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Benutzername: 
eule2206
Wohnort: 
oldenburg

Bewertungen

Insgesamt 241 Bewertungen
Bewertung vom 22.08.2024
Der abenteuerlichste Island Reiseführer   Spektakuläre Orte, magische Gegenden und außergewöhnliche Erlebnisse   Das Beste aus Natur und Kultur für deinen Urlaub
Jónsdóttir, Anna

Der abenteuerlichste Island Reiseführer Spektakuläre Orte, magische Gegenden und außergewöhnliche Erlebnisse Das Beste aus Natur und Kultur für deinen Urlaub


ausgezeichnet

Herzlichen Glückwunsch zu dem mehr als gelungenen Island-Reiseführer: prima geschrieben, wunderbar zu lesen. Die Islandkarte zu Beginn des Reiseführers mit den entsprechenden Nummern der örtlichen Beschreibungen versehen, bietet eine schnelle Übersicht. Die QR-Codes zu Hotels oder Führungen mit der Möglichkeit sich direkt zu informieren und ggf. zu buchen sind phänomenal.

Was ich auch toll fand, waren die Informationen über Wegstrecken und Kleidung, aber auch zu Einkehrmöglichkeiten bzw. der Hinweis darauf, sich entsprechend mit Getränken und Imbiss einzudecken. Die Hinweise, zu welcher Zeit die Reisen am sinnvollsten sind, rundet das Ganze ab.

Bislang habe ich noch keinen Reiseführer von A-Z durchgelesen, sondern nur immer selektiv, aber dieser hat mich so gefangen genommen, dass ich meine Island-Reise im Traum schon vollzogen habe.

Eine ehrliche und begeisterte Empfehlung!

Bewertung vom 18.08.2024
Der Ire
Mann, Peter

Der Ire


gut

Leider ist das Buch nicht unbedingt meines. Meine Erwartungshaltung war schon eine andere. Das Buch ist allerdings gut recherchiert, der Schreibstil herausfordernd und geheimnisvoll. Die Protagonisten sind eindrucksvoll beschrieben.

Der zweite Weltkrieg ist vorbei. In einem Trümmerfeld in Berlin werden zwei Schriftstücke gefunden, die Aufschluss über einen irischen Spion geben sollen. Leider sind die Dokumente von zwei verschiedenen Autoren verfasst, die völlig andere Wege bei den Aufzeichnungen beschritten haben. Sie lassen den Leser im Dunkeln stehen, denn wer schreibt die Wahrheit? Wer ist Frank Pike? Ein Nazigegner oder ein Befürworter der Nationalsoziallisten?

Ein Thriller, der völlig anders daherkommt, aber nicht jedermanns Sache ist. Dennoch denke ich, dass andere Leser das völlig anders sehen.

Bewertung vom 16.08.2024
Nur nachts ist es hell
Taschler, Judith W.

Nur nachts ist es hell


gut

Leider konnte ich mich mit dem Buch nicht vollends anfreunden. Da es eine Fortsetzung ist, fiel es mir auch schwer, mich da hineinzufinden. Teilweise Wiederholungen und Erinnerungen haben ein Übriges dazu getan. Vielleicht lag es auch daran, dass ich eine völlig andere Erwartung an das Buch hatte.

Elisabeth Brugger erzählt in diesem Buch der Enkelin von ihrem Bruder Carl, Christina, aus ihrem Leben. Elisabeth wächst mit drei Brüdern in einem kleinen Ort in Österreich behütet auf. Im ersten Weltkrieg ist sie Lazarettschwester und merkt in dieser Zeit, dass sie gern Medizin studieren würde. Frauen haben zu dieser Zeit große Probleme, einen solchen Berufswunsch zu realisieren. Doch Elisabeth gelingt es. Gemeinsam mit ihrem Mann praktiziert sie in einer eigenen Praxis.

Dieses Buch ist nicht meines. Ich denke aber, dass es andere Leser komplett anders sehen.

Bewertung vom 15.08.2024
Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)
Leinkenjost, A. E.

Die Oaknight-Chroniken (Bd. 1)


ausgezeichnet

Ein tolles, spannendes Buch, das man nicht aus der Hand legen möchte. Im Nullkommanix ist man mitten in der phantastischen Welt der Werwölfe und der Werwolfjäger. Die Charaktere sind wunderbar beschrieben und überraschen. Das eindrucksvolle Cover, die Gestaltung und die Illustration sind phänomenal.

Die Zwillinge Scott und Scarlett entstammen einer angesehenen adligen Familie. Ihre Eltern sind ständig auf beruflichen Reisen und von der letzten nicht mehr nach Hause gekommen. Dies wirft bei Scott und Scarlett viele Fragen auf, zumal ihre Eltern ihrem Butler Hamish eine geheime Nachricht haben zukommen lassen. Schon beginnt eine aufregende Reise in eine geheimnisvolle Welt voller List und Tücken.

Dieses Buch möchte ich empfehlen. Es nimmt den Leser mit auf eine atemberaubende und ereignisreiche Reise.

Bewertung vom 10.08.2024
All das Böse, das wir tun
Dazieri, Sandrone

All das Böse, das wir tun


ausgezeichnet

Ein spannendes Buch von der ersten bis zur letzten Seite. Wunderbar beschriebene Charaktere, die einen sofort in ihren Bann ziehen. Die Ausführungen zu den bestechlichen Polizisten, egal welchen Dienstranges, die gewissenlos ihre eigenen Ziele verfolgen, genial.

Itala Corruso, Polizistin und alleinerziehende Mutter, befindet sich mitten in einem Sumpf voller falscher Verdächtigungen und Scheinheiligkeiten. Ihr Gewissen meldet sich, als ein für den Mord an drei Mädchen Inhaftierter tot aufgefunden wird. 30 Jahre später wird Amala entführt. Dies nach dem gleichen Muster, wie vor 30 Jahren. Ihre Tante, eine Anwältin, macht sich auf die Suche nach dem Täter und findet in Gerry jemanden, der die gleichen Ziele verfolgt, allerdings anders….

Das Buch empfehle ich gern. Es nimmt den Leser mit auf eine aufregende, mitreißende und packende Reise.

Bewertung vom 28.07.2024
Jerry Cotton 3498 (eBook, ePUB)
Cotton, Jerry

Jerry Cotton 3498 (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Ein toller Jerry-Cotton von Ingrid Schmitz, spannend und prima zu lesen. Ich habe das Heft in einem Rutsch durchgelesen.
Das Thema macht nachdenklich. Überlegt man doch oft, was wäre, wenn jemand Kriminelles Organhandel betreibt.

Bewertung vom 27.07.2024
Im Nordwind / Nordwind-Saga Bd.1
Georg, Miriam

Im Nordwind / Nordwind-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Die Autorin nimmt uns mit in das Hamburg Ende des 19. /Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Rechte der Frauen waren stark beschränkt. Arbeiter kämpften um ihre Rechte, die Sicherheit bei der Arbeit wurde außer Acht gelassen. Die Autorin hat gut recherchiert und die Charaktere wunderbar beschrieben. Von der ersten Seite bis zur letzten Seite hat mich das Buch mitgenommen und gefesselt.

Alice lebt mit ihrem Mann Henk und ihrer Tochter Rosa in einer heruntergekommenen Wohnung. Das Geld ist knapp, Alice muss arbeiten, um ihre Familie zu ernähren. Das erarbeitete Geld muss sie an ihren Mann abliefern, der nichts Besseres zu tun hat, als es in die Wirtschaft zu tragen. Seine Gewalttätigkeit macht auch vor Rosa nicht halt. Nach einem extremen Vorfall, beschließt Alice sich scheiden zu lassen und trifft in der Sozialberatung auf den Anwalt John Reeven. Doch mit den wenigen Frauenrechten wird dieses Unterfangen zu einer herausfordernden Angelegenheit.
Prima fand ich die Rückblicke auf Alices Vergangenheit.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ich kann es nur empfehlen. Einen Fehler hat es: Der zweite Band kommt erst im Herbst heraus und es sind so viele Fragen offen.

Bewertung vom 24.07.2024
Sobald wir angekommen sind
Lewinsky, Micha

Sobald wir angekommen sind


gut

Der innere Zwiespalt und die Befürchtungen von Ben sind von dem Autor sehr gut beschrieben worden. Wunderbar herausgearbeitet hat er die Folgen, die das dritte Reich bei den Juden lebenslang hinterlassen hat. Ständig mit einem Damoklesschwert im Rücken leben zu müssen, ist nicht gerade förderlich, um ein angenehmes Leben zu führen.

Ben ist jüdischer Abstammung und lebt in der Schweiz. Sein Vorbild ist Stefan Zweig, ein berühmter Schriftsteller. Als vermeintlicher Autor wartet er bislang vergebens auf seinen Durchbruch. Dies wiederum hat zur Folge, dass er in ständigen Zweifeln und Ängsten lebt. Von seiner Frau Marina und seinen beiden Kindern lebt er getrennt. Aus Angst vor einem dritten Weltkrieg flüchtet Ben trotz aller Differenzen mit seiner Ex-Familie nach Brasilien. Außen vor bleibt seine Freundin Julia.

Ein bemerkenswerter Roman, kurzweilig und aufschlussreich.

Bewertung vom 16.07.2024
Leichenstarr an der Bar
Jensen, Joost

Leichenstarr an der Bar


ausgezeichnet

Ein Krimi, der mit einem Augenzwinkern zu Papier gebracht worden ist und mir unheimlich viel Freude bereitet hat. Spannend, empathisch, gemütlich und unterhaltsam geschrieben, eingebettet in die raue Landschaft an der Nordsee. Wunderbar kommt der ostfriesische Charme der Protagonisten zum Vorschein, allen voran der von „Tüdelbüdel“.

Gesine Felber, Tüdelbüdel, betreibt in Sünnum eine Kneipe, in der ihr selbstgebrautes Tüdelbier großen Anklang findet und die der Treffpunkt der Dorfbewohner ist. In aller Munde ist der Bau einer klimaneutralen Ferienanlage, für die Investoren gesucht werden mit dem Versprechen, hohe Renditen zu erzielen. Bis ein Mord geschieht und alles in ein anderes Licht rückt. Die Dorfgemeinschaft ist alarmiert. Bis zum Ende des Buches meint man zu wissen, wer der vermeintliche Mörder ist und wird überrascht.

Für entspanntes Lesevergnügen empfehle ich das Buch gern.

Bewertung vom 01.07.2024
Das Lied des Propheten
Lynch, Paul

Das Lied des Propheten


sehr gut

Der Autor hat ein Leben beschrieben, wie es zu jeder Zeit überall auf der Welt passieren kann und passiert. Ihm ist es gelungen, aufzuzeigen, welche Folgen es hat, wenn Despoten die Macht über ein Volk übernehmen. Es wird versucht, mit Gewalt und Zerstörungswut eine Gesellschaft zu schaffen, die einigen wenigen nützt und viele in allergrößte Not stürzt. Das Buch zeigt mit aller Deutlichkeit auf, dass es ausgesprochen wichtig ist, eine Demokratie zu erhalten und jeder Alleinherrschaft eine Absage zu erteilen.

Ich habe mich mit dem Buch allerdings durch die fehlenden Absätze etwas schwergetan.

Eilish Stack lebt mit ihrer Familie in Irland. Sie ist Wissenschaftlerin, ihr Mann Gewerkschafter. Eines Tages wird Larry von der neugegründeten Geheimpolizei zum Verhör abgeholt und kommt nicht mehr zurück. Mit aller Macht will Eilish ihre vier Kinder und ihren dementen Vater schützen. Eine grauenhafte Zeit, die unvorstellbar ist, beginnt.

Das Buch möchte ich sehr gern empfehlen.

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