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Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 10.06.2017 | ||
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"Die Schule der Nacht" sprach mich durch Cover und Klappentext sehr an, daher freute ich mich sehr, dass es mir zur Rezension zur Verfügung gestellt wurde. Leider lässt die versprochene atmosphärisch und düstere Spannung ein klein wenig auf sich warten bis der Roman dann endlich an Fahrt aufnimmt und mich mitreißen konnte. Zuvor plätschert die Story eher oberflächlich vor sich hin und kann leider auch nicht mit seiner Protagonistin glänzen, die bis zum Ende hin blass erscheint. Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr versprochen und konnte mich erst ab Mitte des Romans für die Handlung erwärmen. Ein uraltes Mysterium, welches sich "Die Schule der Nacht" nennt, gilt es zu ergründen. Cassie selbst begibt sich in große Gefahr, da sie die Vergangenheit ihrer Mutter aufzuklären versucht und sich dabei immer mehr in die Traditionen der Oxford Universität verstrickt. Manches geschieht völlig bewusst und manches wird unbewusst herbei geführt. Wirklich interessant ist der Alltag als Studentin, denn das Gebäude, die Professoren / Lehrer sind wunderbar wiedergegeben und zeigen auf, wie sehr man kämpfen muss, um den Anschluss nicht zu verlieren. Bei Cassie handelt es sich um ein Stipendium, welches sehr begehrt ist und auch nicht an jeden vergeben wird. Sie muss sich also als Studentin beweisen und gleichzeitig die Vergangenheit ihrer Mutter aufklären. Vergangenheitsbewältigung ist auch ein großes Thema im Roman und kann dadurch eine gewisse Neugier schüren, warum Cassies Mutter scheinbar immer auf der Flucht war. Letztendlich kommt die Auflösung völlig überraschend und so geballt, dass es mich regelrecht überfordert hat. Zuvor ein leichtes Dahinplätschern mit vielen kleinen und großen Details und dann ein Ende mit Schrecken, welches nicht wirklich vorhersehbar war. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, weil es urplötzlich eine Schreibstiländerung gab, die fast schon ein klein wenig zu aufgetragen wirkte. Wenn man Anfang, Mitte und Ende vergleicht, ist das Ende schnell und rasant in seiner Handlung, während zuvor eher alles detailliert und manchmal auch herauszögernd wirkt.Ich möchte eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da ich "Die Schule der Nacht" leider nicht komplett überzeugend fand. Es war an manchen Stellen tatsächlich so, als hätte ich den Roman in ähnlicher Form schon gelesen. Der Überraschungseffekt am Ende haut einiges raus und lässt meine Empfindungen zuvor ein klein wenig verblassen. Komplett überzeugt bin ich zwar nicht, aber ich habe natürlich schon wesentlich schlechtere Bücher gelesen. Da Bücher nun aber definitiv Geschmackssache sind, wird jemand anderes vielleicht eine ganz andere Meinung haben und sich besser auf "Die Schule der Nacht" einlassen können als ich es konnte? |
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| Bewertung vom 04.06.2017 | ||
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"Einzig" ist ein Jugendthriller, der mir zwischendurch etwas suspekt erschien und erst zum Ende hin begreiflich wurde. Leidet Teva unter Schizophrenie oder anderen Psychosen? Mir war lange nicht ersichtlich, wohin die Story zielte und dies ist immer ein echter Lesegenuss, wenn einem hinterher viele Überraschungen geboten werden und man den Showdown nicht vorhersehen kann. Die Vorstellung nur 365 Tage zur Verfügung zu haben ist wirklich gruselig. Noch schlimmer ist, wenn 15 andere Personen dasselbe Leben führten bis meines begann und ihres endete. Nicht direkt endet, aber sie sind aus der Öffentlichkeit ausgeschlossen. Zu ihrem eigenen Schutz oder warum werden sie versteckt und müssen mit Ma im Haus verweilen? In Teva wächst eine weitere Person, die dann ihrLeben nach 365 Tagen übernehmen will. Doch Teva Nummer 16 ist um einiges stärker als die Tevas vor ihr, die sich bis auf Nummer 15 mit ihrem eintönigen Leben arrangieren. Die Grundidee ist wirklich sehr gelungen, auch wenn hier und da noch weitere Inhalte hätten eingestreut werden können, um der Story mehr Glaubwürdigkeit zu bescheren. Heute ist alles möglich und es beängstigt mich, denn mit einem Schöpfungsgedanken hat dies nichts mehr zu tun, denn Machtgier und Irrsinn nimmt überhand. |
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| Bewertung vom 04.06.2017 | ||
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"Niemand wird sie finden" ist ein geheimnisvoller Jugendthriller, der manche Geheimnisse schnell offenbart, während andere immer ein Geheimnis bleiben werden. Der Spannungsbogen kann sich bis zum Ende hin halten und konnte mir dadurch einige sehr gelungene Lesestunden bescheren. Der Jugendthriller ist dem angegebenen Lesealter absolut angemessen, denn er beschäftigt sich auch vermehrt darum, was Jugendliche in diesem Alter beschäftigt. Es ist gleichzeitig Januarys und Flynns Geschichte, obwohl Flynn mehr Raum einnehmen konnte, fügen sich beide Schicksale zu einem Puzzleteil zusammen. Mich stellt es zufrieden, da ich als die Erklärungen folgen begreife und Verständnis aufbringe. January ist in ein Leben gepresst, welches sie nicht will und Flynn ist letztendlich derjenige, der im Verlauf der Story echte Stärke entwickelt. Er ist ein sehr positiver Charakter. January erscheint dadurch sehr blass, wobei sie letztendlich auch nur eine Nebenrolle spielt. Sie verschwindet gleich zu Beginn und Flynn ist verdächtig, da er derjenige ist mit dem January viel Zeit verbracht hat. Als dann auch noch blutige Kleidung auftaucht gerät er in den Fokus der Ermittlungen. Wer hat January geschadet und warum? War sie wirklich eine komplett andere Person als Flynn vermutet hat? Kann man sich so in Menschen täuschen? |
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| Bewertung vom 27.05.2017 | ||
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"The Girl Before - Sie war wie du .... " ist ein Thriller, der seine faszinierenden und interessanten Seiten hat, zwischendurch aber sehr oberflächlich bleibt und das Lesen zäh macht. Im Gesamtergebnis betrachtet, mochte ich die Grundideen der Machtübernahme einer Person, welches einem schleichenden Vorgang gleicht . 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 23.05.2017 | ||
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"Dreh dich nicht um" ist ein wirklich gelungener Jugendthriller, der ab der ersten Seite faszinieren konnte. Mich hat gerade die intensive Verwandlung der Protagonistin Samantha imponiert, denn sie erschien vor ihrem Verschwinden ein Mensch zu sein, dem jegliche Empathie abhanden gekommen war, Der Gedächtnisverlust ist daher eigentlich ein Vorteil, obwohl unklar ist, was mit Cassie geschah und warum sich Sammy an einen Sturz und viel Blut erinnert. Ist sie Cassies Mörderin? Ihre ehemals besten Freundinnen beschuldigen sie jedenfalls und gehen ihr aus dem Weg. Sammy selbst hat keinerlei Erinnerung an den Abend an dem sie verschwand und ist daher sehr unsicher. Was natürlich durch die kleinen Botschaften die sie erhält nicht besser wird. Zudem hat sie hier und da Versionen, die sie an sich selbst zweifeln lassen. Sammy kann an alte Kontakte anknüpfen und sieht sich selbst, zumindest das, was sie zuvor an Persönlichkeit war in einem anderem Licht und dies wirkt nicht positiv. Jemand wie Sammy gehört im wahren Leben wahrscheinlich zu denjenigen, die andere ausgrenzen und mobben. Sie ist mir unsympathisch und die kurzen Einblicke, die die Erinnerungsfetzten ihres alten Lebens einwerfen, machen dieses nicht besser. Der hohe Spannungsbogen und die Ungewissheit nehmen mich als Leserin sehr gefangen und ergeben ein echtes Thrillererlebnis. Gerade das Ende hat mich zutiefst schockiert, da ich die ganze Story über andere Verdachtsmomente hatte. Cassie selbst ist mir zutiefst suspekt, da sie nicht die Freundin zu sein scheint, wie alle angenommen hatten. Sie hat Sammy verändert und sich in ihren Lebensmittelpunkt gedrängt. Am Ende herrscht Klarheit, wobei es niemals einen Grund gibt ein Menschenleben auszulöschen. Irgendwann kehrt Sammys Erinnerung zurück und wird schnell deutlich, wer Freund oder Feind ist. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 10.05.2017 | ||
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"Hexensaat" ist ein Roman, der sich mit Shakespeares Prospero dem Zauberer aus "Der Sturm" beschäftigt. Was eigentlich als ein Rachefeldzug geplant war, wirkt auf ich letztendlich wie eine großartige Umsetzung der Grundidee Shakespeares. Felix wird durch eine Intrige inmitten seinem beruflichen Höhepunkt aus seinem geplanten Projekt entfernt. Das, was er dann zaubert, wird für die Leserschaft interessant und hochkarätig. |
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| Bewertung vom 07.05.2017 | ||
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Manche Tage muss man einfach zuckern "Manche Tage muss man einfach zuckern" ist ein amüsanter Roman, der Dauersingle Sarah wirklich glänzen lässt. Ihr persönliches Liebeschaos entwickelt ein Eigenleben, welches mich oft hat schmunzeln lassen. Für mich ist recht schnell klar, wer hinter den Zeilen auf "Missed Connections" steckt. Sarah braucht für die Erkenntnis bis zum Ende des Romans und diese Verwechslung ist einfach amüsant. Mich brachte es wirklich oft zum Schmunzeln. "Manche Tage muss man einfach zuckern" hat wenig Tiefgang, dafür aber jede Menge Leidenschaft und Sexszenen, die aber nicht ausarten, sondern äußerst passend sind zur Story. Sarah, die sich eigentlich eine feste Beziehung wünscht, lässt sich auf Jack ein, den Zwillingsbruder ihres besten Freundes und merkt nicht, dass diese Beziehung mehr ist als eine kurze, knackige Affäre. Jack ist immer erreichbar, um Sarah aus Situationen zu befreien, die meist mit ihrer neuen Arbeitsstelle in einem Massage - und Wellnesstempel "Inner Space" zusammenhängt. Sarah ist komplett überqualifiziert, aber um endlich eine eigene Wohnung finanzieren zu können und endlich die Couch ihres besten freundes Petes zu verlassen, nimmt sie den Job an. es ist katastrophal und die Hippies bringen mich vermehrt dazu, mich einfach wohl zu fühlen, obwohl mir in dem Moment keine Massage zuteil wurde, sondern ich den Lebensstil der Arbeitgeber einfach genießen konnte. Jeder so wie er meint, aber es ist einfach so überspitzt dargestellt, dass ich es nicht ernst nehmen konnte und es mich wirklich begeistert zurückließ. Es war fast schon spannender über diese Lebensart zu lesen, als die eingeflochtene Liebesgeschichte. |
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| Bewertung vom 02.05.2017 | ||
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Dieses Kribbeln im Bauch ..... in Dauerschleife |
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