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Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 16.03.2017 | ||
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ItsColeslaw: Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen "Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen" ist ein sehr wertvoller Leitfaden für junge Mädchen, die sich in der Welt noch zurechtfinden müssen. Mir haben Lisa Sophies Aussagen sehr gefallen, da sie auf Augenhöhe geschehen und nicht von oben herab geschrieben sind. Alles was Lisa Sophie wichtig erscheint ist in blau geschrieben und könnte als Merksatz im jeweiligen Kapitel verstanden werden. Ich empfand "Wie ich aufhörte, perfekt sein zu wollen" als sehr authentisch, da es Situationen aus Lisa Sophies Leben schildert, die manchmal auch echt megapeinlich sind, aber dadurch nicht weniger sympatisch machen. Lisa Sophie scheut sich nicht viele Themen ihres Lebens anzusprechen und es wirkt weder aufgesetzt, noch unglaubwürdig. Es ist menschlich und die eine oder andere Situation würde sich sicherlich auch in meinem Leben finden lassen. Manchmal war ich beim Lesen tatsächlich dankbar, dass ich meine Teenager / Jugendzeit schon etwas länger hinter mir gelassen habe. Da ich aber Mutter zweier Töchter bin, ist es umso wertvoller noch einmal abzutauchen, um diverse Unsicherheiten im Erwachsenwerden erneut wahrzunehmen. |
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| Bewertung vom 13.03.2017 | ||
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Da ich von "Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt" sehr begeistert war, freute ich mich sehr über einen weiteren Roman der Autorin. Es blieb auch nicht lange im Buchregal ungelesen, da meine Neugier einfach entfacht war. Das Cover von "The Sun is also a Star" ist durch seine bunte Vielfalt sehr ansprechend und passt auch hervorragend zur Story. Eine Story, die sich erst langsam entfaltet, um dann etwa ab der Mitte des Buches seine Schönheit präsentiert. Es ist ein Roman, der nicht nur junge Leser/-innen ansprechen wird, da die verborgene Botschaft und die Liebesgeschichte von Daniel und Natasha auch eine ältere Leserschaft ansprechen wird. |
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| Bewertung vom 12.03.2017 | ||
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"Sweetgirl" war für mich eine sehr emotionale Story, die sich langsam entwickelt und mich oft verblüffte. Der Klappentext sprach eine recht deutliche Sprache, es nun aber schwarz auf weiß zu lesen, erstaunte mich mehrfach. Besonders schlimm empfand ich die leisen und lauten Untertöne des Drogenmissbrauchs. Es zerstört Leben und macht Menschen teilnahmslos und wenig fähig Empfindungen wahrzunehmen oder eben auch Verantwortung zu übernehmen. Percy handelt meiner Meinung nach richtig, denn ihre Intuition sind absolut passend, Das Baby hätte in diesen Zuständen sicherlich nicht lange überlebt, wäre verhungert oder erfroren. Mich hat es zutiefst betroffen gemacht, denn im Drogenrausch ist man als Mutter nicht fähig sich genügend um sich selbst zu kümmern, wie kann man also die Verantwortung für ein Baby übernehmen? |
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| Bewertung vom 11.03.2017 | ||
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Das Jahr der wundersamen Begegnungen "Das Jahr der wundersamen Begegnungen" ist leider nicht der Roman, den ich mir erhofft hätte. Der Klappentext spricht eine andere Sprache als die, die ich letztendlich im Roman auffinde. Was passend ist, ist das "wundersam" im Titel des Buches. Leider waren mir die eingeflochtenen Phantasieelemente zu verwirrend, da sie mich davon abhielten der Story aufmerksam folgen zu können. Ich schweifte immer wieder ab und konnte mich leider nicht auf Marvellous und Freddie einlssen, wie sie es vielleicht verdient hätten. Beide Protagonisten sind auf ihre eigene Art und Weise interessant, dennoch springt mir der Autor zu schnell zwischen beiden hin und her, um einen Beziehungsaufbau möglich zu machen. Es blieb für mich leicht oberflächlich, auch wenn die Grundidee des Buches wirklich gelungen ist. Durch die vielen Handlungssprünge verliert die Story ihren Reiz, da es aufmerksames Lesen erfordert und auch zum Ende hin leider nicht alles aufgeklärt ist. Zudem empfand ich den Schreibstil als zu magisch gewollt, auch wenn ich hin und wieder schmunzeln musste oder eben auch eine gewisse Faszination erspürte, komplett mitgerissen wurde ich nicht. |
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| Bewertung vom 10.03.2017 | ||
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"Good as Gone" ist ein Roman, der sich ganz langsam aufbaut und von Anfang an einen hohen Spannungsaufbau bieten konnte. Es nur als Roman einzuordnen, ist mir ehrlich gesagt zu wenig, da die Spannung einem Psychothriller gleichkommt.Als Mutter ging mir das Schicksal der Familie sehr nah, denn die Entführung von Julie hinterlässt jahrelang eine riesige Lücke, gepaart mit der Hoffnung, herauszufinden, was wirklich geschehen ist. Für Eltern ist diese Ungewissheit untragbar und selbst der Wunsch, sein Kind endlich begraben zu können nimmt immer mehr Formen an. Als Julie wieder auftaucht, sieht es aus, als wäre sie eine Fremde, eine Lügnerin. Um hinter die Kulisse der Tochter blicken zu können geht Anna eigentümliche Wege, die aber letztendlich darüber Aufschluss geben darüber, wer ihre "Tochter" wirklich ist. Durch die unterschiedlichen Erzählperspektiven ist man als Leserin / Leser oftmals verwirrt, aber genau das ist, was dem Buch die gewisse Note verliehen hat, wie gebannt den weiteren Verlauf folgen zu wollen. Ich war fasziniert von dem gekonnten Aufbau der Story, der eine gewisse Suggestion beinhaltet, die sich zwar erst zum Ende hin aufklärt,aber genau dahin zielen konnte. Es zeigt, wie beeinflussbar wir Menschen sind und es beängstigt mich tatsächlich. Viele Menschen tragen Masken und wenn diese fällt, offenbart sich ein Mensch voll von Hässlichkeit. Dieses ist der Aufhänger des Buches und es entsetzte und faszinierte mich gleichermaßen. In meinen Augen war "Good as Gone"ein facettenreicher Roman, der ein Familiendrama beinhaltet und dieses gekonnt ausschlachtet. Die eingeflochtenen psychologischen Elemente sind genial gewählt und zeigen auf, wie schnell wir aus Schutz in andere Rollen schlüpfen können. Der Weg zurück ist hart und dies wird ganz deutlich. Für mich ein sehr gelungenes Buch, welches mich einige Zeit regelrecht gefesselt hat, da ich einige Unklarheiten erst aus dem Weg räumen musste und dies geschah nur durch das Beenden des Romans. Vorerst ist man als Leserin / Leser völlig unvoreingenommen, bis sich das Verwirrspiel einem Ende naht, welches vorher nicht ersichtlich war. Eine ganz klare Leseempfehlung an einen Roman, der mich durch seinen hohen Spannungsbogen wirklich meisterlich gekonnt gefesselt hat. |
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| Bewertung vom 08.03.2017 | ||
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Authentisch - Kein Schönreden von Tatsachen - Nachdenklich stimmend |
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| Bewertung vom 05.03.2017 | ||
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"Sturmherz" ist der Idee einer Naturkatastrophe entsprungen, die 1962 in Hamburg einige Todesopfer zählte und Existenzen zerstörte. Die Grundidee hat mir wirklich sehr gefallen. |
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| Bewertung vom 05.03.2017 | ||
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Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit In " Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit" wird sich gleich mehrerer Klischees bedient. Alkohol am Steuer ist eine Straftat und da Zoe dadurch mehrere Menschen mit in den Tod gerissen hat, wird sie zu Jugendarrest verknackt. Natürlich kann dadurch niemand von seiner Schuld befreit werden und Zoe wird rasch mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Niemand kann sich ein neues Leben aufbauen, ohne damit rechnen zu müssen trotz neuer Umgebung und neuem Namen unerkannt zu bleiben. Es wurmt mich etwas, dass das neue Leben auf Lügen aufgebaut wurde. Lügen haben immer kurze Beine und dies muss auch Zoes Mutter erkennen, die für ihre Lügen mit dem Leben bezahlt. |
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| Bewertung vom 05.03.2017 | ||
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"Das Mädchen mit dem Löwenherz" ist ein rundum gelungenes Jugendbuch, welches zu Martin Luthers Zeiten spielt und sehr interessant und spannend ist. Es wird in Briefform erzählt und wirkt durch die eigentümliche Ausdrucksweise sehr authentisch. Ich war oftmals darüber schockiert, wie grausam Menschen zu dieser Zeit miteinander umgehen und besondere Gaben gleich als Teufelswerk betitelt werden. Durch ihr Wolkenauge ist Anna immer auf der Flucht, denn sie besitzt ein fotografisches Gedächtnis, welches aber eher gefährlich als hilfreich ist. Für die Menschen um sie herum ist es beängstigend und dient dazu andere zu bespitzeln. Niemand erkennt auf Anhieb wie intelligent Anna ist und daher fällt es ihr leicht sich in die Gesellschaft einzugliedern. Niemand erwartet, dass Anna lesen kann, denn dies ist Mädchen eher selten vorbehalten. Es ist eine Zeit in der auf die Bildung von Mädchen keinen Wert gelegt wird. |
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