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Bewertungen
Insgesamt 1270 Bewertungen| Bewertung vom 29.12.2016 | ||
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"Sehende Hände" ist ein Roman, der verdeutlicht, welch wichtiges Gut unser Augenlicht ist. Hier sind es die Hände, die Ohren und andere Sinne, die blinden Masseuren und Masseurinnen ein gutes Auskommen ermöglichen, trotzdem ist es mit vielen Schwierigkeiten verbunden. Schwer fiel mir, die chinesischen Namen auseinander zu halten und mich auf die Protagonisten einzulassen, Es erschwerte mitunter den Lesefluss. Trotzdem ist "Sehende Hände" ein echter Hochkaräter auf den man sich als Leserin einlassen sollte. Die Story selbst ist erstklassig geschrieben und verdeutlicht zwar ein gewisses Maß einer Behinderung, die aber nicht überhand nimmt, da die Blindheit zwar vorhanden ist, die beschriebenen Menschen aber einen guten Weg finden, sie zu umgehen. Es ist ein Kampf ums Überleben auf eine wirklich wundervolle, liebenswerte Art und Weise beschrieben. Die beschriebenen Charaktere, die einige Zeit brauchen, um auseinander gehalten zu werden, werden irgendwann zusammengefügt und ergeben eine Einheit, die nicht von Anfang an zu erkennen ist. Wichtig ist, sich darauf einzulassen, denn es kommt der Punkt, an dem der Leser begreift, was Bi Feiyu aussagen will. Die Recherchen des Autoren kommen zum Tragen und geben dem Roman einen authentischen Rahmen. |
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| Bewertung vom 22.12.2016 | ||
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Auf der Suche nach Morgen / Ostwind Bd.4 (5 Audio-CDs) Wir lieben Ostwind, was sich tatsächlich nicht verleugnen lässt, daher freuten wir uns riesig auf den 4. Teil der Hörspielreihe. Auch dieses Mal ist es Anja Stadlober gelungen uns auf ein Abenteuer der ganz Besonderen Art mitzunehmen. Wieder einmal voller Action und Pferdeliebe und absolut dazu geeignet es sich gemeinsam mit Kind / Kindern anzuhören. Über 5 Stunden sind natürlich recht lang, um das komplette Hörspiel auf einmal zu hören In einigen Etappen und einigen kleinen Pausen eingeteilt kann dies gut gelingen und forderte natürlich auch dazu heraus, sich als Mutter Zeit zu nehmen. 4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 21.12.2016 | ||
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"Belgravia" ist ein wirkliches Meisterwerk der Intrigen. Mir hat es sehr gefallen, da es zeitlich angemessen und passend erschien. Es gibt Dinge, die lassen uns das Gesicht verlieren und schädigen unserem guten Ruf. Im Heute erscheint würden diese dunklen Geheimnisse der betroffenen Familien im Buch ziemlich lächerlich erscheinen. Niemand würde mehr verurteil oder müsste um seine Stellung in der Gesellschaft kämpfen, daher lieber alles unter den Teppich des Schweigens kehren und Stillschweigen bewahren. "Belgravia" ist absolut authentisch und bereitete mir einige Stunden wahre Lesefreude. Der Schreibstil ist äußerst gelungen und der damaligen Zeit komplett angemessen. Der Reichtum mancher Familien steht im Weg, um offen und ehrlich zu agieren, was bei mir einerseits auf Unverständnis stieß, auf der anderen Seite, aber verständlich ist. Schön ist der Aufbau der Ereignisse, welches sich nach und nach offenbart und nicht geballt auf den Leser / die Leserin einwirken konnte. Was vor 25 Jahren geschah wird sich langsam aufbauen und Einblicke in das damalige Leben schenken. Frauen sind fast schon Ware, die verheiratet werden, ohne auf Emotionen zu achten, sondern nur auf Geld fixiert und das Erobern einer besseren Stellung in der Gesellschaft, die auch die Familie mit einschließt. Manchmal lässt mich dies nur mit dem Kopf schütteln. Die detailreichen historischen Beschreibungen haben eine äußerst einnehmende Art und wirken völlig unverblümt und ungeschönt. Als Leserin wünschte ich mir ein Happy End für alle Beteiligten, welches Rang und Namen aufhebt und nur noch den Menschen in den Vordergrund stellt. Wie zwei völlig unterschiedliche Familien wie die Familie Trenchard und Bellasis zusammenfinden können, bleibt lange unklar und die Angst, Rufmord zu begehen bleibt lange Zeit bestehen. Emotional bewegt sich "Belgravia" auf sehr hohen Niveau, da aus Hass selbst Mord werden könnte und aus tiefen Gefühlen wie Liebe ein Aufbegehren gegen dem, was ursprünglich geplant ist. Letztendlich wird das Ende des Romans mich völlig zufriedenstellen und echte Begeisterung in mir auslösen. |
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| Bewertung vom 17.12.2016 | ||
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Ich liebe den kleinen Lord und habe mehrfach den Film gesehen oder das Buch gelesen. Als ich auf der Verlagsseite von Random House das Hörbuch erspähte, freute ich mich sehr, da es einfach optimal in die Vorweihnachtszeit passt. Auch wenn man die Story kennt, ist es immer wieder ein Highlight. Charles Brauer hat die Story wunderbar wiedergeben können und versüßte uns unsere täglichen Autofahrten. "Der kleine Lord" gehört für mich definitiv zu Weihnachten, da die Story von Veränderungen berichtet und einen alten griesgrämigen Mann in einen Mann verwandelt, der fähig wird Liebe zu empfinden. Cedric ist völlig unvoreingenommen und tritt seinem Großvater ohne Scheu entgegen. Mich hat dies schon immer imponiert, aber es ist die Gabe eines Kindes, welches noch nie etwas Böses erlebt hat oder dieses in einem Menschen entdeckt hat. Diesen Zauber kann nur ein Kind aussenden und vielleicht ist es das, was mich immer wieder neu bewegt? Hätte Cedrics Mutter böse Worte über seinen Großvater von sich gegeben, wäre Cedrics Reaktionen einen andere. So kann er in ihm den Gönner sehen, der der Apfelfrau, Dick, Michael und Bridget ein klein wenig Unterstützung in ihrem Leid bieten konnte. Vielleicht ist Cedric auch nur ein ganz besonderes Kind mit einem großen Herzen, dem das Leid anderer nicht egal ist? Als Amerikaner geboren ist er gezwungen nach England zu ziehen, um seine neue Stellung als Graf von Dorincourt einzunehmen. Es stellt sich schnell heraus, dass er ein besserer Aristokrat werden wird als es sein Großvater sein Leben lang war, denn er sieht die Not derjenigen, deren Stellung eher ärmlich ist und von Leid betroffen. Es imponiert dem Grafen und er überdenkt sein Leben neu. Er erkennt seine Fehler und es wird deutlich, dass man auch spät im Leben neu beginnen kann. Hier ist der Auslöser ein Kind, welches rein und unschuldig erscheint. |
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| Bewertung vom 15.12.2016 | ||
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Angezogen vom wundervollen Cover und dem sehr ansprechenden Klappentextes freute ich mich sehr darauf "Das dunkle Herz des Waldes" zu lesen. Die Story beginnt schon sehr düster und dies zieht sich komplett durch den ganzen Roman. Die Leseempfehlung für junge Leser ab 13 Jahren empfinde ich als ein klein wenig zu tief angesetzt, da auch eine gewisse Brutalität zu erspüren ist. Der Kampf gegen den Wald ist mitunter sehr grausam und sehr detailliert beschrieben. |
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| Bewertung vom 09.12.2016 | ||
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"Stiefkind" ist als Thriller nicht sofort zu identifizieren, denn die Spannung baut erst langsam auf. Wir erfahren zu Beginn erst die Hintergründe, die zu einer Hochzeit von Rachel und David führten. Davis ist mir sofort suspekt, denn ihm umgibt ein leichtes Machtgehabe, was mir unangenehm ist. Rachel ist diejenige, die ausbrechen will und ihr altes Leben hinter sich lassen. Sie ist diejenige, die letztendlich alle Fäden in den Händen hält. Ich war oft überrascht vom Wandel der Emotionen der Protagonisten und empfand es als realistisch und tatsächlich auch authentisch. Das Ende hat mir leider nur bedingt gefallen , da es sehr aufgesetzt wirkte. Trotzdem konnte ich einen gewissen Horror verspüren. Wie würde ich reagieren, wenn mir jemand sagt: "An Weihnachten wirst du sterben?" |
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| Bewertung vom 07.12.2016 | ||
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Wer bisher nur die Disney Version des Klassikers kennt, wird schnell merken, dass die gewohnte Story ganz, ganz anders ist. Meine Tochter und ich waren sehr überrascht, denn Peter Pan ist ein Junge, der nie erwachsen werden will, aber dennoch Wärme und Liebe einer Mutter benötigt. Die Hintergründe der "verlorenen" Jungen empfand ich als sehr, sehr traurig und ich kann ein klein wenig verstehen, weshalb Peter sich nicht weiterentwickeln möchte. Dadurch, dass er noch alle Milchzähne hat, wirkt er sehr kindlich, wobei Wendy tatsächlich sehr reift wirkt, obwohl sie selbst kaum älter sein kann als Peter Pan. Nimmerland, der fiktive Ort an dem Peter lebt, ist ein Ort, wo alles möglich ist und die beste Abenteuer auf einen warten, dennoch entwickelt sich für die Darling - Kinder, die Peters Ruf gefolgt sind Heimweh, denn Wendy kann ihre Eltern nicht vergessen und steckt damit ihre Brüder an. |
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| Bewertung vom 27.11.2016 | ||
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Leichenspiele / Max Broll Krimi Bd.3 Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Leichenspiele" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Leichenspiele" ist der dritteKrimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. Alle Bände können unabhängig voneinander gelesen werden, da sie nicht aufeinander aufbauen. 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. |
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| Bewertung vom 23.11.2016 | ||
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Für immer tot / Max Broll Krimi Bd.2 Durch die Thrillerreihe "Totenfrau" und "Totenhaus" (Abschluss der Reihe "Totenrausch" erscheint im Januar 2017) war mir der Autor Bernhard Aichner schon bekannt und ich wusste eigentlich schon zuvor, worauf ich mich einlassen werde. Auch "Für immer tot" begeisterte durch einen außergewöhnlichen Schreibstil. "Für immer tot" ist der zweite Krimi einer Buchreihe, die ich als recht gelungen empfunden habe. |
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