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«Homer hätte wenig zu erzählen gehabt, wenn Odysseus auf dem kürzesten Weg nach Hause gekommen wäre ...» Das Verirren hat keinen guten Ruf: Es gilt als gefährlich, zeitraubend und peinlich - und außerdem im Zeitalter von GPS und Google Maps als höchst überflüssig. Doch Verirren ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit, und ihre Vorzüge sind gar nicht zu überschätzen: Ohne sie hätte etwa Kolumbus nie Amerika entdeckt, Hänsel und Gretel hätten keine Hexe erlegt, und wir selbst könnten nur von wenigen spannenden Urlaubsabenteuern erzählen. Auf ebenso intelligente wie witzige Weise…mehr

Produktbeschreibung
«Homer hätte wenig zu erzählen gehabt, wenn Odysseus auf dem kürzesten Weg nach Hause gekommen wäre ...»
Das Verirren hat keinen guten Ruf: Es gilt als gefährlich, zeitraubend und peinlich - und außerdem im Zeitalter von GPS und Google Maps als höchst überflüssig. Doch Verirren ist eine der ältesten Kulturtechniken der Menschheit, und ihre Vorzüge sind gar nicht zu überschätzen: Ohne sie hätte etwa Kolumbus nie Amerika entdeckt, Hänsel und Gretel hätten keine Hexe erlegt, und wir selbst könnten nur von wenigen spannenden Urlaubsabenteuern erzählen. Auf ebenso intelligente wie witzige Weise zeigen Kathrin Passig und Aleks Scholz, warum Verirren klüger, reicher und zufriedener macht - und manchmal sogar schneller zum Ziel führt.
«Unterhaltsam und überraschend, respektlos und witzig.» Deutschlandradio über «Lexikon des Unwissens»
Autorenporträt
Kathrin Passig, geboren 1970, ist eine Vordenkerin des digitalen Zeitalters. Sie ist Mitbegründerin der Zentralen Intelligenz Agentur in Berlin sowie des Blogs «Techniktagebuch». 2006 gewann sie in Klagenfurt sowohl den Bachmann-Preis als auch den Publikumspreis. Die «Sachbuchautorin und Sachenausdenkerin» (Passig über Passig) veröffentlichte u. a. 2007 das «Lexikon des Unwissens» (mit Aleks Scholz) und 2012 «Internet - Segen oder Fluch» (mit Sascha Lobo). 2016 wurde Kathrin Passig mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet.

Aleks Scholz lebt in Schottland und ist Astronom mit dem Forschungsschwerpunkt Entstehung und Entwicklung von Sternen und Planeten. Zudem ist er Autor, schrieb für den «Merkur», die «taz», «Spiegel Online» und die «Süddeutsche Zeitung»; 2010 gewann er mit seinem Text «Google Earth» beim Bachmann-Wettbewerb den Ernst-Willner-Preis.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Sich besser zu verirren, das lernt Michael Adrian mit diesem klugen Führer zu den Fährnissen und Chancen der Orientierungslosigkeit und Ungewissheit, verfasst vom bewährten Autorenteam Kathrin Passig und Aleks Scholz. Dass die Lektüre auch noch Spaß macht, dafür sorgt laut Adrian der Wiedererkennungseffekt angesichts der von den Autoren beschriebenen Verirrungssituationen und mehr oder minder erfolgreichen Strategien bei gleichzeitiger Unversehrtheit im heimischen Ohrensessel. Das von Passig und Scholz eigentlich beabsichtigte Lob des Verirrens sieht Adrian schließlich ausgeweitet zu einem flüssig geschriebenen, informativen Überblick zum Thema, Exkurse zu fantastischen Navigationskünsten gestern und heute eingeschlossen. Traurig ist er darüber nicht, im Gegenteil. Das Buch: fast ein Stück meditativer Lebenskunst, freut sich Adrian.

© Perlentaucher Medien GmbH
Ein so vergnügliches wie interessantes Buch. Elke Schlinsog Radio Bremen 20100624