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marpije

Bewertungen

Insgesamt 70 Bewertungen
Bewertung vom 04.03.2025
Der Gott des Waldes
Moore, Liz

Der Gott des Waldes


ausgezeichnet

Ein Sommer 1975, Camp Emerson, dort verschwindet Barbara Van Laars, die Tochter einer reicher Familie, merkwürdigerweise vor 14 Jahren genau dort ist auch ihre Bruder verschwunden...

Ein Krimi oder ein Gesellschaftsroman ?- beides, die Autorin führt uns von Augen sehr detaillierte Ermittlungsarbeiten aber auch sehr ausführlich beschreibt die Leute , von die reichen zu den armen , nicht nur das sie beschreibt die ganze Gesellschaft aus langjährigen Perspektive, das ermöglicht und das genaue Bild sich zum machen und über jeden eigene Meinung sich bilden.

Der Schreibstill ist sehr flüssig das Buch liest sich schnell, der Inhalt fesselt enorm, die Atmosphäre ist ganze Zeit sehr beklemmend und drückend, mir hat sehr gut gefallen die Sensibilität und der Ruhe, eigentlich ist das zu ruhig für ein Thriller von andere Seite die fast melancholische Still passt hier wunderbar.

Die Personen hier sind umfangreich beschrieben, der Leser spürt dass die Autorin nicht viel von die reichen Leuten hält, hier die reichen sind die bösen , sogar Alice wenn schon zu den reichen gehört verwandelt sich in die böse, obwohl sie war hier am schlimmsten behandelt, von Ehemann , von Schwester, von Schwiegereltern, kein Wunder dass sie hat so stark auf ihr Sohn gehängt. Auch die Nebenpersonen kommen hier stark , der Sluiter z.Bsp. und sein Spiel mit Judith.

Ein starkes Buch welche noch lang in meinem Kopf bleiben wird

Bewertung vom 04.03.2025
22 Bahnen
Wahl, Caroline

22 Bahnen


ausgezeichnet

Tilda und Ida leben mit ihren Alkoholsühtigen Mutter und jeder Tag die zwei wappnen sich auf bösen Überraschungen was der Tag bringt. Tilda studiert, arbeitet und kümmert sich um Ida, Vollzeitbeschäftigung , Ida lernt jeder Tag mehr selbstbewusst zu sein und jeder Tag sie liebt ihre Schwester mehr, wir sind Zeuge von die Idas Metamorphose von die schüchternen, ängstlichen Kind bis zum ein Mädchen welche um Hilfe ruft wenn die Schwester krank ist, dann ist noch der Victor, der einfach ist wenn Tilda ihn braucht ...

Ein gutes Buch , bestimmt aufwühlend und bedrückend aber auch liebevoll und Gefühlsvoll , von eine Seite ist der Wut auf die Mutter von die andere die Schwesternliebe und Zuneigung . Vielleich fehlen hier die Emotionen, weil der Schreibstil so nüchtern und distanziert ist , vielleicht die Tilda ist bisschen kalt, vielleicht die Widerholungen und die komische Dialogen wie im Drehbuch nerven aber trotzdem das Buch überzeugt mit die authentizität . Mir gefällt auch die ruhige Ton und die melancholische Atmosphäre die unterzeichnen noch stärker die prekäre Situation in welcher die Schwestern Leben und der große Kontrast zu "normalen" Familien.

2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.02.2025
Chicken Impossible
Voorhoeve, Anne C.

Chicken Impossible


sehr gut

Hilde und Helene , zwei ungleiche Schwestern leben in einem Haus, die leben in keiner großen Harmonie, eigentlich die gehen sich auf die Nerven.....und dann ist eine von die beiden tot...
Das Cover und der Titel machen der Leser klar dass hier um eine Krimi mit Humor sich handelt, ist ja auch aber nicht nur, unter die Humor sind die ernste Themen versteckt, wie zum Beispiel Demenz, Pflege von die älteren Menschen, Erbschaft, die Autorin ist gut gelungen die ernste mit die heiteren hier zum verbinden.
Der Schreibstil ist im größten Teil flüssig und einfach zum lesen, mich haben die Passagen beim Lesefluss gestört wenn die Hühner gesprochen haben ( nicht alle ) und die wenn Helene mit Dialekt redet. Sehr gut haben mir gefallen die Szenen mit die Tieren wenn zum Beispiel die Waschbären die Hühner angreifen wollen, die sind echt gut geschrieben. Die Rückblicke in der Vergangenheit am Anfang sind auch gut der Leser kann besser die Situation zwischen den Schwestern verstehen.
Das Buch bietet gute Unterhaltung und Ablenkung von Alltag, kann ich nur weiterempfehlen

Bewertung vom 27.02.2025
Weinstraßenbetrug
Guthmann, Markus

Weinstraßenbetrug


sehr gut

Ein Arbeiter ist tot gefunden in einer Maschine in Winzerei , war das ein Unfall oder hat jemand der Mann ermordet? Stattsanwalt Röder ermittelt, zusammen mit seine Truppe stößt er auf ähnliche Fall von kurzen Zeit, da kommt noch die Sache mit die Weinfälschung wo sein Freund Achim verdächtig ist....
Gute Krimi mit viel regionalen Flair, am Anfang bisschen schleppend aber dann kommt die Geschichte in Fahrt, mir hat auch gut gefallen dass wir von die privaten Leben von Staatsanwalt etwas bekommen, da macht immer die Personen lebendiger und authentischer.
Der Schreibstil ist flüssig, einfach zum lesen, die Kapiteln sehr lang, mir gefällt besser wenn die kürzer sind da kann ich die Lesepausen besser einbauen.
Kurzweilige Krimi mit interessanten Thema , spannend und unterhaltsam.

Bewertung vom 26.02.2025
Achtzehnter Stock
Gmuer, Sara

Achtzehnter Stock


ausgezeichnet

Wanda wohnt mit ihrer Tochter im achtzehnten Stock , sie will von diesen Haus raus, sie gehört nicht hier . Wanda will Schauspielerin werden und wenn sie ist schon nach erkrankt Karlie, doch Wanda kämpft weiter , kämpft um Gesundheit für ihre Tochter, kämpft für ihre Träume und kämpft für bessere Leben...
Schonungslos schreibt die Autorin über das Leben von alleinerziehende Mutter , immer zerrissen zwischen das Kind, Betreuung, und Beruf, hier die Protagonistin hat echt schwere Sitution , sie ist alleinerziehend ohne Familie und in fremden Umgebung. Mir hat besonders gut gefallen dass Wanda immer auf erste Stelle ihre Tochter stellt und dann kommt der Rest, sogar wenn Karli zurück will zu den gahassten Haus geht Wand zurück.
Der Schreibstil liest sich gut , ist mit viel Emotionen gespickt und mit große Hilferuf, wir sollen die alleinerziehende Mütter mehr unter die Arme greifen . Die Atmosphäre ist beklemmend und sehr gut auf der Leser übertragen wenn Wanda ist kurz von "umkippen" ihr Schmerz ist genau spürbar, wenn Karli ihr die Bombons aus Brot macht ist das schwer zum ertragen, sehr gut ist die Autorin die psychologische Teil im Vordergrund hier zu schieben.
Große Leseempfehlung

Bewertung vom 23.02.2025
Rückkehr nach Budapest
Kiss, Nikoletta

Rückkehr nach Budapest


gut

Marta und Theresa, zwei ungleiche Freundinnen welche sich aus den Augen verloren haben, erst wenn die eine stirbt macht die andere sich Gedanken und dann ist noch der Mann zu welchen beide sich hingezogen gefühlt haben.

Die Personen sind blas, die zwei Freundinnen sind auch seltsam die sind sich so nah und dann haben kein Kontakt mehr, ich weiß nicht wie kann ich die Personen beschreiben, kalt und gleichgültig? ,ich kann keine Nähe zu denen finden, dann die sprunghafte Erzählung mal wir sind in Vergangenheit und dann ohne Warnung in Gegenwart, mag ich nicht.

Der Schreibstil ist flüssig, einfach zum lesen , das Bich liest sich schnell und problemlos nur nach den Lesen bleibt von der Inhalt nichts im Kopf, alles plätschert nur so dahin ohne größere Emotionen und Gefühle. Atmosphärisch ist gut nur fehlt die Bindung zu dieser Geschichte

Das Cover hat mit sehr gut gefallen aber der Inhalt nicht so, zu ruhig, zu melancholisch, zu weit von mir

Bewertung vom 22.02.2025
Der große Riss
Henríquez, Cristina

Der große Riss


sehr gut

Im Jahr 1900wir der Panamakanal gebaut , dort strömen unterschiedliche Leute aus mehrerer Länder in der Hoffnung ein gut bezahltes Arbeit zu finden. Da kommt hier auch Ada eine junge Mädchen welche will Geld für Operation ihrer Schwester verdienen, neben so schlichte Menschen kommen hier auch Ärzte und Wissenschaftler und um jeder schreibt die Autorin eine Geschichte...

Das Buch bietet keine historische Daten zu den Bau von Panamakanal , statt das dass Buch große Sammlung von verschiedenen Charakteren und dazugehörigen Lebensgeschichten bietet und das hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt sehr menschlich über die Personen hier welche zu verschiedenen Statusklassen gehören, sie schreibt über die Lebenskontrasten und über die Umständen beim Bau aber auch in Alltag, mit viel Feingefühl schreibt über die Rolle die Frau und über die Unterschieden zwischen Leuten mit anderen Hauptfarben, sie verbindet die Geschichten sehr geschickt in ein große Epos über das Leben damals.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, und die Beschreibungen sehr " lebendig ", der Leser ist versetzt in damalige Zeiten in Panama, die Atmosphäre ist durch die Klassenunterschiede ganze Zeit bisschen bedrückt und die immer wechselnde Erzälerperspektive in Kapiteln macht die Geschichte spannend.

Für mich auf jeden Fall sehr lesenswertes Buch

Bewertung vom 15.02.2025
Crime im Heim (eBook, ePUB)
Tannert, Ida

Crime im Heim (eBook, ePUB)


ausgezeichnet

Im Seniorenheim Haus Silberblick wollen die Senioren eine Inszeniezierung von Hamlet vorführen, die Vorbereitungen beginnen und dann ist eine Leiche gefunden, Ophelia der Hund ist tot und dann taucht noch eine Leiche... ganz gruselig die Sache, die Senioren finden keine Ruhe mehr und ermitteln...

Witzige Geschichte für zwischen durch, die Situationen sind komisch, mehr oder weniger glaubhaft, aber für gute Laune ist hier gut besorgt.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig, die Kapiteln kurz und das ganze liest sich sehr schnell, die Atmosphäre ist heiter mit gekniffenen Auge.

Kein Krimi aber echt gute Unterhaltung

Bewertung vom 12.02.2025
Der letzte Mord am Ende der Welt
Turton, Stuart

Der letzte Mord am Ende der Welt


ausgezeichnet

Eine einsame Insel mit schwarze Nebel umhüllt, dort haben die überlebende Menschen der Zufluchtsort gefunden, die sind nicht viel, über 100 und dann das Überleben von denen ist bedroht durch ein Mord, werden die der Mörder nicht rechtzeitig finden, werden alle sterben...

Ein ungewöhnliches Krimi mit sehr raffinierten Handlung, der Autor überrascht immer wieder mit einen Wendung mit welchen ich nicht gerechnet habe.

Der Schreibstil ist flüssig, aber ich habe bisschen Zeit gebraucht bis ich in die Geschichte reingekommen war, die Vielzahl von die Personen braucht die Aufmerksamkeit, dann kommt der Spannung und das Buch fesselt bis zum Ende. Die Atmosphäre ist eher düster wie in Thriller sein soll - das ist kein psychologisches Thriller und trotzdem die thrillerartige etwas ist vorhanden. Mir hat auch sehr gut gefallen dass die Geschichte wie eine Puzzle zusammen gebaut ist, nach und nach entsteht ein ganzes Bild.

Der Autor hat anderes Art von Thriller geschrieben für mich jedoch genial und bestimmt sehr lesenswert

Bewertung vom 10.02.2025
Halbe Leben
Gregor, Susanne

Halbe Leben


ausgezeichnet

Klaras Mutter nach ihren Schlaganffal benötigt Hilfe, Klara stellt Paulina aus Slovakia und Radek aus Polen in zweiwöchigen Rhytmus ein. Irene, die Mutter und auch die ganze Familie von Klara sind mit Paulina begeistert, die junge schweigsame Frau macht ihre Arbeit vorbildlich und sogar noch mehr, alle Familienmitglieder können sich wieder der Alltag widmen, Paulina macht alles, aber tief in Paulinas kocht, sie sieht immer klarer die Unterschiede zwischen die beiden Familien und sie spürt wie ihr eigenes Leben langsam entgleitet...

Die Geschichte ist sehr beklemmend und sehr eindrucksvoll , die Situation aus emotionale Sicht ist perfekt beschrieben die Gefühle und die große Einsamkeit sind ganze Zeit spürbar. Die Szenen sind authentisch und sehr lebensnah und das was mir am meisten hier gefällt ist die breit ausgearbeitete psychologische Teil.

Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte fesselt immer mehr, die Autorin ist gelungen dass der Leser nach dem Ende sich Gedanken macht.

Große Leseempfehlung !