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rem member
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munich

Bewertungen

Insgesamt 407 Bewertungen
Bewertung vom 30.12.2018
Das Extrawurscht-Manöver / Schwaben-Krimi Bd.3
Hafermeyer, Franz

Das Extrawurscht-Manöver / Schwaben-Krimi Bd.3


ausgezeichnet

Knallharter und spannender Krimi mit tierischen Kronzeugen

Der Augsburger Privatdetektiv und Ex-Polizist Sven Schäfer bekommt von der steinreichen und bildschönen südafrikanischen Schmuckhändlerin Rebecca Trondhoff den Auftrag ihre verschwundene Assistentin Iris Gulden ausfindig zu machen. 
Als Sven schließlich einer Spur folgt, findet er leider nur eine tote Iris vor, einen flüchtigen Mörder, der ihm entwischt und dazu einen tierisch verfressenen Zeugen, einen Mops! Verzweifelt ruft er seine Ex-Kollegin Kommissarin Elsa Dorn um Hilfe…..

Der schwäbische Lokalkrimi „Das Extrawurscht-Manöver“, von Autor Franz Hafermeyer ist schon der dritte Fall für das zwar ungewöhnliche, aber sehr sympathische Augsburger Ermittlerteam Sven Schäfer und Elsa Dorn. 
Die beiden haben es mit einem wirklich haarsträubenden Fall zu tun, dessen Weg mit einigen Opfern gepflastert ist. Aber Sven und Elsa kämpfen mit allen Mitteln, um die Wahrheit zu ergründen. Es ist nicht immer leicht, besonders für Elsa mit ihrem kritischen nervigen Chef und ihrer neugierigen Mutter im Nacken. 
Ein angenehm flüssig zu lesender Schreibstil, dazu ein kontinuierlich ansteigender Spannungsaufbau, lassen die Zeilen nur so dahinfliegen.
Für Humor ist gesorgt, er kommt in Gestalt eines niedlichen Hundes, dessen Gestalt auch das Cover ziert. Auch die ein oder andere Situationskomik lockert die Geschichte auf. So werden die sehr ernsten Themen um Menschenhandel, Prostitution und mafiöse Strukturen ganz ohne Klamauk gekonnt aufgelockert.

Ein wunderbar rasanter Krimi, mit nur dezentem Lokalkolorit, der mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat!
Das tolle Protagonisten-Team Schäfer/Dorn, macht auch Lust auf die Vorgängerbände, die ich mir sicherlich auf meine Wunschliste setzen werde. Großartige spannende Krimi Unterhaltung, die ich wirklich nur empfehlen kann:)
Obacht, die etwas gruseligen Tötungsmethoden sind nicht für schwache Nerven!

Bewertung vom 27.12.2018
Der Wortschatz
Vorpahl, Elias

Der Wortschatz


ausgezeichnet

Wortpoesie vom Feinsten
Ein kleines Wort, wird von Stimmbändern verschluckt und verliert dabei sich und seine Bedeutung. Nachdem es ausgesprochen wird, fällt es in Ohnmacht und weiß nicht mehr, wie seine Buchstaben lauten. Zum Glück landet es bei der Dichterin und dem Denker, die es gesundpflegen und aufmuntern. Um sich selbst wieder zu finden, begibt sich das Wörtchen auf eine abenteuerliche Reise…..

Wie schon der Titel „Der Wortschatz“ des Buches verspricht, befindet sich im Inneren, unter dem ganz liebevoll gestalteten Umschlag, mit dem haptisch fühlbaren Titel, ein wundervoller kleiner Schatz aus Geschichten und Wortpoesie, geflossen aus der Feder des Debütanten Elias Vorpahl.
Die Geschichte ist mit bezaubernden Illustrationen und Initialen verziert, gestaltet von der Münchner Künstlerin Julia Marie Stolba.

Märchenhafte Fantastereien a la Michael Ende lassen eine fantasievolle Welt der Worte und Sprache entstehen, die einen konzentrierten Leser erwartet, der ein Buch nicht eben schnell verschlingen, sondern ihm Aufmerksamkeit und Fürsorge schenken will!
Wortgewandt verzaubert Autor Elias Vorpahl den Leser und entführt ihn in ein magisches Land der Buchstaben und Wörter, in dem er diese agieren lässt. Anspruchsvolle Spielereien mit Artikeln, Wortpaaren, Bedeutung, Umstellung und Zweideutigkeiten.
Wenn man sich darauf einlässt, kann man die großartigsten Wortspielereien erleben und erfahren, auch wenn man ab und an einen Satz zweimal lesen muss, um den versteckten Sinn dahinter zu entdecken;)

Ein Büchlein mit Sprachakrobatik, für Liebhaber von kleinen Geschichten, Sprachpoesie, Wortspielerei und deren tieferer Sinn und Deutung.
Grandiose und einzigartige Lektüre, die mich begeistert und sehr gut unterhalten hat:)

Bewertung vom 10.12.2018
Der Augenmacher / Klara Frost Bd.1
Haller, Elias

Der Augenmacher / Klara Frost Bd.1


ausgezeichnet

Wow, was für ein Thriller:) spannend bis zur letzten Seite und märchenhaft Böse

Nach 15 Jahre scheint er plötzlich wieder da zu sein „Der Augenmacher“ ein grausamer Killer, der seinen Opfern die Augen durch Steine ersetzt. Dabei gilt der damalige Mörder eigentlich schon lange als tot, hat er sich doch selbst das Leben genommen!
Nun ist eine ähnlich zugerichtete blonde Frauenleiche in Leipzig gefunden worden. Gibt es etwa einen Nachahmer!?
Die Kriminalhauptkommissarin Klara Frost weiß einiges über den „Augenmacher“ und kommt bei ihren Ermittlungen dem mörderischen Sadisten sehr, sehr nahe…..


Der hoch spannende Thriller „Der Augenmacher“ ist Auftakt einer neuen Reihe aus der Feder von Autor Elias Haller. Seine neue Hauptprotagonistin darin, ist die Leipziger Kriminalhauptkommissarin Klara Frost, eine sehr eigenwillige, gut aussehende und auch komplizierte junge Frau, mit einem krassen Spitznamen. Im Kollegenkreis wir sie auch scherzhaft „die Exorzisten“ genannt, zwecks ihrer eiskalten Ausstrahlung, ihrer speziellen Vernehmungsmethoden und natürlich ihrer Abstammungsgeschichte. Eine wirklich interessante Mischung, die auch dem perfiden Killer nicht verborgen bleibt. Klara steht sozusagen im Mittelpunkt des Geschehens und dazu gesellt sich per Zufall, auch noch ein Kollege aus München. Oberkommissar Fitz, auch sehr speziell, Typ gereifter asthmatischer Columbo. Die beiden ergeben wahrhaft ein zwar schräges aber auch sehr unterhaltsames Team. Den Schreibstil finde ich einfach großartig! Flüssig, amüsant, mit sensationellem Spannungsaufbau. Auch der ein oder andere Gänsehaut-Moment sorgt für eine gelungene Thrilleratmosphäre.

Ein wirklich sehr aufregender und atemraubender Thriller, der mir sagenhaft gut gefallen hat. Besonders gemocht habe ich den Einbau von Geschichte, Märchen und Aberglauben, das ist dem Autor besonders gut gelungen. Wer noch nicht weiß was „Hühnergötter“;) sind, sollte das Buch unbedingt lesen!


Zitat:„Sie würde klarkommen.
Klara, das sagt schon mein Name!“(S.33)

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.11.2018
Als das Leben vor uns lag
Santos, Care

Als das Leben vor uns lag


ausgezeichnet

Absolut interessanter Frauenroman

Der Roman startet mit einem verhängnisvollen Abend in einem spanischen Klosterinternat im Sommer 1950. Fünf vom Schicksal zusammengewürfelte Leidensgenossinnen spielen dort ein albernes Pfänder Spiel, das für das 14-jährige Waisenmädchen Julia leider tragisch endet, sie verschwindet darauf spurlos aus dem Kloster! Indirekte Schuld an Julias Schicksal, trägt die unerbittliche selbsternannte Zeremonienmeisterin Olga, die ihr schlechtes Gewissen aber über die Jahre geschickt ausschalten kann.
Nach 30 Jahren trifft das Quartett, auf Einladung Olgas, zu einem Abendessen wieder aufeinander.
Es folgt ein denkwürdiger Abend, der viele Geheimnisse offenlegt!

Der historisch angelegte Roman „Als das Leben vor und lag“, der spanischen Autorin Care Santos, spielt in zwei Zeitebenen, zu Beginn im Jahre 1950, später im Jahre 1980.
Dabei liegt der Fokus auf zwei verhängnisvollen Abenden, die in der Geschichte zum Tragen kommen.
Das wirklich Spannende ist, zu erfahren, wie unterschiedlich sich das Leben der fünf Protagonistinnen im Laufe der vergangenen 30 Jahre entwickelt hat. Dabei spielen die unterschiedlichsten Bereiche eine Rolle: Schicksal, Charakter, Herkunft, Politik und Lebensumstände. Es tauchen ein paar spannende Ungereimtheiten in der Story auf, die sich zum Schluss hin dann teilweise recht überraschend aufklären. Der Schreibstil ist dabei angenehm zu lesen und die Geschichte wirklich genial kombiniert.

Die Lektüre hat mir großes Vergnügen bereitet und mich sehr gut unterhalten. Jede einzelne Entwicklung fand ich spannend, da die Ansichten und Lebensumstände so unterschiedlich waren. Von der aufregenden Karrierefrau, bis hin zur gelangweilten Ehefrau, war beinahe jedes Klischee vertreten. Die Entwicklung der Frau in der Gesellschaft und die politischen Entwicklungen im damaligen Spanien waren dabei besonders interessant zu beobachten.

Bewertung vom 20.11.2018
Black Hand
Talty, Stephan

Black Hand


sehr gut

Ein Fachbuch spannend wie ein Krimi
Giuseppe „Joe“ Petrosino, ein italienischer Einwanderer aus Kampanien arbeitet sich, vom armen Schuhputzer, hinauf bis zu einem der ersten italienischen Polizisten beim NYPD. Im Jahre 1883 tritt er seine Stelle dort an und wird 1895 zum Leiter der Homicide Division.
Seine größte Berufung ist es, italienische Mitbürger in Manhattan vor der gefürchteten mafiösen Verbrecherbande, der sogenannten „Black Hand“ zu beschützen und diese zu zerschlagen.
Auch die Aufklärung und Integration seiner Landsleute liegt ihm dabei besonders am Herzen, ist diese Bevölkerungsgruppe, doch durch die schlimmen Verbrechen der Black Hand“ bei den Amerikanern verhasst und die Vorurteile groß! Durch sein Engagement, sein Auftreten und seinen Kampf für Gerechtigkeit wird Petrosino zur Legende beim NYPD.



Der Autor Stephan Talty erzählt in seinem Sachbuch „Black Hand“, auf ganz unterhaltsame und auch spannende Weise, das aufregende Leben des ersten italienischen Polizeibeamten Joe Petrosino, der zu einem New Yorker Helden geworden ist. Seine Hartnäckigkeit und sein Einsatz von Leib und Leben, gegen die schrecklichen Verbrechen seiner teils verbrecherischen Landsleute, bestimmen sein ganzes Leben. Dazu kämpft er auch noch gegen Vorurteile aus den eigenen Reihen, denn zur damaligen Zeit waren Italiener verachtet, gerade bei den meist irischen Kollegen.
Natürlich ist das Buch kein spannender Krimi, wie vielleicht das coole Coverbild vermuten lässt, sondern eine Art biografisches Sachbuch, mit unglaublich vielen Details und Informationen zur Person. Doch die Geschichten, Anekdoten und Geschehnisse aus Joe’s New Yorker Vergangenheit werden sehr anschaulich, aufrüttelnd und dramatisch geschildert und die Ereignisse sind wirklich grandios recherchiert.
Das Buch wird anscheinend gerade mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle verfilmt, was ich mir sehr gut vorstellen kann;) und worauf ich mich schon sehr freue.

Die Lektüre hat mich wirklich gut unterhalten und teils auch sehr erschüttert, durch die recht grausamen Verbrechen, Entführungen und Methoden der „Black Hand“.

Bewertung vom 13.11.2018
Jahre des Aufbaus / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.1
Riebe, Brigitte

Jahre des Aufbaus / Die Schwestern vom Ku'damm Bd.1


ausgezeichnet

Grandioser Auftakt einer Berliner Familien-Trilogie beginnend im Nachkriegsdeutschland

Berlin 1945- die Familie Thalheim hat so gut wie alles verloren! Ihr schickes Kaufhaus liegt in Trümmern, die Villa ist von den Besatzern okkupiert, nur noch eine kleine Wohnung der Oma ist noch vorhanden, in der sie alle Unterschlupf finden. Vater und Bruder werden noch vermisst und die Frauen sind ganz allein auf sich gestellt.
Die Schwestern Rike, Silvie, Stiefmutter Claire und das Nesthäkchen Florentine geben aber nicht klein bei, sie versuchen mit allen Mitteln zu überleben! Sie verdingen sich als Trümmerfrauen und versuchen nebenher, mit zwei Nähmaschinen, Lumpen und geretteten Stoffen, zusammen mit der Hilfe ihrer einfallsreichen Freundin und Schneiderin Miriam, einen Neustart in Sachen Mode.

Im ersten Teil ihrer neuen historischen Trilogie „Die Schwestern vom Ku’damm-Jahre des Aufbaus“ entführt uns die Autorin und Historikerin Brigitte Riebe nach Berlin, in die Nachkriegszeit der 50er Jahre. Es beginnt eine Zeit des Aufräumens, Neubeginns und Aufbruchs, ob in Politik, Bevölkerungsstruktur und Wirtschaft. Der Leser begleitet die drei doch sehr unterschiedlichen Schwestern durch diese Zeit der Veränderungen. In diesem Band liegt der Focus auf Rike, der ältesten Schwester, die strebsam, korrekt und unbeugsam ein Ziel verfolgt! Sie will mit allen Mitteln das verlorene Modeimperium der Thalheims wieder aufbauen…..keine leichte Aufgabe, besonders wenn die Schatten der Vergangenheit sie immer wieder einholen.

Mit ihrem unglaublich einfühlsamen und ergreifenden Schreibstil fesselt die Autorin den Leser und die spannungsgeladene Geschichte wurde für mich regelrecht zum Pageturner! Perfekte Recherche ist auf jeder Seite spürbar und in das bewegende Schicksal der Protagonisten wird auch gekonnt historisches Material mit eingeflochten. Durch eine Zeit/Geschehensübersicht am Ende des Buches wird darauf hingewiesen.
Das wunderschöne Layout des Covers passt meiner Ansicht auch hervorragend zum Inhalt und zu dieser Zeit.
Eine Story die mich gepackt und bis zur letzten Seite ganz großartig unterhalten hat. Gut das man sich schon auf Fortsetzung freuen darf! Auch wenn es wohl noch ein wenig dauern wird, aber Vorfreude ist ja wohl die beste Freude;)

Bewertung vom 29.10.2018
Berührung
Müller-Oerlinghausen, Bruno;Kiebgis, Gabriele Mariell

Berührung


sehr gut

Ein Plädoyer für Berührungen, Massagen und deren Auswirkung auf den Menschen

Berührungen und deren Auswirkungen auf den Menschen werden aufgezeigt. Wie wichtig ist es eigentlich berührt zu werden und wie berühre ich Andere!? In Zeiten von „Don’t Touch“ eine interessante und spannende Frage. Das Berührungen vieles Auslösen können ist klar, wie wichtig sie aber eigentlich wirklich sind, will das Buch uns zeigen. Auch die Heilsamkeit von Berührung ist ein großes Thema!

Die zwei Berührungsspezialisten Bruno Müller-Oerlinghausen und Gabriele Mariell Kiebgis sind Autoren dieses interessanten Fachbuchs, das sich um „Berührung“ im Alltag und „Berührung und Heilung im professionellen Rahmen, an Hand von Massagetechniken und Statistiken beschäftigt.

Welche Art der Berührung wird in der Gesellschaft gepflegt, welche hat ihre festen Riten und Gewohnheiten? Es gibt auch jede Menge Tabus, man beachte dazu auch die Religion und Regeln der einzelnen Gemeinschaften. Zum Thema Berührung gibt es jede Menge zu beachten.
Zugegeben, es liest sich ein kleiner Teil des Buches ein wenig zäh, besonders wenn es sich um Statistiken und Studien handelt, doch größtenteils fand ich den Stoff wirklich faszinierend.

Ein Blick in den Alltag zeigt, ich berühre und streichle mein Smartphone öfter als mich oder einen anderen Menschen! Was macht das mit mir oder mit unseren Kindern!? Sich Berührungen bewusst machen und wie sie richtig ausgeführt werden, ist doch eine spannende Sache. Es gibt auch einen Teil im Buch, der sich mit Selbst-Berührung beschäftigt und dazu Übungen anbietet.

Insgesamt ein durchaus interessantes Thema, das einen neuen Blick auf unsere Berührungskultur wirft und ein Fachbuch, dass mich durchaus angesprochen hat.

Bewertung vom 29.10.2018
Das falsche Kind
Fox, Susi

Das falsche Kind


gut

Geburtstrauma
Das australische Ehepaar Sasha und Mark Moloney wünschen sich sehnlichst ein Kind. Als es endlich klappt mit dem Baby, erlebt Sasha eine traumatische Frühgeburt mit Notkaiserschnitt und ihr ersehntes Kind ist nicht das erwartete Mädchen sondern ein Junge! Als sie ihr Baby endlich zu Gesicht bekommt spürt Sasha überhaupt keine Verbindung und keine Liebe. Noch dazu wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt! Verflucht, sie ist sich sicher, das ist nicht ihr Sohn….wurde ihr Kind etwa vertauscht!?

Das Buch „Das falsche Kind“ von Susi Fox, ist ein mäßig spannendes Psycho Drama, dessen Handlung in einem Krankenhaus in Australien spielt. Die Protagonistin Sasha wirkt in ihrer Situation sehr verunsichert, ist sie doch selbst Ärztin und Pathologin. In ihrer traumatischen Situation in die sie nach der Geburt gerät, wird ihr von Niemanden geglaubt. Alle Welt hält sie für psychisch krank, selbst ihr eigener Mann steht nicht zu ihr! Auch der Leser ist hin und hergerissen, wem er denn nun Glauben schenken soll. Diese Zweifel beim Leser zu wecken, das gelingt der Autorin recht gut, doch die Glaubwürdigkeit der Handlung weist des öfteren Schwächen auf und ist recht schwer nachvollziehbar, sehr oft unglaubwürdig. Eigentlich schade, denn die Grundidee für diesen Psycho-Thriller finde ich an sich sehr gelungen. Das Ende ist irgendwie unrealistisch und hat mich wirklich betroffen zurückgelassen!

Der Scheibstil ist flüssig und schnell gelesen. Teilweise plätschert die Geschichte dahin, zum Ende hin gibt es dann noch eine unerwartete und überraschende Wendung.

Der Spannungsbogen ehr mau, man sollte keinen allzu spannungsgeladenen Thrill erwarten. Von der Story meiner Meinung nach, mehr ein Psycho-Drama und kein Thriller. Das Buch ist ganz unterhaltsam, aber meine Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt!