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Wir sind zwei Bücherwesen: Der Bücherwichtel und die Bücherfee. Wir lesen alles was uns anspricht und bewerten aus unserer Sicht.
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Insgesamt 923 Bewertungen
Bewertung vom 27.05.2016
Schöne Mädchen brennen nicht
Weingarten, Lynn

Schöne Mädchen brennen nicht


gut

Inhalt:
Delia war jahrelang Junes beste Freundin, bis etwas passiert ist, dass June verstört hat und sie auf Abstand gehen ließ.
Seit ungefähr einem Jahr hat sie nichts mehr von Delia gehört und als sie von Delia angerufen wird, geht sie nicht dran.
In der Schule gibt es nach den Weihnachtsferien eine Durchsage in der es heißt, dass eine Mitschülerin verstorben ist.


Meine Meinung:
Schon auf den ersten Seiten erfährt der Leser, dass Delia Selbstmord begangen haben soll.
June glaubt nicht daran, denn die Art wie Delia gestorben ist, traut sie ihr nicht zu.
Verbissen macht sie sich auf die Suche nach einem Mörder und jeder der irgendwann einmal Streit mit Delia hatte, oder sich verdächtig verhält ist für June ein potentieller Täter.
Ihr Freund Ryan versteht diese krampfhafte Suche nicht, er ist überzeugt vom Selbstmord und glaubt, dass June sich in etwas reinsteigert.
Ich mochte Ryan, er wirkt seriös, freundlich und ja - neutral. Er liebt June über alles und selbst seine Eltern haben June, die aus einer schwierigen Familie kommt, ins Herz geschlossen.
Am Anfang mochte ich June... wirklich. Doch June machte sich so krampfhaft auf die Suche und gab sich selbst die Schuld, weil sie nicht für Delia da war. In ihrer Erinnerung war Delia alles was sie hatte und auch das beste, was ihr je passieren konnte.
Delia dagegen war mir von Anfang an sehr unsympathisch. Sie versteht es die Menschen mit Wörtern zu bezirzen. Es scheint, als wenn sie genau das sagt, was andere, vor allem June, hören möchten.
Als Leser spürt man die manipulative Art von Delia sofort.
Im Laufe der Geschichte passieren Dinge, die erst total unrealistisch scheinen und bei denen man sich fragt, ob das so funktionieren kann. Später gibt es dann die Aufklärung, als wenn der Autorin eingefallen ist die Lösung noch mit einzubauen.
Das Ende? Nun ja, mehr als gewöhnungsbedürftig, obwohl es gleichzeitig ein interessanter Ausgang ist.

Fazit:
Obwohl sich die Geschichte so spannend angehört hat und die Idee faszinierend war, wirkte sie zum Teil doch sehr unlogisch. Es gab nur sehr wenige Protagonisten die mir sympathisch waren.

Bewertung vom 26.05.2016
Die Seelenlosen
Meurer, Tanja

Die Seelenlosen


ausgezeichnet

Inhalt:

Nach vielen Jahren kehrt der Kriegsveteran Gwenael Chabod zurück in seine Heimat Valvermont um dort als Commandant über alle Garnisonen zu dienen.
Mit seinem geliebten Orin, ein Priester orcischer Abstammung, an der Seite wird er Zeuge als sich vor ihren Augen ein Mann in eine seelenlose Kreatur verwandelt.
Nicht lange nach diesem Schauspiel, wird eine junge Frau bestialisch ermordet und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Als er Gwenael von dem Mord berichtet, deckt er grauenvolles auf und schwebt dadurch selbst in Gefahr. Zusammen mit vielen neuen Verbündeten jagt er den Mörder, ohne zu ahnen was wirklich dahintersteckt.

Meine Meinung:

Als ich gelesen habe, dass von Tanja Meurer ein neues Buch erscheint, war mein erster Gedanke, dass ich es unbedingt lesen muss.
Ich habe bereits die Bücher Glasseelen und Der Rebell gelesen und war davon mehr als begeistert.
Die Mischung aus Fantasy und Steampunk ist bei "Die Seelenlosen" mehr als gelungen.
Was mir wieder aufgefallen ist, dass die Autorin auch hier wieder sehr blutig geschrieben hat, was mir auch sehr gut gefiel. Daher finde ich auch das angegebene Alter mehr als berechtigt.
Die Geschichte handelt von Gwenael Chabod, der im Krieg sehr schwer verletzt wurde und nach sehr vielen Jahren in seine Heimatstadt Valvermont zurückkehrt. Dort soll er als Commandant über die Garnisonen seinen Dienst antreten. An seiner Seite, ist Orin, ein Priester orcischer Abstammung und sein Geliebter.
Als die beiden dort ankommen, geschieht vor ihren Augen etwas seltsames. Ein Mann verwandelt sich vor ihren Augen in eine seelenlose Kreatur. Nicht lange nach diesem Vorfall geschieht ein bestialischer Mord an einer Frau und es gibt nur einen Zeugen. Jaleel.
Zusammen mit Jaleel und einigen anderen verbündeten jagen sie den Mörder, doch keiner ahnt was wirklich dahintersteckt.
Was für mich diese Geschichte so interessant macht, ist das Thema selbst und ganz besonders die Steampunk Elemente. Diese Elemente haben mich auch schon bei Glasseelen in ihren Bann gezogen.
Es gibt selten etwas, das mich so in seinen Bann zieht. Hier kommt noch der magische Effekt hinzu, der alles noch etwas außergewöhnlicher macht.
Die Geschichte wird rasant und spannend erzählt, es gibt aber auch Liebe, Romantik und gleichgeschlechtliche Erotik.
Wo der erotische Teil eher kurz gehalten ist, sind die Gefühle der Protagonisten allzeit gegenwärtig und spielen immer eine große Rolle bei vielen Entscheidungen.
Ich kann nur eines dazu sagen, weiter so!

Mein Fazit:

Die Seelenlosen ist ein sehr spannendes und außergewöhnliches Buch voller Magie, Steampunk und Erotik!

Bewertung vom 22.05.2016
Elfensteine / Die Shannara-Chroniken Bd.2
Brooks, Terry

Elfensteine / Die Shannara-Chroniken Bd.2


ausgezeichnet

Inhalt:

Der heilige Baum der Elfen, Ellcrys, stirbt. Er ist das einzige, das zwischen der Welt der sterblichen und den Dämonen steht. Doch einige haben es wegen der schwindenden Macht des Ellcrys, bereits in die Welt der sterblichen geschafft.
Nur eine kann die Welt noch retten, Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen. Sie ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys wieder zum Leben zu erwecken, begibt sie sich zusammen mit dem jungen Heiler Wil in den Wildewald, doch die Dämonen sind ihnen auf der Spur, denn sie wissen von ihrer Aufgabe.

Meine Meinung:

Ältere Leseratten, wie ich, kennen sicher die ganzen Bände der Shannara Reihe.
Wie auch beim Vorgänger, "Das Schwert der Elfen", beinhaltet dieser Band auch wieder drei Bände der Erstausgaben.
Mich hat es sehr gefreut, dass es eine Neuauflage der Bände gibt, da nun ja auch eine TV- Serie ins Leben gerufen wurde. Bisher hatte ich noch nicht das Vergnügen, einen Teil dieser Serie zu sehen, aber ich hoffe dies noch nachzuholen.
Wenn mich jemand fragen würde, ob man die Bände unabhängig voneinander lesen kann, würde ich ja mit einem kleinen aber, antworten.
Zwar ist es möglich diesen Teil ohne die Kenntnis des Vorgängers zu lesen, jedoch sind einige Situation innerhalb der Geschichte, die Bezug auf den Vorgänger nehmen.
Die Teile an sich haben bis auf ein paar Charaktere nicht viel miteinander zu tun. Im ersten Teil "Das Schwert der Elfen" dreht sich alles um Shea Ohmsford und sein Abenteuer, während in "Elfensteine" nur vereinzelte Charaktere aus dem ersten Teil mitwirken.
Doch worüber handelt dieser Teil?
Ellcrys, der heilige Baum der Elfen stirbt. Er ist der einzige Grund, dass die Dämonen nicht in der Welt der sterblichen umherwandern und Chaos und Zerstörung anrichten.
Doch aufgrund der schwindenden Macht des Baums, haben es bereits einige der stärkeren Dämonen in die Welt der Sterblichen geschafft.
Nur eine kann die Welt noch retten, die Tochter des Elfenkönigs, Amberle Elessedil. Sie hat die Macht, das letzte Samenkorn des Ellcrys wieder zum Leben zu erwecken um einen neuen Baum zu pflanzen.
Doch die Dämonen sind ihr auf den Fersen, denn sie wissen von ihrer Aufgabe.
Für mich war der Einstieg ins Buch wieder gewohnt einfach, was aber auch daran liegen könnte, dass ich die Bücher bereits kenne.
Wenn man bedenkt, dass es sich um ein sehr umfassendes Werk handelt, stolze 736 Seiten, wurde es trotzdem nicht langweilig.
Der Schreibstil von Terry Brooks ist sehr gut und flüssig und es entstanden keine Längen beim lesen. Ich wurde vom Anfang bis zum Ende gefesselt und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und es war wiederum ein Erlebnis.
Wer gerne gute Fantasy liest, kommt hier nicht daran vorbei. Egal ob jung oder alt.

Mein Fazit:

Eine gelungene Neuauflage, der genialen Bücher von Terry Brooks!

Bewertung vom 17.05.2016
Fantastische Bilderbuchgeschichten für Mädchen

Fantastische Bilderbuchgeschichten für Mädchen


ausgezeichnet

Inhalt:
Ein fantastisches (Bilder-)Buch mit vier zauberhaften Geschichten für Mädchen.
1. Hexe Florinda und die Zauberinsel (hier nistet sich plötzlich ein anderer Zauberer auf der Insel ein und es beginnt ein Kampf darum, wer mächtiger ist. Die Zauberinsel ist gefährdet und nach und nach hexen die beiden alles weg um erst dann zu merken, was sie angerichtet haben.

2. Mein zauberhaftes Mondpony Lunabella

3. Wünsch dir was, Pepina

4. Pink Pirates und der Prinzenkuchen

Meine Meinung:
Wenn es nach unserer Tochter geht, so könnte eins ihrer Mottos lauten: Ponys und Einhörner gehen immer!
Dass es also in diesem Buch auch ein (imaginäres) Mondpony mit rosa Mähne gibt, machte das Buch umso interessanter.
Doch nicht nur Mondpony Lunabella, die einem Mädchen hilft Freunde zu finden, konnte begeistert.
Auch Hexe Florinda, die sich einen mächtigen Kampf liefert und die anderen Geschichten faszinierten unsere Tochter.
Dabei waren es nicht nur die Abenteuer, die die Mädchen unterwegs erlebten, sondern auch die fantastischen Illustrationen von fünf Illustratoren.
Die Illustratoren haben es geschafft auf kindgerechte Weise böse Gesichtszüge, magische Effekte und viele Tiere darzustellen.
Mir als großes "Mädchen" haben natürlich gerade die magischen Dinge sehr gefallen. Auch das Pony und die "Mädchenfarben" haben es mir angetan.
Dabei muss ich sagen, dass das Buch nicht überwiegend in rot, rosa und lila gehalten ist, denn es ist einfach bunt.
Es ist auf jeder Doppelseite viel Bild und genug Text um vierjährige nicht zu überfordern und sechsjährige nicht zu langweilen.
Die Schrift ist groß und hebt sich sehr gut vom Hintergrund ab, so dass auch Erstleser ihren Spaß mit diesem Buch haben können.
Wer Lust auf Abenteuer hat, in denen Mädchen die Hauptrolle spielen, der sollte nach diesem Buch greifen und abtauchen.

Fazit:
Interessante Abenteuer für junge Mädchen. Die Illustrationen sorgen dafür, dass die jungen Heldinnen gleich in ihre neuen Welten tauchen können.

Bewertung vom 14.05.2016
Die Allianz der Schattenjäger / Tenebris Bd.1
Rudden, Dave

Die Allianz der Schattenjäger / Tenebris Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:

Aus einem Paralleluniversum, das Tenebris heißt, dringen immer wieder Schattendämonen in unsere Welt. Sie haben nur ein Ziel: Chaos und Zerstörung in unsere Welt bringen.
Nur eines steht zwischen ihnen und der kompletten Zerstörung der Welt: die Allianz der Schattenjäger.
Denizen ist 13 Jahre alt und ahnt von alldem nichts. Sein leben in dem Waisenhaus ist alles andere als ein Abenteuer, doch schon kurz darauf befindet er sich mitten im Kampf der Schattenjäger.
Die Schattenjäger bitten ihn darum sich ihnen anzuschließen und ihre geheime Magie zu erlernen, denn etwas Mächtiges regt sich in Tenebris und will die Welt zerstören.



Meine Meinung:

Was mich auf dieses Buch aufmerksam werden hat lassen, war das Cover. Der passende Rückentext hat sein übriges dazugetan und schon wusste ich, dass ich dieses Buch einfach lesen muss.
Das Thema ist zwar an sich nichts Neues, hat aber funktioniert und mich total mitgerissen.
Das angegebene Alter der Zielgruppe würde ich auch so ansetzen, auch wenn ich manche Situationen doch etwas heftig finde.
Denizen ist 13 Jahre alt und auf den ersten Blick ein relativ normales Kind. Er lebt schon sehr lange in einem Waisenhaus und an seine Familie kann er sich kaum noch erinnern.
Eines Tages jedoch holt ihn ein Mann im Auftrag von seiner Tante, von der Denizen nicht wusste dass sie existiert, aus dem Waisenhaus.
Auf dem Weg zu seiner Tante werden die beiden von einem Schatten angegriffen, der aussieht wie ein Engel. Der Mann, der sich als Gray vorstellte, entpuppt sich als Schattenjäger und schlägt den Angriff zurück.
Wie sich herausstellt, hat Denizen Fähigkeiten in sich verborgen, von denen er selbst noch nichts ahnte. Die Schattenjäger bitten ihn darum sich ihnen anzuschließen um mit ihnen gemeinsam gegen die Schatten zu kämpfen.
Tenebris war wiedermal ein Buch, das mich nicht losgelassen hat. Es ist zwar eigentlich nicht ganz für mein Alter gedacht, aber ich bin der Meinung, dass es auch ältere Semester lesen können und auch wollen.
Es sollte sogar jeder Fantasyfan lesen, denn es lohnt sich wirklich.
Dave Rudden hat eine tolle Geschichte geschrieben, bei der mir das Thema auch sehr gut gefallen hat. Mit viel Humor und einem tollen Hauptprotagonisten, hat er es mir recht einfach gemacht dieses Buch einfach zu mögen.
Zwar ist das Thema sicher nichts ganz Neues, ich finde es aber trotzdem sehr gut umgesetzt. Der Schreibstil des Autors hat mich auch sehr beeindruckt, denn er ist nicht nur sehr flüssig zu lesen, sondern auch sehr detailliert und bildlich.
Man kann sich in vielen Situation das Erlebte und die Umgebung vorstellen, als wäre man mitten im Geschehen.



Mein Fazit:

Der Anfang einer Reihe voller Humor und Fantasy, von der man nicht die Finger lassen kann!

Bewertung vom 04.05.2016
«Hallo», sagt die Katz'

«Hallo», sagt die Katz'


sehr gut

Meine Meinung:
Bei dem Buch ,,Hallo", sagt die Katz haben die Autorin und Illustratorin Mies van Hout und der ehemalige Kindergärtner und Musiklehrer Christian Schenker zusammen gearbeitet.
Von Mies van Hout stammen der Text und die Zeichnungen und Christian Schenker hat eine CD mit klassischen und modernen Kinderliedern eingesungen.
Das Buch sieht interessant aus. Obwohl mich die unrealistischen und oftmals eckigen Illustrationen nicht ansprechen, ähneln sie auf dem ersten Blick doch ein wenig der "Raupe Nimmersatt" und die hat es geschafft berühmt zu werden.
Farblich gefallen mir die Zeichnungen dagegen sehr gut, denn sie sind sehr farbenfroh und alle so bunt wie das Cover.
Auf jeder Doppelseite wird ein kurzer Abschnitt aus jedem Lied als Zeichnung dargestellt.
Wirklich umgehauen haben uns die Lieder, denn Christian Schenker versteht es seine Hörer mitzureißen.
Unsere Kleine konnte einige Lieder schon sehr schnell mitsingen und dabei ist sie immer in Bewegung. Auch wir als Erwachsene finden den Rhythmus, die Melodien und die Lieder als recht flott.
Ich denke, dass das Lied "Zappelfische" unsere Kleine am meisten begeistert hat, denn das singt sie (genau wie "Alle meine Entchen") am liebsten.

Fazit:
Auch wenn mich die Illustrationen nicht ansprechen, so kann mich die Farbwahl und natürlich die Musik auf der CD (inkl. Liederheftchen) überzeugen. Unsere Tochter und wir haben viel Freude mit dem Buch.

Bewertung vom 02.05.2016
Heute sind wir Freunde
Spychalski, Patrycja

Heute sind wir Freunde


ausgezeichnet

Inhalt:
Freitagnachmittag sind ein paar Schüler in der Schule und schreiben eine Klausur nach, weil die Arbeit wichtig für die Zeugnisnote ist.
Während der Klausur bricht der Sturm, der für das Wochenende angesagt war frühzeitig los und sperrt die Schüler mit einem Referendar in der Schule ein. Zwei Schüler machen sich trotzdem auf den Weg und verletzen sich. Einer so, dass der Referendar mit ihm ins Krankenhaus fährt.
Die anderen Schüler sind jetzt von der Außenwelt abgeschnitten und erleben eine aufregende Nacht.

Meine Meinung:
Nell ist in den coolen Leo verknallt und findet es gar nicht so schlimm, den Abend und vielleicht sogar die ganze Nacht mit ihm in der Schule eingeschlossen zu sein. Leo ärgert sich ein wenig, denn er wollte eigentlich ein paar ältere Mädels bezirzen.
Chris, der den ganzen Tag mit der Kamera unterwegs ist, hat so Zeit Nell zu beobachten, denn die findet er ganz toll.
Valeska ist die Schulschönheit und wirkt unnahbar. Sie scheint die Zeit am Anfang nur zu ertragen, weil sie in ihr Tagebuch schreiben kann und Anton ist der Schulstreber, der dauernd Hemden trägt.
Diese fünf Schüler sind allein in der Schule eingesperrt. Sie sind vom Unwetter fasziniert, wissen aber nichts mit sich und vor allem nichts mit den anderen anzufangen. Unter normalen Umständen hätten sie kaum ein Wort miteinander gewechselt, aber jetzt versucht Leo die Stimmung zu heben.
Obwohl ich Leo etwas nervig fand, mochte ich die Art mit der er die anderen mitgerissen hat. Die Stimmung ist nur gut, weil er sie trotz nerviger Sprüche oben hält.
In dieser Nacht lernen sich alle näher kennen. Sie erfahren Dinge, die sie nie geahnt hätten und merken, dass ihre Meinung über die anderen nur Vorurteile waren.
Es entwickelt sich in dieser einen Nacht eine ungewohnte, aber doch schöne Freundschaft und es gibt sogar ein Liebespaar.
Mir haben die Aktionen sehr gut gefallen, die die Fünf in der Schule unternommen haben.
Wenn ich einen Lieblingsprotagonisten bestimmen müsste, dann würde mir die Auswahl sehr schwer fallen. Ich mochte Anton und seine Verwandlung während der Nacht sehr. Ich mochte Nell, auch wenn sie etwas naiv war, aber am allerliebsten mochte ich Chris.
Chris ist der stille Beobachter, der sich trotzdem nichts gefallen lässt. Er scheint sich seiner Gefühle sicher und wirkt unschuldig und reif zugleich.
Auch wenn dieses Buch nur in einer Nacht und nur in der Schule spielt, so wurde es doch nie langweilig.

Fazit:
Patrycja Spychalski sorgte mit ihrem neuen Jugendbuch bei mir für kurzweilige Lesefreude.
Wieder ein Buch, das ich gar nicht aus der Hand legen wollte und das wunderschön war, auch wenn es keine besonderen Highlights gab. Wohlfühlbuch!

Bewertung vom 30.04.2016
Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.1
Brooks, Terry

Das Schwert der Elfen / Die Shannara-Chroniken Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:

Shea Ohmsford lebt friedlich in einem kleinen Ort mit dem Namen Schattental, doch er sticht durch sein Aussehen aus der Menge heraus. Er ist nämlich ein Mischling, halb Mensch und halb Elf
Doch alles ändert sich, als Allanon der mysteriöse Zauberer nach Schattental kommt. Er offenbart Shea, dass er der letzte Nachfahre des Elfenhelden Shannara ist und er dadurch als einziger dessen Schwert tragen kann.
Die einzige Waffe, die den bösen Hexenmeister Brona aufhalten kann. Sheas Bestimmung liegt darin, das Schwert zu finden und gegen Brona in die Schlacht zu führen.

Meine Meinung:

Mal ganz ehrlich, wer kennt die Bücher von Terry Brooks nicht? Okay, die jüngeren Leseratten unter uns vielleicht nicht, aber jeder eingefleischte Fantasyfan, egal ob jung oder alt sollte diese Bücher gelesen haben.
Ich habe einige der Bücher schon vor einigen Jahren gelesen und war ganz froh, als ich von einer Neuauflage hörte.
Muss ich natürlich lesen, war mein erster Gedanke. Habe es nicht bereut, auch wenn ich diesen Teil, der übrigens aus den ersten drei Teilen der alten Reihe besteht, schon kenne.
Am liebsten würde ich dieses Buch mit Klassikern wie "Herr der Ringe" vergleichen, aber da die Bücher von Shannara schon selber einige Jahre auf dem Buckel haben, sind sie mittlerweile selbst Klassiker.
Doch nun zur Geschichte die sich um das Schwert von Shannara dreht.
Shea Ohmsford lebt ziemlich abgeschieden in einem Ort, der sich Schattental nennt. Doch fällt er schon alleine durch sein Aussehen auf, denn er ist ein Mischling zwischen Mensch und Elf.
Seiner Herkunft ist er sich nicht bewusst, doch wurde er damals von seinem Ziehvater mit offenen Armen aufgenommen und er zog ihn wie seinen eigenen Sohn auf.
Selbst für Flick, dem gebürtigen Sohn, ist Shea wie ein Bruder für den er alles aufgeben würde.
Doch Sheas Leben gerät total aus den Fugen als der Zauberer Allanon nach Schattental kommt und ihm seine Herkunft offenbart.
Shea ist der letzte noch lebende Nachkomme von Jerle Shannara, dem wohl bekanntesten Elfenoberhaupt und er ist der einzige der das Schwert von Shannara an sich bringen kann um dem bösen Hexenmeister Brona die Stirn zu bieten.
Die Zukunft der ganzen Welt steht auf dem Spiel.
Zusammen mit Flick, flüchtet Shea aus Schattental, denn die Diener des Hexenmeisters sind ihm auf der Spur.
Wenn man sich den Aufbau und die Idee hinter dem Buch mal genau betrachtet, erinnert es den Leser sicher an Bücher wie Herr der Ringe.
Es finden sich auch hier einige Gefährten zu einer Gruppe zusammen, die Shea beistehen und Allanon kann man ruhig mit Gandalf vergleichen. Wobei mir Gandalf um einiges sympathischer ist.
Viele Hindernisse stehen der Gemeinschaft im Weg und auch das eine oder andere Missgeschick passiert.
Für mich war die Geschichte sehr spannend und von Anfang an recht rasant erzählt. Ein Buch das man sehr schwer aus der Hand legen kann, auch wenn es doch eine geraume Zeit dauern wird es zu lesen. Über 600 Seiten Fantasy lohnen sich aber.

Meine Fazit:

Endlich eine Neuauflage der absolut genialen Shannara Bücher aus der Feder von Terry Brooks! Muss man lesen!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 27.04.2016
play2live
McKay, Kirsty

play2live


ausgezeichnet

Inhalt:
Cate geht auf ein Eliteinternat für Hochintelligente. Sie gehört zwar nicht zu den klügsten Jugendlichen, aber ihren Eltern gehört die Insel auf dem das Internat steht.
Jedes Jahr wird dort ein Spiel gespielt mit einem Killer und vielen Opfern. Die klare Regel lautet, dass niemand ernsthaft verletzt werden darf, aber in diesem Jahr ist alles anders und Cate ist mittendrin.

Meine Meinung:
Das Buch beginnt damit, das Cate mitten in der Nacht aus ihrem Bett geholt und verschleppt wird. Sie hat schon darauf gewartet und gehofft, dass sie diesmal mitspielen darf.
Um wirklich dabei sein zu können, gilt es am Anfang eine richtig eklige Aufgabe zu erledigen, bei der ich mich fast übergeben hätte.
Damit der Leser auf seine Kosten kommt, gibt es natürlich viele, sehr unterschiedliche Charaktere.
Einige der Spieler sind miteinander befreundet, was bei diesem Spiel aber keine Rolle spielt, denn jeder spielt für sich. Es scheint, als wenn einige Freundschaften während des Spiels zerbrechen und ein paar Spieler tanzen total aus der Reihe.
Ein Spieler machte für mich alles noch interessanter und zwar Vaughan.
Vaughan ist Cates Freund aus Kindertagen. Sie hat ihn seit vielen Jahren nicht gesehen. Er wirkt geheimnisvoll und selbstsicher, auch wenn es scheint als wäre das nur Show.
Ich mochte ihn von Anfang an, denn er wusste was er wollte und hat einigen beliebten Leuten die Stirn geboten.
Das Buch wirkte durchgehend wie die Suche nach dem Killer und hat voller Spannung gesteckt. Ich wusste nie wem ich wirklich trauen konnte und genauso ging es auch Cate.
Am Ende wurde es richtig böse und gefährlich und konnte mich auf den letzten Seiten noch mehr fesseln.
Die ganze Zeit wollte ich dieses Buch nicht weglegen. Ich musste wissen wie es weitergeht, wer der Killer ist und ob Cate und Vaughan das Spiel überleben.
Es gab noch eine weitere Person die ich sehr mochte und zwar Mr Flynn, den Kunstlehrer.
Er war wie ein Freund für Cate und so ziemlich der Einzige, dem sie sich in einer Notsituation anvertrauen konnte, wobei Vertrauen gefährlich werden kann.

Fazit:
Ein spannendes Spiel das ziemlich gefährlich werden kann, wenn sich einer nicht an die Regeln hält.
SUCHTGEFAHR!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.