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Wir sind zwei Bücherwesen: Der Bücherwichtel und die Bücherfee. Wir lesen alles was uns anspricht und bewerten aus unserer Sicht.
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Bewertungen

Insgesamt 923 Bewertungen
Bewertung vom 24.04.2016
Der Delfin
Bambaren, Sergio

Der Delfin


ausgezeichnet

Inhalt:
Daniel lebt mit seiner Delfinenfamilie in einem kleinen Meer, das in einem großen Meer liegt. Dieses kleine Meer ist eine Lagune. Als Tante Manta letztens da war, hat sie ihm von den großen Wellen im großen Meer erzählt und seit dem schaut Daniel sehnsüchtig nach draußen und eines Tages macht er einen großen Sprung und sucht die Wellen.

Meine Meinung:
Wir hatten jetzt schon mehrere Bücher, die von der Illustratorin illustriert wurden, doch dieses hier ist ganz besonders süß. Ich selbst liebe das Wasser und finde, dass Delfine auf ihre Weise ziemlich anmutig sind.
Mit diesem Kinderbuch hat Sabine Cuno die Geschichte "Der träumende Delfin" von Sergio Bambaren nacherzählt.
Die Geschichte birgt viele Weisheiten, wie zum Beispiel, dass man schaffen kann, was man wirklich schaffen will. Als er kurz vor dem Aufgeben ist, macht ihm seine neue Freundin, die Schildkröte Serafina, Mut. Daniel wird durch ihre Gesellschaft noch mutiger, denn er ist der Meinung, dass er jetzt wo Serafina bei ihm ist, keine Angst mehr haben braucht.
Die Schildkröte zeigt ihm die Gefahren der Unterwasserwelt und zeigt auch, dass nicht alles was böse scheint auch böse ist.
Neben dem neugierigen Delfin hat mir der kleine Seehund Augustin sehr gut gefallen. Er wirkt unbeschwert und die zwei werden ein tolles Team.

Fazit:
Hier stimmt einfach alles. Eine tolle Grundgeschichte, die kindgerecht nacherzählt wurde mit stimmigen Bildern die einen in die Unterwasserwelt eintauchen lassen. Sie erzählt von vielen unterschiedlichen Lebewesen, von denen die meisten Freunde werden und die sich gegenseitig helfen.

Bewertung vom 17.04.2016
Wie das Licht von einem erloschenen Stern
Boyle Rodtnes, Nicole

Wie das Licht von einem erloschenen Stern


ausgezeichnet

Inhalt:
Die 17-Jährige Vega ist auf einer Sommerparty gestürzt und so schwer auf den Kopf gefallen, dass in ihrem Gehirn ein großes Loch entstanden ist. Sie hat Aphasie.
Ihr größtes Problem ist jetzt, dass sie sich nicht richtig mitteilen kann, denn auch wenn sie die Wörter und Sätze denkt, kommen oftmals andere aus ihrem Mund.
Nur ihr Freund Johan und ihre beste Freundin Ida kommen sie besuchen.

Meine Meinung:
Vega hat es nicht einfach. Ein Jahr vor ihrem Abitur verliert sie ihre Sprache und muss zuhause erst mal wieder üben. Ihre Motivation hält sich in Grenzen und oftmals ist sie einfach nur sauer, dass sie sich nicht vernünftig mitteilen kann.
Ihre Schwester Alma kommt meistens als arrogante, kleine Schwester rüber. Es scheint, als würde sie sich für etwas besseres halten und doch fühlt sie sich für Vega verantwortlich.
Was Vega an Johan findet habe ich von Anfang an nicht verstanden, denn Johan wirkt schon jetzt wie ein Politiker, der nichts lieber macht, als sich selbst beim reden zuzuhören.
Vegas Mutter war für mich einmal die Mutter, die sich Sorgen um ihr Kind macht und es in den Hintern treten möchte, aber anderseits wirkte sie durch ihre Bemühungen oftmals nervig.
Als sie Vega in eine Selbsthilfegruppe schleift, war diese erst genervt, aber dort trifft sie auf Theo und mit ihm ändert sich alles.
Theo hat auch Aphasie, kann aber schon wieder besser sprechen als Vega.
Vega hätte nichts besseres passieren können, denn Theo wird zum Unterstützer, Mutmacher und Freund. Wenn sie sich unterhalten ist nichts komisch, sie schämen sich nicht etwas Falsches zu sagen, denn beide kennen das Problem die richtigen Worte zu finden.
Auch wenn ich Vegas Frust verstehe, so hat sie mich mit ihrer negativen Art öfter genervt.
Theo dagegen musste ich einfach toll finden, denn dieser Junge ist klug und so einfühlsam, dass er mich als altes Mädchen und auch als Mama einer (noch sehr kleinen) Tochter fasziniert hat.
Ich weiß nicht, wie er vor seiner Aphasie war, aber so wie er jetzt ist, ist er einfach perfekt.
Es gibt in der Geschichte einige Wendungen, die alles verändern und so die Spannung halten.


Fazit:
Obwohl dieses Buch eine Krankheit als Thema hat, wirkt es nicht bedrückend. Eine Liebesgeschichte frischt die Story auf, ohne kitschig zu wirken.

Bewertung vom 17.04.2016
Mein liebstes Klavierbuch
Georg, Christine

Mein liebstes Klavierbuch


sehr gut

Meine Meinung:
"Mein liebstes Klavierbuch" ist nicht wie vielleicht erwartet ein Oster-Liederbuch, denn auch wenn unter Anderem ein Hase und ein Schaf musizieren, geht es Allgemein um Kinderlieder.
Unsere Tochter hat sich das Buch als erstes geschnappt, scheinbar wahllos ein paar Tasten gedrückt und "Alle meine Entchen" gesungen. Auch wenn dieses Lied NICHT in dem Buch ist, hat es sie angeregt musikalisch zu sein.
Das Buch lässt sich hinten Ein- und Ausschalten. Es gibt ein Batteriefach (es sind welche drin, man kann also gleich loslegen), das man öffnen kann, falls das "Klavier" anfängt zu leiern. Dort gehören drei Knopfzellen rein.
Unsere Kleine wollte, dass ich ihr die Lieder vorspiele und singe und das habe ich versucht.
Obwohl ich als Kind Blockflöte gelernt habe, bin ich nicht sehr musikalisch. Ich habe unserer Tochter immer schon Schlaf- und Kinderlieder vorgesungen und das hat ihr gefallen.
Hier aber zu singen und die farbigen Punkte auf dem Klavier zu drücken, wirkt erst recht unmusikalisch.
Das Buch selbst ist aus dicker Pappe und ziemlich robust. Den Ton empfindet unsere Kleine als ziemlich laut, von daher würde ich das Buch auch wirklich erst ab der empfohlenen Altersangabe von 3 Jahren nutzen lassen.
Im Buch befinden sich 10 verschiedene Lieder, die ich überwiegend mit dem Frühling und dem Sommer verbinde, aber auch ein Schlaflied gibt es.
Die Illustrationen von Christine Georg haben es mir angetan, denn sie sind sanft und verspielt. Die Farben wirken sehr warm und es sind ausschließlich Tiere zu finden.
Uns macht es Spaß die Lieder zu singen und auf die Tasten zu drücken und falls man mal die falsche Farbe erwischt, wird es eine lustige Melodie.
Einziges Manko, und dafür muss ich leider auch einen Punkt abziehen, sind die Farbpunkte die auch die "Berührungssensoren" unter dem Papier haben. Man muss genau auf den Punkt drücken und das auch etwas fester, damit das Buch reagiert. Schöner wäre es hier gewesen, wenn die Sensoren etwas größer unter den Tasten liegen und schneller reagieren würden.

Fazit:
Wir fanden das Buch toll, denn obwohl die Musik manchmal zu langsam für die Lieder ist, weil wir nicht schnell genug drücken können, hat uns das Singen und Spielen Spaß gemacht. Eine tolle Idee, ältere Kinderlieder so zu verpacken.

Bewertung vom 13.04.2016
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
Moyes, Jojo

Über uns der Himmel, unter uns das Meer


ausgezeichnet

Inhalt:
Im Jahr 1946 ist der Krieg beendet und sechshundert Frauen machen sich auf um von Australien nach England zu ihren Ehemännern zu kommen.
Da viele Schiffe voll sind werden die Frauen aus diesem Buch mit einem Flugzeugträger nach England gebracht.
Für den Kapitän ein Fluch, denn er muss den Flugzeugträger umbauen lassen, damit die Frauen Schlafplätze haben. Zudem muss er seine Männer kontrollieren, denn viele sind nach Jahren ohne Frau ausgehungert.
Eine wochenlange Reise beginnt...

Meine Meinung:
Nach Jojo Moyes "Ein ganzes halbes Jahr", greife ich automatisch immer wieder nach ihren Büchern. Das bewundernswerte an dieser Autorin ist, dass sie jedes mal andere Themen wählt und mich mit ihren unterschiedlichen Geschichten doch immer wieder (mehr, oder weniger) überzeugen kann.
Ihr Schreibstil lässt mich in die Geschichte eintauchen und lässt mich die Uhrzeiten vergessen. Ich möchte wissen wie es weitergeht, und wenn sich ein Kapitel um jemand anderes dreht, dann muss ich noch eins lesen - egal wie müde ich bin.
Zu dieser Geschichte wurde Jojo Moyes durch ihre Großmutter inspiriert und wenn man sie liest, bekommt man schnell das Gefühl, dass sich alles genauso abgespielt haben könnte.
Kapitän Highfield wirkt wie ein alter, brummiger Seebär. Er scheint sein Schiff mehr zu lieben, als sonst jemanden. Das war einmal anders, aber in seiner Vergangenheit gibt es dunkle Flecken.
Überwiegend durfte ich Margaret, Frances, Avice, Jean und Henry Nicol kennenlernen. Die vier Frauen teilen sich eine Kabine.
Mit Avice und Jean wurde ich nicht warm, denn Avice ist gemein und gehässig. Sie kommt aus gutem Hause und bildet sich auch einiges darauf ein. Jean ist viel zu locker. Sie ist sehr jung, aber trotzdem sollte sie als verheiratete Frau sich einigermaßen zu benehmen wissen, gerade zu dieser Zeit.
Frances wirkte am Anfang sehr verschlossen, was etwas mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Trotzdem ist sie immer hilfsbereit und höflich.
Margaret mochte ich gerne. Sie ist ehrlich und direkt, witzig und kugelrund. Ich mochte ihre Art von Anfang an.
Henry Nicol ist mit Margaret einer meiner Favoriten in dem Buch. Er wirkt sehr ernst und verschlossen, nachdem er Post von zuhause bekommen hat. Nicol steht als Wache vor der Tür der vier Frauen.
Die Wochen auf dem Flugzeugträger reiben an den Nerven aller Passagiere und so kann sich der Leser auf einige Ereignisse gefasst machen.

Fazit:
Wieder einmal eine wunderbare Geschichte von Jojo Moyes. Eine Geschichte die überwiegend im Jahr 1946 spielt und davon erzählt wie 600 Frauen sich in eine ungewisse Zukunft aufmachen.

Bewertung vom 11.04.2016
Willkommen in Night Vale
Fink, Joseph;Cranor, Jeffrey

Willkommen in Night Vale


weniger gut

Inhalt:

Irgendwo in einer Wüste im Südwesten von Amerika liegt das Städtchen Night Vale. Irgendwie kommt es einem seltsam aber doch auch wieder irgendwie vertraut vor. Aliens, Geister, ein Haus das denkt und Engel sind hier ganz normal.
Jackie Fierro betreibt in Nigt Vale das einzige Pfandhaus und ist seit vielen Jahren 19 und wird nicht älter. Eines Tages kommt ein Mann mit einem braunen Jackett und einem Hirschlederkoffer in ihren Laden um etwas zu verpfänden.
Einen Zettel auf dem "KINGCITY" geschrieben steht. Als der Mann wieder Weg ist, wird es Jackie etwas mulmig und der Zettel geht ihr nicht mehr aus dem Kopf.
Zusammen mit Diane, einer alleinerziehenden Mutter, geht sie dem Geheimnis auf die Spur.

Meine Meinung:

Durch Blogg dein Buch bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden, doch selbst wenn ich es in einer Bücherhandlung gesehen hätte, wäre es mir sofort ins Auge gesprungen.
Das Cover und der Klappentext beinhalten alles was mich dazu verleitet ein Buch zu lesen.
Doch leider hat Night Vale nicht meinen Geschmack getroffen.
Von den dazugehörenden Podcasts und Internetseiten, hatte ich vor dem lesen noch nichts gehört.
Ich denke, wenn man das ganze Night Vale Universum als Einheit betrachtet, könnte man mehr mit dem Buch anfangen.
Die Idee des Buchs hat mich schon in seinen Bann gezogen, doch das größte Manko an allem war für mich der Schreibstil.
Teilweise sinnlose Sätze mit gefühlt ewig andauernden Wiederholungen, die am Ende doch wieder denselben Sinn ergeben wie zum Anfang des Satzes.
Ich konnte auch keinen wirklichen Sinn im ganzen Buch sehen, zwar findet man die eine oder andere Moral dahinter, aber das war es auch schon.
Am Anfang musste ich mich richtig durch quälen und dazu zwingen weiterzulesen. Als ich dann beschlossen habe, einfach nicht mehr darüber nachzudenken was hinter den Sätzen zu vermuten ist, wenn mal wieder eine Wiederholung die andere Jagd, kam ich soweit ganz gut mit dem lesen voran.
Night Vale soll eine Stadt sein, in der Engel und Aliens sowie viele andere Gestalten wie Geister und ähnlichem normal sind. Leider kommen mir davon viel zu wenig in der Geschichte vor.
Einer davon ist sicher Josh, der Sohn von Diane, denn er kann seine Gestalt jederzeit und je nach belieben verändern.
Die Geschichte spielt in Night Vale, in der Jackie Fierro ein Pfandhaus betreibt. Als ihr ein Mann einen Zettel verpfändet, auf dem "KINGCITY" geschrieben steht, ändert sich ihr ganzes Leben. Dieses Stück Papier lässt sie buchstäblich nicht mehr los. Nicht nur ihre Gedanken sind dauernd bei diesem Zettel, auch wenn sie versucht diesen zu zerstören, kommt er immer wieder zu ihr zurück.
Doch auch bei Diane ist nichts mehr so wie vorher, denn sie könnte schwören dass in ihrer Firma Evan gearbeitet hat. Doch niemand kann sich daran erinnern.
Zusammen wollen sie dem Geheimnis auf die Spur gehen, denn alles deutet auf den Mann mit dem Hirschlederkoffer hin.
An sich hätte mir die Geschichte sicher gefallen, wenn es anders umgesetzt worden wäre oder vielleicht ist es auch von Vorteil wenn man sich mit dem ganzen was so im Internet zu Night Vale vorhanden ist auseinandersetzt.

Mein Fazit:

Das Buch handelt von einer sehr interessanten Geschichte, die für mich aber nicht besonders gut umgesetzt wurde und der Schreibstil war für mich auch nicht lesbar sondern eher nervig.

Bewertung vom 06.04.2016
Im Auge der Macht / Masterminds Bd.1
Korman, Gordon

Im Auge der Macht / Masterminds Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:

185 Einwohner, für jeden Arbeit und keine Kriminalität. Die perfekte Stadt. Serenity liegt in New Mexiko und Eli kann sich nicht vorstellen wo anders zu wohnen. Zumindest bis zu dem Tag an dem er sich mit Randy auf den Weg über die Stadtgrenze macht. Ohne Grund bricht er voller Schmerzen zusammen. Wer will Eli daran hindern, die Stadt zu verlassen und wieso? Serenity stellt sich für Eli und seine Freunde als Gefängnis heraus und sie alle schweben in Lebensgefahr.

Meine Meinung:

Masterminds würde ich zu den Büchern zählen, die mich sehr positiv überrascht haben.
Es braucht zwar am Anfang etwas, bis es in die Gänge kommt, aber dann heißt es volle Fahrt voraus.
Am Anfang liest es sich eher wie eine schöne Geschichte über ein kleines Städtchen in dem einfach alles perfekt ist, bis Eli und Randy einfach mal aus der Stadt raus wollen.
Eli bricht außerhalb der Stadtgrenze ohne jeden ersichtlichen Grund zusammen. Als Randy dann auch noch angeblich zu Verwandten ziehen muss, um dort auf der Farm zu helfen, beginnt Eli an ganz Serenity zu zweifeln.
Ab da beginnt es erst so richtig spannend zu werden, denn Eli und seine Freunde gehen der Sache auf den Grund und finden nach und nach so einiges heraus.
Was verbirgt sich hinter Serenity und den lila Menschenfressern?
Zwar ist der Einstieg eher etwas schleppend, da nicht wirklich viel passiert, außer dass die Stadt Serenity hochgelobt wird und hier und da gespielt wird.
Der große Serenitytag steht auch bevor, so etwas wie ein Feiertag der Stadt.
Es scheint alles ganz normal zu sein, doch im laufe der Geschichte zeigt sich immer mehr von dem was hinter allem steckt.
Sehr interessant und auch sehr spannend erzählt. Was mir sehr gut gefallen hat war, dass es auch recht kindgerecht erzählt wurde, so dass es ruhig auch schon Kinder ab 10 Jahren lesen können.
Mich hat es definitiv so sehr in seinen Bann gerissen, dass ich schon ganz sehnsüchtig auf den Nachfolger warte.

Mein Fazit:


Sehr interessante Geschichte über die perfekte Stadt, die anscheinend doch nicht so perfekt ist!

Bewertung vom 01.04.2016
Damirs Schwur / Diamantkrieger-Saga Bd.1
Belitz, Bettina

Damirs Schwur / Diamantkrieger-Saga Bd.1


ausgezeichnet

Inhalt:

Die 17-jährige Sara ist eine Meisterdiebin und sie hat eine besondere Gabe: Sie kann die Diamanten hören. Immer wieder begibt sie sich für ihren Auftraggeber in Gefahr um Diamanten zu stehlen, doch die Diamanten interessieren Sara nicht, bis sie in den Katakomben Damir über den Weg läuft.
Die Anziehungskraft zwischen den beiden ist schon magisch und sie fördert bei Sara ungeahnte Kräfte zu Tage von denen sie bisher nichts geahnt hatte. Fähigkeiten einer Diamantkriegerin.
Nun muss sie sich entscheiden auf welche Seite sie sich schlägt. Auf die Seite des Lichts oder des Schattens.

Meine Meinung:

Für mich war erst mal das Cover der ausschlaggebende Punkt, dieses Buch zu lesen. Doch hatte ich Aufgrund dessen etwas anderes erwartet, als mir das Buch dann präsentiert hat.
Am Anfang war ich dann doch etwas skeptisch, doch recht schnell wich das Gefühl einer mehr als positiven Überraschung.
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn für mich war das Thema mal etwas ganz neues und interessantes.
Erwartet hatte ich ein Fantasybuch das zum Teil in unserer Welt spielt und zum anderen in einer eher mittelalterlichen Welt.
Das war aber meine Erwartung bevor ich angefangen habe zu lesen und ich sollte vielleicht betonen, dass ich vorher weder den Klappentext noch ähnliches gelesen habe.
Sara ist 17 Jahre alt und hat die Begabung, Diamanten zu spüren bzw. zu hören.
Diese Begabung und der Umstand, dass sie viel Geld für die Pflege ihrer Großmutter braucht, hat sie dazu veranlasst sich mit finsteren Gestalten wie Kratos abzugeben. Sie arbeitet für ihn als Meisterdiebin und stiehlt Diamanten.
Alles läuft sehr gut bei ihr, außer in der Schule. Doch an dem Tag, an dem ihr Damir über den Weg läuft, ändert sich alles.
Die Aufträge von Kratos erledigt sie teilweise nur noch mit Mühe und Not und die Verbindung zwischen Sara und Damir fördern Fähigkeiten bei ihr zu Tage, von denen Sara noch nie etwas geahnt hatte. Fähigkeiten einer Diamantkriegerin.
Die Diamantkrieger Saga ist das erste Buch von der Autorin, das ich bisher gelesen habe. Doch hat mir ihr Schreibstil und auch die Umsetzung ihrer Idee sehr gut gefallen.
Spannend und rasant erzählt, mit recht interessanten Protagonisten.
Ich kann nicht wirklich sagen, dass Sara mir sympathisch ist, denn sie bevorzugt es alleine zu sein und das schlägt sich in ihrem Auftreten nieder. Selbst wie sie sich artikuliert, lässt zu wünschen übrig.
Am sympathischsten war mir Damir, denn er hat so ein geheimnisvolles und ruhiges Wesen an sich.

Mein Fazit:

Der Auftakt zu einer neuen Saga, die mich mit dem ersten Teil sehr überrascht und in seinen Bann gezogen hat.