BenutzerTop-Rezensenten Übersicht
Bewertungen
Insgesamt 954 Bewertungen| Bewertung vom 05.04.2021 | ||
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Die Geschichten rund um die bunte Frauen-WG in Notting Hill sind allesamt eine Lektüre wert. Und wer einmal damit angefangen hat, der kann so schnell nicht wieder von den "Portobello-Girls" lassen. |
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| Bewertung vom 03.04.2021 | ||
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Viele junge Frauen machen den Fehler, sich selbst und ihr Glück allein über Äußerlichkeiten zu definieren. Auch bei die beiden Autorinnen Nena Schink (*1992, Journalistin) und Vivien Wulf (*1994, Schauspielerin) verhielt es sich so. Seit dem Kindergarten wurde ihnen als Mädchen vermittelt, schön zu sein und auf ihr Aussehen zu achten. Das Ziel war Makellosigkeit, die sie dann später auf Instagram ausgiebig inszenierten. Heute, 2021, sind beide Frauen zwar immer noch auf Instagram aktiv, aber sie machen ihr (Lebens-)Glück nicht mehr von dieser "Scheinwelt" und dem Schönheitsdiktat der Medien abhängig. Ihre Werte haben sich verschoben. Individualität und Klugheit sind nun wichtiger als Perfektion. |
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| Bewertung vom 02.04.2021 | ||
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Fertig ist die Laube / Online-Omi Bd.15 Ich weiß gar nicht so recht, wie viele Bände der Renate-Bergmann-Reihe ich bis heute gelesen habe. Ich kann nur sagen, es waren einige. Das Schöne an dieser Reihe ist allerdings, dass sie wirklich nie langweilig wird. |
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| Bewertung vom 20.03.2021 | ||
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Der Berliner Oberstaatsanwalt Ralph Knispel nimmt in seiner Bestandsaufnahme der deutschen Justiz kein Blatt vor den Mund. Er kann auf fast 30 Jahrzehnte im Staatsdienst zurückblicken. Doch die derzeitige Zahl an Problemlagen im Polizei- und Justizapparat war noch nie bedrückender. So werden deutschlandweit Strafverfahren eingestellt, weil es einerseits zu wenig Personal in Gerichten & Co. gibt und andererseits die Frist abgelaufen ist. Auch führt die geringere Bezahlung im Vergleich zur freien Wirtschaft dazu, dass sich fähige Nachwuchskräfte gegen eine Karriere im Justizbereich entscheiden. Zudem herrsche auch innerhalb der Gerichte Notstand. Neben fehlenden Richtern und Staatsanwälten fehlten Verhandlungsräume sowie Büroangestellte und Wachtmeister, so dass wenige Angestellte eine Vielzahl von Prozessen und sonstiger Arbeit auf kleinem Raum oder außerhalb des Gerichts stemmen müssen, was nicht selten zulasten der Gesundheit geht. Auch das Ansehen des Rechtsstaats im Volk leide immens, wenn Prozesse Jahre dauern oder gar aus Mangel an Personal abgesagt werden. 2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 17.03.2021 | ||
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Als Kalpenstein-Fan der ersten Stunde konnte ich mir seinen zweiten Kriminalroman natürlich nicht entgehen lassen. Und ich wurde nicht enttäuscht. Im Gegenteil, der zweite Fall für Kommissar Constantin Tischler gefiel mir wesentlich besser als der Erstling. Dies lag zum einen am wirklich ausgefeilten Plot und zum anderen an der konstanten Gagdichte, vom überzeugenden bayerischen Lokalkolorit ganz zu schweigen. Wer die TV-Formate "Hubert und Staller" oder "Die Rosenheim Cops" mag, der ist bei Friedrich Kalpensteins Krimireihe bestens aufgehoben. |
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| Bewertung vom 16.03.2021 | ||
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INHALT |
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| Bewertung vom 13.03.2021 | ||
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Das Faultier bewegt sich wie Opa "Kindermund tut Wahrheit kund!" Dieser Spruch kann als Leitsatz für das vorliegende Buch von Eva Dignös und Katja Schnitzler herangezogen werden. Beide Autorinnen sind hauptberuflich Redakteurinnen bei der Süddeutschen Zeitung und haben in dieser Funktion eingesendete Kindersprüche für ihr Buch zusammengestellt. |
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| Bewertung vom 07.03.2021 | ||
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Urlaub für die Seele |
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| Bewertung vom 05.03.2021 | ||
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Sophie Passmanns (*1994) neuestes Werk "Komplett Gänsehaut" geht hart mit der zunehmenden spießigen Bürgerlichkeit ihrer Generation ins Gericht. So beklagt sie, dass man nicht mehr feiern gehe, lieber zuhause Freunde zum essen einlade und alles sei vorhersehbar. Mit viel schwarzem Humor und Zynismus beurteilt sie die Entwicklungen in den Soziotopen Wohnung, Straße und Stadt. Ich habe mich herrlich über ihre treffsichere und zugleich demaskierende Analyse amüsiert und mich selbst, wie die Autorin, bei der ein oder anderen "bürgerlichen" Angewohnheit wie Risottokochen wieder entdeckt. Andererseits merkt Passmann, dass sie nicht derart "kleinbürgerlich" und damit alt sein möchte. Neben all der Realsatire steckt in dieser literarischen Generationsstudie viel Wahres und zum Nachdenken Anregendes. 1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 05.03.2021 | ||
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Wolfgang Niedecken über Bob Dylan In seinem Buch aus der Reihe KiWi Musikbibliothek beschreibt der Kölner Musiker Wolfgang Niedecken (*1951) seine besondere Beziehung zum amerikanischen Musiker Bob Dylan (*1941). Der geniale Songwriter und Literaturnobelpreisträger Dylan hat Niedecken seit seiner Jugend musikalisch geprägt. Für das vorliegende Buch hat sich Niedecken noch einmal auf die Spuren Dylans begeben und ist 2017 alle wichtigen amerikanischen Stationen seines Schaffens abgereist. Herausgekommen ist dabei eine persönliche Verneigung vor seinem Idol, die nicht mit Exkursen zur eigenen musikalischen Sozialisierung und zur Bandgeschichte von BAP spart. Mir geriet der Autor in seiner Hommage viel zu häufig ins Plaudern und verlor sich dabei in allerhand nicht immer spannenden Details. Kurzum ich hätte mir weniger BAP und Kölsche Mundart, die man als Nichtkölner nur bedingt versteht, gewünscht. Bob Dylan als eigenwilliger und zurückgezogen lebender Musiker ging dabei zwar nie verloren, spielte aber eine deutlich untergeordnete Rolle. Niedeckens Biografie war präsenter. So erfährt man u.a., dass der Kölner Musiker einst Kunst studierte, seine Tochter nach einem Dylan Song benannte und sein Idol umfangreich studiert und sogar mehrmals persönlich getroffen hat. 0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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