für sich kein Mitleid oder die Opferrolle einfordert. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 22.05.2021 | ||
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Ein unterhaltsames Zweipersonenstück auf Augenhöhe. Der renommierte Linkenpolitiker Gregor Gysi denkt nicht an den Ruhestand und weiß zu jedem Thema etwas zu erzählen. Sein Gegenüber, der Satiriker Martin Sonneborn, mischt seit 2014 mit seiner "PARTEI" das EU-Parlament auf. Dieses kongeniale Duo hat sich im Spätsommer 2020 getroffen, um über die derzeitige Politik und ihre Ideen im Falle einer Kanzlerkandidatur zu diskutieren. Beide eint der Sinn für Humor, den man laut Sonneborn auch braucht, um in Brüssel zu bestehen. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 15.05.2021 | ||
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INHALT |
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| Bewertung vom 13.05.2021 | ||
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Wer kennt nicht die legendären Fotos von The Doors Frontman Jim Morrison (1943-1971), die ihn mit Lederhose, nacktem Oberkörper und wilder Löwenmähne zeigen? Der rebellische wie lyrisch aktive Sänger mit der markanten Stimme ist wie viele berühmte Mitglieder des "Club 27" viel zu früh von uns gegangen. Aufgewachsen in einem strengen amerikanischen Elternhaus, der Vater war Marineoffizier, fiel er schon früh durch unangepasstes, clowneskes Verhalten auf und hielt nichts von Autoritäten. Obschon er hochbegabt gewesen sein soll, interessierte ihn die Schule nur phasenweise. Als Jugendlicher schwärmte er für Alexander den Großen und ahmte gar dessen Kopfhaltung und Frisur nach. Musikalisch faszinierten ihn Elvis, Sinatra & Co., literarisch war es Jack Kerouac, der ihn faszinierte und seinem Lebensgefühl am nächsten kam. Sein Studium der Filmwissenschaft in Florida gab er 1965 wegen der Bandgründung von The Doors auf. Fortan war er, der kein Instrument beherrschte, aber leidenschaftlich gern Gedichte schrieb, die Gallionsfigur der Band und ließ als wahrer Rockstar nichts aus. In nur vier gemeinsamen Jahren veröffentlichten The Doors sechs Alben und landeten mit psychedelischen Stücken wie "Light My Fire" oder "Riders on the Storm" unvergessliche Evergreens. Doch Morrison konnte seine Alkohol- und Drogensucht nicht zügeln und zog sich kurz vor seinem Tod von der Bühne zurück, war übergewichtig und privat alles andere als gefestigt. |
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