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Top-Rezensenten Übersicht

Benutzername: 
Everett
Wohnort: 
Barsinghausen

Bewertungen

Insgesamt 691 Bewertungen
Bewertung vom 16.08.2009
Die Spur der Katze / Ghostwalker Bd.1
Raven, Michelle

Die Spur der Katze / Ghostwalker Bd.1


sehr gut

Marisa trifft Coyle unter denkbar ungünstigen Umständen, nackt und verletzt auf ihrer Veranda. Sie hilft ihm und zwischen Beiden knistert es, wenn sich auch Marisa über Coyles Wesen unterschwellig wundert. Sie hilft Coyle in mehreren gefährlichen Situationen, und in seinem Lager zeigt er ihr seine ganz besondere Identität als Gestaltwandler zu einem Berglöwen. Ein junges Mitglied seiner Gruppe wurde entführt und bald sind alle in Gefahr.
Beweggründe und Gefühle der beiden Hauptpersonen Coyle und Marisa werden ausführlich und gut beschrieben und auch die anderen Protagonisten werden gut dargestellt.
Die Autorin schreibt flüssig, gut und schnell lesbar mit guten Dialogen. Für den Bereich Romantic-Fantasy ein gelungener Roman mit Potenzial für Folgebände.
Neben den schon gut vertretenden Vampiren und Werwölfen sind Gestaltwandler eine Ab-wechslung. Mir bereits bekannte Gestaltwandlerromane spielen vor einem anderen Hinter-grund, und so hat die Autorin eine eigenständige Serie angefangen, die bestimmt weiterhin Spaß macht zu lesen.
Ein gelungener Roman mit interessanter Handlung, die Spannung aufkommen lässt und durch die Marisa und Coyle erst unter Schwierigkeiten zusammen kommen können.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 12.08.2009
Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah / Georgina Kincaid Bd.1
Mead, Richelle

Succubus Blues - Komm ihr nicht zu nah / Georgina Kincaid Bd.1


sehr gut

Ein Sukkubus ist ein unsterblicher, weiblicher Dämon, verführt sterbliche Männer und nährt sich von deren Le-bensenergie und oft bezahlen sie mit ihrer Seele. Kompliziert wird es, wenn der Sukkubus sich dann in den Mann verliebt und ihm um gar keinen Preis Energie abziehen möchte. Georgina Kincaid ist Sukkubus in Seattle, hat einen Kobold und Vampire als Freunde, einen Dämon als Chef. Daneben versucht sie als ganz normale Frau zu leben und hat einen Job in einer Buchhandlung. Durch das Auftauchen des Bestsellerautors Seth Mortensen und des charmanten und gutaussehenden Roman wird es turbulent. Zudem treibt ein weiterer Unsterblicher sein Unwesen, tötet einen Vampir und bedroht die Anderen.
Hier hat die Autorin eine gute Geschichte in Genre der Urban-Fantasy abgeliefert, in einem gut lesbaren Schreibstil, mit einer gelungenen Handlung und sehr gut dargestellten Charakteren. Dazu auch gute und teilweise witzige, hintergründige Dialoge.
Da die Sache mit der Liebe für die Hauptprotagonisten nicht so einfach ist, fällt das Ende auch etwas aus dem üblichen Rahmen.
Der Roman hat mir gut gefallen und den Folgeband um Georgina Kincaid habe ich mir schon vorgemerkt.

7 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.08.2009
Das Luftkind
Korschunow, Irina

Das Luftkind


sehr gut

In einer etwas distanzierten Art wird die Geschichte der Freda von Rützow erzählt. Als Tochter des Gutsbesitzers besucht sie nach dem 1. Weltkrieg die höhere Schule, das Abitur wird vom Vater aber als nicht nötig nicht erlaubt. So verbringt sie ihre Zeit wieder auf dem Gut, trifft einen Fremden und landet mit ihm im Roggen. Das daraus entstandene Kind muss sie dann weg geben und sie kommt darüber nicht hinweg, zieht sich in sich selber zurück. Doch in einer Sache setzt sich Freda durch, sie holt das Abitur nach und wird Lehrerin.
Dann beginnt die Naziherrschaft mit all ihren Schrecken und Ängsten. Aber durch diese Umstände lernt sie Harro kennen, und beide helfen sich in dieser Zeit gegenseitig über ihre Ängste hinweg zu kommen und die schlimme Zeit zu überstehen.
Die Autorin schildert das Alltagsgeschehen, und gerade durch die, für mich, etwas distanzierte Er-zählweise wird die damalige Zeit und besonders die Geschichte von Freda sehr gut dargestellt. Man wird schon so wie festgesogen durch die Ereignisse. Allein die Umstände, wie Freda ihr Kind verlieren muss, da kommt Kälte auf. Eine gute Darstellung der ganzen Zeit und Umstände, die den Leser gefangen nimmt.

Bewertung vom 07.08.2009
Der weiße Tiger
Adiga, Aravind

Der weiße Tiger


sehr gut

In sieben Nächten erzählt der „weisse Tiger“ auf eine doch ungewöhnliche Art sein Leben. Per Mail an den Minis-terpräsidenten von China, anlässlich seine angekündigten Besuches in China.
Geboren in einem Dorf in Indien, als Sohn einer armen Familie, gefangen in Tradition und Zwängen. Sein Vater, Rikschafahrer, stirbt an Tuberkulose in einem Krankenhaus ohne Ärzte. Er wird von der Schule genommen um im Teehaus zu arbeiten. So gesehen hat Balram dann Glück, als er Fahrer, Diener beim Sohn eines Großgrundbesit-zers wird. Dadurch kommt er nach Delhi.
Dort ergreift er nach einiger Zeit seine einzige Chance, wird zum Mörder, geht nach Bangalore und wird selbst Unternehmer.
Auf eine ganz eigene Weise erzählt Balram seine Geschichte, und zeigt damit die Gesellschaft Indiens auf eine schonungslose Art auf. Mal kommt er einem amoralisch vor, mal hat der Leser Mitleid und Verständnis. Große Zweifel an der Gesellschaftstruktur dieses Landes, die man schon menschenverachtend nennen kann, kommen auf. Ohne Korruption geht gar nichts, ehrlich geht unter, und Demokratie ist nur ein Wort.
Ein Buch, was ich nur schwer aus der Hand legen konnte, in einem guten Stil geschrieben, aus einer interessan-ten Erzählperspektive.
Auf jeden Fall ein gelungenes Romandebüt des Autors und sehr lesenswert.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 31.07.2009
Ein Leben lang
Veitch, Kate

Ein Leben lang


sehr gut

Sommer 1967 in Australien. An Heiligabend beobachten vier Kinder wie ihre Mutter ohne ein Wort, mit einem Koffer in der Hand, in ein fremdes Auto steigt und somit aus ihrem Leben ver-schwindet. Diese vier Kinder, Deborah, James, Robert und Meredith trifft der Leser vierzig Jahre später wieder und taucht ein in ihr Leben als Erwachsene, mit all ihren Problemen, Erfolgen. Durch einen Zufall finden sich die Mutter, Rose, und ihre Kinder wieder, und man erfährt die damaligen Gründe für ihr Verschwinden.
Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen, er kommt ganz ohne reißerische Phasen aus. Es wird ruhig von einer Familie erzählt, die einen etwas anderen Start durch das Verschwinden der Mutter hatte. Die verschiedenen Persönlichkeiten der vier Geschwister werden gut dargestellt. Ebenso, wie sie aus ihren verschiedenen, persönlichen Schwierigkeiten heraus finden und sich mit der beginnenden Demenz des Vaters auseinander setzen müssen. Sicherlich hat das Buch irgendwie ein gutes Ende, doch ich finde, ähnliches muss bei so einem Roman auch sein.
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut und diese Geschichte, die Australien und teil-weise in England spielt, fand ich einfach nur gut und gefühlvoll geschrieben. Das Lernen und die eigene Veränderung hören nie auf, das wird einem hier deutlich vor Augen geführt, und was erst schlimm erscheint, kann sich als positiv herausstellen.

Bewertung vom 26.07.2009
Verführer der Nacht / Dark Carpathians Bd.12
Feehan, Christine

Verführer der Nacht / Dark Carpathians Bd.12


gut

Colby versucht seit dem Tod des Stiefvaters die Ranch für ihre Halbgeschwister zu führen und zu halten. Jetzt kommen die Onkel ihrer Geschwister aus Brasilien, um sie mit zu nehmen. Colby wehrt sich dagegen mit aller Macht dagegen.
Mit aus Brasilien gekommen sind Rafael und Nicolas de la Cruz. Beide sind Karpatianer, haben ungeahnte Kräfte und Fähigkeiten und kämpfen gegen die immer stärker werdende dunkle Seite in sich. Rafael er-kennt in Colby seine Gefährtin des Lebens, die ihn retten kann und wieder Farbe und Gefühle in sein Leben bringt.
Colby fühlt sich zwar von Rafael körperlich angezogen, verspürt aber gleichzeitig Angst und Bedrohung vor ihm und wehrt sich gegen eine engere Verbindung mit ihm. Dann ist da noch diese dunkle Macht, die die Existenz der Farm bedroht.
Die Geschichte um Rafael und Colby ist gut aufgebaut. Der Leser erfährt an den richtigen Stellen relevante Dinge für die Geschichte, in der richtigen Dosierung. Auch die anderen Protagonisten sind, je nach Wichtigkeit für die Handlung, gut geschildert.
Rafael ist sehr beharrlich, teilweise arrogant, im Kampf um Colby, gegen ihre Abneigung. Sein weiteres Leben hängt ja auch davon ab. Doch erst in allergrößter Gefahr steht sich Colby ihre Gefühle ein.
Die Fantasyelemente waren für mich teilweise gewöhnungsbedürftig. Scheinbar ist nichts unmöglich, einzig das Tageslicht zwingt die Karaptianer und das Böse in seine Schranken. Gewisse Szenen, Gespräche zwischen Rafael und Colby, und auch die Sexszenen, sind für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen, was der Geschichte zwischendurch etwas das Fesselnde nimmt.
Im Ganzen ein nett zu lesender Roman dieses Genres, welcher sich gut lesen lässt und mir gefallen hat.
Das Coverbild gefällt mir sehr gut.

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 15.07.2009
Wo die Zitronen blühen
Carlotto, Massimo; Videtta, Marco

Wo die Zitronen blühen


gut

Eine Junggesellenparty, wo der Bräutigam als Erster geht. Eine Braut, die ihre Verhältnis, den Mann der ihr Leben zerstörte, beenden will, und den Tod findet. Der Bräutigam, Francesco, Sohn einer einflussreichen Anwaltsfamilie, will den Mörder finden und stößt dabei auf ein Netz von skrupellosen Geschäften und Intrigen, in die eigentlich alle der mächtigeren Familien des Ortes in Nordostitalien verwickelt sind.
Es ergeben sich einige überraschende Wendungen während der Geschichte, die ein Mal aus Sicht Francescos erzählt wird und dann aus neutraler Sicht zwischendurch weiter geführt wird.
Man ist als Leser sofort im Geschehen und auf den 215 Seiten des Buches gibt es keine lang-weilige Phase. Die Autoren erzählen rasant und man bekommt einen Eindruck in die unguten Machenschaften der Geschäfts- und Familienwelt in diesem italienischen Ort. Die Schreib- und Erzählweise gefällt mir gut und der Roman hat mich überzeugt, obwohl ich kein Fan von Krimis bin. Die eigentlich Unfähigkeit des Gesetzes die illegalen Geschäfte der kapitalistischen Gesellschaft zu unterbinden, und wie dabei die Menschen auf der Strecke bleiben.
Eher unpassend, irreführend finde ich den deutschen Titel des Buches.

Bewertung vom 10.07.2009
Das ferne Land
Baron, Michael

Das ferne Land


gut

Becky hatte als kleines Kind Leukämie, und als Ablenkung und Trost erfand ihr Vater mit ihr zusammen das Land Tamarisk. Doch die Eltern trennen sich und Becky will nichts mehr von Tamarisk wissen. Ihr Vater, Chris, kommt mit der Scheidung, besonders der Trennung von Becky nicht gut klar. Zudem hat er mittlerweile einen Job, der ihn mehr und mehr frustriert.
Nun ist Becky ein Teenager, und es gibt Vorzeichen, dass die Krankheit zurück kehrt. Eher durch Zufall reist sie ins Reich von Tamarisk. Dort bestehen existenzielle Probleme.

Das Buch erzählt über das, was wichtig ist, die Liebe, den Glauben. Den Glauben an das Vorhandensein an eine andere Welt, und auch die Kunst los zu lassen. Eine Geschichte, die Hoffnung machen kann, eine Parabel zu einer Existenz nach dem Tod, und ob wir alle so eine Welt in uns tragen.
Der Autor schreibt in einem einfachen Stil, bringt dabei dem Leser die Gefühle der Protagonisten gut nahe und erklärt deren Entwicklungswege, um zum Ende gestärkt, mit anderen Einsichten, zu stehen.

Mir hat das Buch gut gefallen. Gute Unterhaltung, die vielleicht etwas nachdenklich macht. Ich würde das Buch aber auch mit als Jugendbuch empfehlen können

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.07.2009
Schatten des Wolfes / Alpha & Omega Bd.1
Briggs, Patricia

Schatten des Wolfes / Alpha & Omega Bd.1


sehr gut

Anna wurde unfreiwillig in einen Werwolf verändert und brutal unterdrückt. Ihr Leben än-dert sich, als sie Charles trifft. Der ist der Sohn des mächtigsten Werwolfes von Amerika und bisher eher ein Einzelgänger. Doch von Anna ist er von Anfang an fasziniert und findet raus, dass sie eine seltene Omega ist. Mit ihrer Hilfe beruhigen sich agressive Werwölfe und zusammen können sie einen dunklen Widersacher vernichten. Neben der Liebesgeschichte zwischen Anna und Charles wird die Geschichte von Asil, einem sehr alten Werwolf aus Spanien erzählt, der seit einigen Jahren bei dem Rudel von Charles Vater lebt, erzählt. Durch Asils Vergangenheit kommt eine große Gefahr auf alle zu, die es zu bekämpfen gilt.
Von dem Buch habe ich erst eine Leseprobe gelesen, die mir schon gut gefallen hat. Das Buch hat mich nicht enttäuscht, von Anfang an fand ich die Geschichte zwischen Anna und Charles gut und prima zu lesen. Auch die Handlung drum herum war gut ausgedacht und erzählt, wie auch die Schilderungen der einzelnen Protagonisten. Etwas störend empfand ich es dann erst im letzten Teil des Romans, wo die Geschichte um Asil und eine alte Hexe ir-gendwie etwas in die Länge gezogen wurde. Aber rund herum eine schön erzählte Fantasy-Geschichte, die ich schlecht aus der Hand legen konnte. Neben den vielen Vampirromanen ist dieser über Werwölfe eine nette Abwechslung und machte mich neugierig auf andere Bücher von der Autorin.

4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.