BenutzerTop-Rezensenten Übersicht
Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 27.02.2017 | ||
|
"Ein Himmel voller Nashörner" ist der letzte Band einer Trilogie. Für mich war es der erste Band, was aber kein Problem darstellte, da ich mich trotzdem sehr zügig in die Handlung einfand. Ich finde dieses Jugendbuch absolut geeignet für junge Leser/innen ab 10 Jahren. Ich musste mehrfach schmunzeln, denn anstatt Schmetterlingen im Bauch, trampeln in Leas Leben Nashörner durch ihr Liebeschaos. Es ist wirklich amüsant, charmant und unbedingt zu empfehlen. Ich habe mich köstlich amüsiert. Leider waren die etwas über 250 Seiten viel zu schnell gelesen. |
|
| Bewertung vom 24.02.2017 | ||
|
Ein bisschen wie Unendlichkeit "Ein bisschen wie Unendlichkeit" ist ein wunderbares Jugendbuch, welches schmerzlich bewusst macht, wie sehr Trauer unser Denken und Handeln beeinflussen kann. Gottie befindet sich in einem Tief, denn sie hat ihren geliebten Großvater verloren und der Schmerz darüber ist oftmals sehr präsent. Mir gefällt, dass der Tod kein Tabuthema ist und Gottie sich sehr intensiv damit beschäftigt. Es ist weder kitschig noch unglaubwürdig. Die Theorien über Zeit und Raum werden komplett auf den Kopf gestellt und selbst als Leserin wusste ich nicht immer, wo ich mich gerade befand. Diese intensive Trauerverarbeitung geht wirklich ins Herz und gibt dem Jugendroman eine ganz besondere Note. Natürlich ist auch ganz viel Schönheit in den geschriebenen Worten zu finden. Schönheit, die das Alter von Gottie verdeutlicht, denn es geht auch um erste Liebe und der Sehnsucht sich in Thomas Küssen zu verlieren. |
|
| Bewertung vom 24.02.2017 | ||
|
Da ich "Zimt und weg" der Autorin als sehr gelungen empfunden habe, freute ich mich sehr darauf, auch den zweiten Band "Zimt und zurück" zu lesen. Auch der zweite Band konnte mich sehr begeistern und ich genoss das Springen in die Parallelwelt sehr, obwohl es mir für mich viel zu anstrengend wäre immer damit rechnen zu müssen nicht am vorgesehenen Platz verweilen zu können und sobald Zimtgeruch aufkommt in mein anderes Ich einzutauchen. Chaos ist vorprogrammiert und anders als die Parallel - Vicky stellt die "echte" Vicky nur Unsinn an, da sie versucht hier und da einzugreifen und Dinge zu verändern. Es herrscht das Chaos und macht daher "Zimt und zurück" zu einem amüsanten, charmanten Leseabenteuer. Ich habe mehrfach geschmunzelt und kann einen gewissen Wohlfühleffekt tatsächlich nicht verneinen. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
|
| Bewertung vom 19.02.2017 | ||
|
Gezeichnet / Rat der Neun Bd.1 "Die Bestimmung" der Autorin hat mir sehr gefallen und daher war ich natürlich mehr als neugierig auf ihr neustes Werk, welches als Zweiteiler erscheinen wird. "Rat der Neun - Gezeichnet" ist eine bunte Mischung aus Sci - Fi, Dystopie und Fantasy. Eigentlich nicht meine bevorzugte Genre, aber wenn ich mich darauf einlasse, wird es meist doch ein interessanter Ausflug in eine andere Welt. Die Welt, die Veronica Roth gezeichnet hat, ist geprägt von Schmerz, Demütigungen, Intrigen und Verrat. Es ist Brutal und voll von Gewalt. Es ist dennoch eine Story, die sobald der Lesefluss einsetzt, fasziniert, da die meisten der erwähnten Personen sehr interessant dargestellt sind. Nicht jeder ist Sympathieträger und dennoch sind sie wertvoll für den Verlauf der Story. |
|
| Bewertung vom 14.02.2017 | ||
|
Bailey - Ein Freund fürs Leben "Bailey - Ein Freund fürs Leben" ist ein wundervolles Abenteuer auf das ich mich sehr gut einlassen konnte. Als Hundebesitzerin wurde mir mein eigenes Haustier um einiges liebenswerter. Natürlich werde ich unseren Hund nicht immer verstehen, aber dennoch ist er mir um einiges wertvoller geworden, Hunde sind einfach die besten Freunde eines Menschen, denn sie sind treu und hingebungsvoll, wenn man sie lässt. Bailey wird im Laufe der Story den Sinn seines Lebens erkennen und mich hat fasziniert, wie tief die Story auf mich einwirken konnte. Es wirkt realistisch und authentisch, auch wenn es sich um die Leben eines Hundes dreht. scih darauf einzulassen fiel mir wirklich leicht und ich konnte es ab der ersten Seite genießen. 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
|
| Bewertung vom 10.02.2017 | ||
|
"Eleanor" bestach mich durch das Cover, da das Grün einfach vorherrschend war und mich sehr ansprach. Ich mag Gesichter auf Covern und daher erbar ich mir ein Rezensionsexemplar beim Verlag. Natürlich war auch der Klappentext ausschlaggebend dafür, mich anzusprechen. Nachdem ich es nun gelesen habe, bin ich auf der einen Seite fasziniert, auf der anderen Seite fand ich auch einige Schwächen, auf die ich natürlich auch eingehen werde. "Eleanor"ist magisch und geheimnisvoll, aber eben auch sehr irritierend und die fantastischen Elemente eher wirr, als gleich zu begreifen. Es dauert einige Zeit, um hinter die Story zu blicken und dem folgen zu können, wohin der Autor hinzielt. Am Anfang besticht die Trauer, die sich komplett durch die Story zieht. Ich empfand es nicht immer als angenehm, da es Überhand nimmt und auch die fantastisch eingestreuten Elemente dem Roman keine wahre Schönheit einhauchen kann. Was bleibt ist ein ungemütliches Gefühl, welches sich komplett durch meine Lesezeit gezogen hat. Die Grundidee ist wirklich ungewöhnlich und definitiv spannend, leider fehlt mir das gewisse Etwas, um mich komplett zufrieden zu stellen. Trauer, Drama und eine Familie, die durch den Tod der Tochter komplett aus den Fugen gerät. Die Neuanfänge am Ende geben einen gewissen Grad an Schönheit zurück, aber kommt zu spät, um zu überzeugen. |
|
| Bewertung vom 03.02.2017 | ||
|
"Die Gerechte" hat mich positiv überrascht, da der Thriller eine ganz andere Wendung nimmt, als der Klappentext vermuten lässt. Leicht psychotisch und skrupellos begegnen uns Menschen, die scheinbar kein Gewissen haben. Es wird getötet, ohne mit der Wimper zu zucken. Mich hat dies leicht schockiert und der Gedanke, das dieses straffrei bleibt, lässt mich fast schon erschaudern. Der Ansatz des Thrillers ist wirklich gelungen und ich konnte dem Verlauf der Story gut folgen. Da Erzähler der Handlung regelmäßig wechseln, ändert sich natürlich auch die Perspektive. Es ist ein großartiger Spannungsaufbau, da jede/r der Protagonisten anders empfindet oder denkt. Diese Art eine Story zu beleben, ist mir fast die Liebste, da ich mich so sehr gut auf Personen und Story einlassen kann. Interessant ist hier, dass niemand Sympathieträger wird, sondern alle auftretenden Personen eher arrogant erscheinen und mich daher wenig berührten oder mir näher gekommen wären. |
|
| Bewertung vom 31.01.2017 | ||
|
"Der Ruf der Bäume" ist ein eindrücklicher Roman, der von Armut und Überlebenswillen erzählt. Apfelbäume, Mammutbäume und diverse andere Baumarten sind prägend für die Story, daher ist der Titel des Romans erstaunlich gut gewählt. Es prägt ein und gibt dem Roman eine gewisse Intensivität. Roberts Kindheit ist geprägt von Gewalt und Lieblosigkeit. Alle Klischees der damaligen Zeit werden Raum im Roman finden und wirken äußerst authentisch auf seine Leser. Erzählt wird in verschiedenen Erzählsträngen und daher kommt man den Protagonisten um einiges näher. Es ist eindrücklich und wirkt einige Zeit nach. Es ist ein Roman, der zum Nachdenken auffordert und auch zwischen den Zeilen gelesen werden muss. Ein Familiendrama, welches der Autorin sehr geglückt ist, auch wenn sie sich dabei schmerzlichen Erinnerungen bedient und auch vor Missbrauch und Alkohlabhängigkeit nicht Halt macht. Durch den angenehmen Schreibstil und die Schriftgröße ist "Der Ruf der Bäume" schnell gelesen. Mich hat der Roman sehr bewegt, da ich immer noch Hoffnung hatte, dass sich Roberts Leben verbessert und es ihm gelingt, sich emotional binden zu können. Er wirkt ruhelos und schafft es nicht, sesshaft zu werden. Seine Familiengeschichte spricht eine deutliche und schmerzhafte Sprache, die es mir verständlich macht, warum Robert unruhig und er Beziehungen mit anderen Menschen dicht macht. Seine Eltern waren ihm wenig Vorbild und daher ist es nachvollziehbar, auch wenn es einsam macht. Einzig die Liebe zu Bäumen konnte Robert übernehmen und dadurch seinen weiteren Lebensweg gestalten. Durch Briefe wirkt der Roman um einiges authentischer, denn diese sind, was den Roman Lebendigkeit einhaucht. |
|







