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Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 11.03.2018 | ||
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40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer Viele Menschen, die sich nicht mit dem Glauben auseinandersetzen, kennen Dietrich Bonhoeffers Werk "Von guten Mächten wunderbar geborgen" und kennen aber den Mann nicht, er hinter diesen Worten steht. Für mich war es ein Erkennen darüber, welch großen Glauben und tiefe Überzeugungen von Bonhoeffer ausgehen. "40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer" bietet sich für die Fastenzeit geradezu an, denn viele Dinge werden greifbar und geben Frieden in dieser oftmals chaotischen Zeit. Nicht alles kann ich für mich und mein Leben übernehmen, aber es stimmt definitiv nachdenklich und ich kann mich einigen Gedanken Bonhoeffers nicht entziehen. Jeden Tag einen Abschnitt lesen und mich dabei selbst zu reflektieren gab mir in vielen Themenbereichen eine tiefe Ruhe und tatsächlich auch inneren Frieden. In einer Leserunde ausgetauscht, die vom Verlag initiiert wurde, wurde ich in meinen Gedanken zum Buch entweder bestärkt oder komplett auf andere Wege geführt, die ich gerne zu gehen bereit bin. ich empfand die Worte Bonhoffers, gepaart mit passenden Bibelversen anregend und konnte mich komplett darauf einlassen. Manches lässt sich schwer erschließen und bedarf einem intensiveren Studium der Worte, dennoch ist es auf das "Heute" sehr gut übertragbar. Für mich ist Bonhoeffer ein Mann des Glaubens, den ich schon zuvor kannte, nun aber noch wertschätzender betrachte. "40 Tage mit Dietrich Bonhoeffer" ist für mich ein Buch voller Erkenntnisse, einer großen Reife und Stärke und die Weisheit eines Mannes betreffend, der Gott kennt und dies zu benennen weiß. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, welches in die Fastenzeit sehr gut passt und mich meinem Herrn noch ein Stück näher bringen konnte. Vielen Dank dafür! |
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| Bewertung vom 10.03.2018 | ||
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"Weil ich weiß, wer ich bin!" beinhaltet 30 wunderbare Wahrheiten über die Beziehung Gottes zu seinen Menschen. Er hat vieles für mich bereitgestellt, was mir wieder in mein Gedächtnis gerufen wurde. Oft werden wir für unseren Glauben müde belächelt, aber für mich ist es eine Hoffnung, die mich durch mein Leben trägt. Die 30 Wahrheiten, die Babbie Mason zusammengestellt sind wohltuend und gaben mir in einer für mich sehr stressigen Zeit Energie und Lebensfreude zurück. Ich weiß, dass der König der Könige mich getragen hat und ich eine Königstochter bin. Eine Tochter des Königs, dass muss man sich immer wieder ins Gedächtnis rufen, um es sinnbildlich begreifen zu können. |
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| Bewertung vom 09.03.2018 | ||
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Für immer ist die längste Zeit "Für immer ist die längste Zeit" ist ein Roman der Trauer beinhaltet, aber auch die Rückkehr in das Leben ohne Mutter oder Ehefrau. Erzählt wird in mehreren Perspektiven, was dem Roman sehr viel an Authentizität geben konnte. Trotzdem konnte es mich nicht komplett überzeugen. Ich kann nicht benennen, was es genau ist, aber durch Klappentext und diverse Werbungen zu dem Roman habe ich eine andere Erwartungshaltung übernommen. Letztendlich fühlte ich mich in meinen Vermutungen bestätigt, denn Maddy hat Selbstmord verübt und so ganz glaubwürdig erschien mir dies von Anfang an nicht, da Maddy mir als zu normal erscheint, als mit dem Leben zu hadern. Für ihre Familie bedeutet dies sich mit sehr vielen Schuldgefühlen zu plagen, die natürlich entstehen, da man sich mit dem WARUM? plagt. Für Eve und Brady ist Madelines Tod ein großer Schock, den es zu verarbeiten gilt, mitunter ist auch professionelle Hilfe notwendig, um loslassen zu können. Die neu entstandene Vater - Tochter - Beziehung hat einige Startschwierigkeiten, die sich im weiteren Verlauf der Story immer wieder neu finden muss, um sich letztendlich verstärken zu können. |
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| Bewertung vom 08.03.2018 | ||
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ONE OF US IS LYING / ONE OF US Bd.1 "One of us is lying" konnte mich ab der ersten Seite komplett überzeugen. Es wird ein Spannungsbogen erzeugt, der sich komplett wie ein roter Faden durch die Story zieht. Am Ende war ich tatsächlich nicht überrascht darüber, den wahren Hintergrund von Simons Tod zu ergründen. Alle machen sich verdächtig, da jede/r von Simon bloß gestellt worden wäre, wenn er nicht zu Tode gekommen wäre. Wer ist also sein Mörder? Der Dealer? Der Sportstar? Die Schönheitskönigin oder vielleicht das Superhirn? Die fünf Schüler der Bayview High könnten unterschiedlicher nicht sein und durch eine Intrige sind sie dazu verdammt miteinander nachzusitzen und machen sich dadurch verdächtig Simon ermordet zu haben. Nicht nur, dass man nun damit klar kommen muss zu sehen, wie jemand stirbt, Nein, man wird tatsächlich verdächtigt für den Tod verantwortlich zu sein. Es startet gleich rasant und beschreibt bis zum bitteren Ende, wie Simon vergeblich versucht Luft zu bekommen. Sehr dramatisch und ohne Schnörkel bietet uns die Autorin einen echten Todeskampf. Simon ist allerdings kein Sympathieträger, denn es stellt sich heraus, dass er jede Menge Menschen durch seine App psychisch hätte in den Abgrund stürzen lassen. Je mehr die Autorin seinen Charakter offenbart, umso weniger mochte ich ihn. Ob ich ihm allerdings den Tod gewünscht hätte lasse ich dahin gestellt. |
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| Bewertung vom 03.03.2018 | ||
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Das Mädchen, das den Mond trank "Das Mädchen, das den Mond trank" ist zum ersten ein doch recht außergewöhnlicher Titel, der mir zwar nicht unbedingt ansprechend erschien, aber sinnbildlich für das Geschehen im Hörbuch stehen wird. Zum zweiten mochte ich das Cover auf Anhieb und auch der Klappentext erschien mir sehr ansprechend. Das Hörbuch ist definitiv magisch und konnte mich in den fünf Stunden Hördauer wirklich begeistern. Luna, die Protagonistin trägt einen Namen, der äußerst passend erscheint, denn beinhaltet er doch ebenso "Mond". Auch die Papiervögel, die das Cover zieren sind sehr wichtig für die Story, wenn sie als solche natürlich nicht gleich zu erkennen sind. Dennoch sind sie im Geschehen eindrücklich. Sie sind der Hilferuf einer Mutter, die ihr Kind als Opfer darbringen soll. Jedes Jahr muss das jüngste Kind der Hexe zum Schutz der Stadt geopfert werden. So war es immer und so soll es auch immer bleiben, denn die Trauer der Familien, die durch das Opfer entsteht schwebt wie eine große finstere Wolke über der Stadt. Eine Hexe gibt es tatsächlich, aber diese gibt allen Sternenkindern, so werden sie genannt ein neues, gutes Zuhause. Als sie Luna findet, nimmt sie sich selbst ihrer an und aus Luna entwickelt sich selbst ein magisches Wesen, welches ihre Magie nicht unter Kontrolle hat. |
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| Bewertung vom 25.02.2018 | ||
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"Was bleibt, sind wir" erzählt die Geschichte einer Liebe, bei der die Frage tatsächlich bestehen bliebt, "Was wäre wenn?" Auch wenn ich wenig Sympathie für die beiden Protagonisten Gabe und Lucy aufbauen konnte, beinhaltet der Roman viele Facetten von Emotionen, die mich letztendlich begeistern konnten. Ich erhoffte mir ein Happy End, denn das Gefühlschaos, was sich immerzu aufbaut, ist wirklich unerträglich und manchmal auch sehr ermüdend. Sowohl Gabe, als auch Lucy bauen sich ein eigenes Leben auf, fern voneinander und sind doch immerzu miteinander verbunden. Immer wenn sich Gabe meldet, sei es per E-Mail oder SMS, löst sich in Lucy ein Knoten, der sich immer wieder neu entwickelt, sobald der Kontakt abbricht. Immer wieder bringt Gabe Lucy aus der Fassung und es ist immer wieder ein Neubeginn, ein Loslassen, zumindest der Versuch dessen, denn gerade Lucy ist diejenige, die scheinbar zuviel liebt. Es ist niemals verwerflich zuviel zu lieben, aber für Lucy ist es fast schon zerstörerisch, denn sie kann sich nicht auf ihre Ehe einlassen und die Mutterschaft trägt auch nicht zum Vergessen bei. Wer sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden", wird hier schnell entdecken, dass es sich nicht bewahrheiten wird. Gabe ist immer präsent und manchmal macht er mich wütend, da er sich immer dann meldet, wenn Lucy zur Ruhe gekommen ist. Lucy ist immer wieder hin und her gerissen und wird scheinbar niemals ihren Frieden finden, zumindest hat es den Anschein. Erst das Ende des Buches wird dahin zielen Lucy endlich die verdiente Ruhe zu finden, die eine verlorene Liebe in ihr ausgelöst hat. Mein Happy End habe ich diesbezüglich bekommen, aber ob es mich wirklich zufrieden gestellt hat? |
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| Bewertung vom 24.02.2018 | ||
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Solange unsere Herzen schlagen Wenn man mal außer Acht lässt, dass es mir unbegreiflich ist seine Kinder zu verlassen und ein Leben ohne sie zu gestalten, ist "Solange unsere Herzen schlagen" ein wirklich gelungener Roman. Norahs Verhalten habe ich bis zuletzt nicht verstanden und konnte ihr auch tatsächlich wenig Sympathie entgegenbringen. Vielleicht liegt es daran, dass meine Kinder für mich wertvoll sind und ich mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen kann? Für mich wirkt Norah daher sehr egoistisch und da sie nun nach sechs Jahren an ihr altes Leben anknüpfen will für mich ehrlich gesagt wie eine Frechheit. Das, was geheilt ist, wird aufgebrochen und lässt den Roman daher wie ein Drama wirken. |
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| Bewertung vom 11.02.2018 | ||
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Achte auf deine Worte ........... 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 06.02.2018 | ||
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In "Die Farben der Erinnerung" werden mehrere Erzählstränge gekonnt miteinander verwoben. Dieses erzeugt eine gewisse Spannung und eine hohe Erwartungshaltung an mich als Leserin. Gemma die Protagonistin erscheint anfänglich etwas blass und kann sich im weiteren Verlauf so weiterentwickeln, dass sie zur Sympathieträgerin wird. Ich gestehe, dass mich das Ende des Romans sehr schockiert hat, denn die Wahrheiten die Gemma aufdeckt sind sehr verletzend und wirken auf mich geradezu abscheulich. Ich kann kein Verständnis aufbringen sein Kind gewissen Lügen auszusetzen und zu hoffen Vergebung zu bekommen. Ich fand es hart erzählt und knacke auch nach einigen Tagen immer noch daran, wie ich dieses bewerten soll. Diese Lüge zieht sich wie ein roter Faden durch den Roman und ist nicht offensichtlich genug und wirkt daher letztendlich sehr überraschend. |
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| Bewertung vom 01.02.2018 | ||
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Die Eishexe / Erica Falck & Patrik Hedström Bd.10 "Die Eishexe" ist der 10. Band der Falck - Hedström - Krimis und auch dieser hat mich wieder einmal begeistern können. Camilla Läckberg nimmt uns erneut mit in den Ort Fjällbäcka und vermischt einige brisante Themen miteinander. Ich gestehe, das manche Begebenheiten mir das Lesen wirklich verdunkeln konnten. Zum einen ist es der Fremdenhass, der auch in Schweden spürbar ist und zum anderen ist es der Mord an einem Kind, der mich wirklich erschüttert hat. Es beginnt gleich sehr rasant und der Spannungsbogen bleibt bis zum Ende der Story erhalten. |
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