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Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 28.01.2017 | ||
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"Der Herr der Ringe" ist mir durch die Verfilmung nicht unbekannt, dennoch steht der Schuber mit den drei Büchern ungelesen im Regal. Als ich auf der Seite des Hörverlages das Hörspiel entdeckte siegte meine Neugier und ich war sehr erfreut, dass ich es vom Verlag zugesandt bekommen habe. Auch wenn es sich um ein Rezensionsexemplar handelt, werde ich meine Meinung klar und deutlich wiedergeben. Positiv ist, dass mir das Hörspiel komplett zusagen konnte, daher wird meine Rezension sehr positiv ausfallen. Durch das Hören des Hörspiels, wurde mir die Story noch einmal ganz neu präsentiert und ich konnte mich Mittelerde und seinen Abenteuern auf eine ganz andere Art und Weise widmen. 0 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 27.01.2017 | ||
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Das Lied der Störche / Ostpreußensaga Bd.1 "Das Lied der Störche" ist in mehrere Teile eingeteilt, die erst die Kindheit von Frederike erzählt, um dann sehr detailliert in die Jugendzeit einzutauchen. Gerade das sehr detaillierte Leben auf dem Gutshof des Stiefvaters hat mir sehr gefallen. Es ist eine definitiv andere Zeit und Frauen die ohne große Mitgift verheiratet werden sollen, werden regelrecht verschachert. Ich empfand es als sehr bitter und war erstaunt, das Frederike trotz großer Intelligenz und Fleiß sich unterordnet. Der erste Band ist mit "Alte Heimat" untertitelt, was sehr gut zu passen scheint, denn der zweite Band wird darauf aufbauen. Es endet mit einem echt miesen Cliffhanger und meine große Hoffnung nicht zu lange auf den Folgeband zu warten, wird sich hoffentlich erfüllen. Da die Seiten nur so dahin geflogen sind, wäre es wundervoll gewesen gleich weiterzulesen, denn ich erhoffe mir für Frederike das große Glück. Auch wenn sie nie Hunger oder Ablehnung gelitten hat, ist sie dennoch die Tochter, die nicht auf ein großes Erbe hoffen darf, zumal ihre Mutter und ihr Stiefvater für einige weitere Söhne und Töchter gesorgt haben. Der Wunsch der Mutter ist, Frederike in guten Händen zu wissen und erst spät wird deutlich, dass ihr das Wohl der Tochter ihr am Herzen liegt. Die Mutter erschien mitunter sehr gefühlskalt. Als Frederike ihre Schulbildung beendet hat, wird sie auf dem Gut regelrecht auf den Prüfstand gestellt, um festzustellen, ob sich die Investition der Schulgelder gelohnt hat. Manchmal empfand ich das Verhalten ihrer Mutter sehr oberflächlich, aber man muss natürlich auch bedenken, dass es andere Zeiten waren und Emanzipation noch nicht stattgefunden hat. |
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| Bewertung vom 26.01.2017 | ||
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Bailey findet ein Zuhause / Welpe Bd.1 "Bailey findet ein Zuhause" erzählt die Geschichte eines Hundelebens und begeisterte mich sehr. Die Story wird direkt aus Hundesicht erzählt und daher können wir als Leser direkt in das hineinschnuppern, was Bailey denkt oder fühlt. Es klingt im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, ist aber ab der ersten Seite ein echtes Abenteuer. Da wir selbst Hundebesitzer sind, konnte ich einige Eigenarten erkennen und manches brachte mich zum Lachen, manches stimmte mich nachdenklich und anderes wiederum machte mich auch wütend. Interessant war hierbei die Rasse des Golden Retrievers neu zu entdecken und kennen zu lernen. sie sind sehr gelehrige Tiere und vom Wesen her einfach wunderbare Haustiere. Bailey findet ein wunderbares Zuhause und wird für Ethan ein echter treuer Begleiter, der zwar auf Futter und Zuneigung trainiert wird, aber eben auch Gut und Böse unterscheiden kann. Ich fand dies sehr beeindruckend, denn wir als Menschen können unserem Gegenüber nur vor den Kopf gucken. Bailey bemerkt Stimmungen und Charakterzüge um einiges schneller und kann daher auch reagieren, wenn es brenzlich wird und es gilt seine Menschen zu beschützen. Bailey und Ethan werden zusammen erwachsen und auch wenn Ethan beginnt seine eigenen Wege zu gehen, ist Bailey immer noch ein großer Bestandteil seines Lebens. Mich hat die intensive Beziehung von Hund und Mensch sehr zusagen können und die 208 Seiten waren viel zu schnell gelesen. "Bailey findet ein Zuhause" ist der erste Band einer Buchreihe und für mich ist jetzt schon klar, dass ich den zweiten Band unbedingt lesen möchte. Eigentlich war es wieder einmal eine Coverentscheidung, die sich aber definitiv gelohnt hat, denn "Bailey findet ein Zuhause" ist humorvoll, niedlich und bietet echtes Leseabenteuer.Der Roman eignet sich hervorragend für das angegebene Lesealter (ab 10 Jahren), da es aufgrund seiner Schriftgröße und den kurzen Kapiteln auch ansprechend ist für junge Leser. Abenteuer und Freundschaft werden begeistern können und auch die Zeichnungen innen im Buch sind sehr ansprechend und werten definitiv auf. |
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| Bewertung vom 24.01.2017 | ||
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"Das tote Mädchen" ist ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, denn der Mysteryanteil innerhalb der Story ist sehr hoch und brachte mich auf viele Gedanken, die sich hinterher nicht bewahrheiten konnten. Manchmal sollte man sich als Leserin geistig nicht mit auf Mörderjagd begeben, denn die Fährten, die Steven James legt, ergeben hinterher ein ganz anderes überraschendes Ergebnis. |
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| Bewertung vom 23.01.2017 | ||
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"Nachts in meinem Haus" ist ein weiterer gelungener Thriller der Autorin Sabine Thiesler. Ein hoher Spannungsbogen, der sich von Beginn an halten kann. Das Ende ist überladen und hat mich nicht komplett überzeugt, dennoch hat das Gesamtpaket überzeugt, sodass ich die Verzweiflung nachvollziehen konnte. Verzweiflung ist das, was "Nachts in meinem Haus" das ganze Buch über zu verspüren ist. Das "Schreckliche" zu Beginn ist, was Tom zur Flucht zwingt, wenn er sich denn der Polizei stellen will, um für seine Schuld zu bezahlen. Eine Flucht in die Toskana, wo er sich Stunde um Stunde grämt und nicht zur Ruhe kommt. Es zeigt sich rasch, dass Freunde nicht immer gleich Freunde sind und sich oft selbst am Nächsten stehen. Hass lässt Menschen zu unglaublichen Mitteln greifen. letztendlich ist Tom allein auf sich gestellt, aber dieses Begreifen beginnt erst relativ spät. Achte also immer darauf, wem du Vertrauen schenkst. Reichtum allein macht nicht glücklich, aber scheinbar so attraktiv, dass man sich einem Menschen an den Hals wirft und sobald er in Not ist bedient man sich seiner Unbedarftheit. Ich habe manches Mal an Toms Verstand gezweifelt, denn er scheint zu gutmütig für diese Welt und soll letztendlich am ausgestreckten Arm verhungern. Als Tom die Intrigen erkennt, ist es fast zu spät, denn zuvor sind viele Dinge geschehen, die hätten verhindert werden können, wenn Tom sich gestellt hätte. Man kann seine Fehler nicht immer verschleiern, denn wie das Beispiel hier im Buch an Tom zeigt, zeigt auf, dass die Strafen am Ende schlimmer sind, als wenn man dazu gestanden hätte. Vielleicht wäre für Tom alles anders verlaufen, wenn er nicht den Falschen Menschen vertraut hätte und sich seinen Ängsten und seiner Trauer gestellt hat. Tom hat von Beginn an alles falsch gemacht und dies zieht sich leider komplett durch das Buch. |
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| Bewertung vom 17.01.2017 | ||
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"Fürchte den Schlaf" ist ein herausragender Thriller, dessen Mysteryelemente ein gewaltiges Ausmass annehmen. Es einzubauen empfand ich als wirklich interessant, auch wenn es nicht das ist, was ich mein bisheriges Leben lang geglaubt habe. Trotzdem gibt es der Story die gewisse Würze. |
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| Bewertung vom 15.01.2017 | ||
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Totenrausch / Totenfrau-Trilogie Bd.3 "Totenrausch" ist ein wirklich gigantischer Abschluss einer Thriller - Trilogie. Ein klein wenig fällt mir der Abschied von Brünhilde Blum schwer, aber sie hat es verdient, endlich Ruhe und Frieden zu finden, denn das Überleben gestaltet sich gerade im dritten Buch als absolut schwierig. Blum gerät in die falschen Hände und muss sich und ihre Kinder schützen. Eine Flucht nach Deutschland wird sich regelrecht als Falle entpuppen, denn Blum vertraut einem Mann, der sich nicht als gewünschter Rettungsanker entwickeln wird. Die Sicherheit, die er verspricht, wird für Blum grausam und blutig sein. Schiele hat Blum in der Hand und will aufgrund ihrer Vergangenheit das Beste für sich rausholen, dabei bedient er sich einiger grausamer Mittel. Blum, die sich eine neue Identität erkauft hat, steckt in der Klemme, denn töten wollte sie nie mehr, aber was bleibt ihr übrig, denn Schiele hat etwas in der Hand, was ihr lieb und teuer ist. |
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| Bewertung vom 11.01.2017 | ||
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"Black Memory" verwirrte zusehends. Schon der Klappentext ist nicht ganz eindeutig, denn das vermisste Mädchen, welches erwähnt wird, ist Clares Tochter Bonnie. Sie nur als kleines Mädchen zu betiteln, empfand ich auch im Nachhinein als befremdlich, da die Mutter - Tochter Verbindung doch um einiges stärker erscheinen sollte, als im Klappentext angegeben. Auch wenn Clare sich nicht erinnern kann, wirkt diese Aussage auf mich recht oberflächlich und ich war erstaunt, als Bonnie als Tochter bekannt wurde, |
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| Bewertung vom 08.01.2017 | ||
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Die Geschichte eines neuen Namens / Neapolitanische Saga Bd.2 "Die Geschichte eines neuen Namens" von Elena Ferrante ist der zweite Band eines Vierteilers. Er erzählt die Jugendzeit von Lila und Elena. Zwei jungen Mädchen / Frauen, die sehr unterschiedlich sind und sich in der neapolitanischen Welt behaupten müssen. Ihre Freundschaft wird mitunter sehr auf die Probe gestellt. Ob sie standhalten kann? Mich hat Lilas Verhalten oft verwundert, denn es wird schnell klar, dass Egoismus und mit dem Kopf durch die wand gehen, bei ihrem Mann Stefano auf Gewalt stößt. Es widert mich an, wie Männer ihre Frauen behandeln und ihnen ihre Rechte abschwören, sobald die unter der Haube sind. Lila ist 16 als sie Stefano ehelicht. Ein Kind! |
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| Bewertung vom 30.12.2016 | ||
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"Winterzauberküsse" weist ein unglaublich schönes Cover auf, welches Winterstimmung und Vorfreude verbreitet. Es glitzert und funkelt wenn man es in den Händen hält. Meine Erwartungen waren durch den Klappentext darauf ausgerichtet, eine romantische Liebesgeschichte zu lesen, die optimal in die Weihnachtszeit passt. In eine Zeit, in der ich als Leserin einfach mal meine Seele baumeln lassen möchte und mich einfach nur durch schöne Worte und eine lebendige Geschichte berieseln lassen möchte. Leider kommt "Winterzauberküsse" erst sehr spät in Fahrt und gerade Liebesdinge entwickeln sich für mich viel zu spät, um diesem Roman noch Romantik abgewinnen zu können. Die Grundidee ist nett, denn Vertrauen zu fassen, wenn man maßlos enttäuscht wurde, ist etwas, was nachzuvollziehen ist. Nicht nachzuvollziehen ist, sich immer mehr zurückzuziehen und sich bloßstellen und demütigen zu lassen. |
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