Der mangelnde Zugang zu Daten wird zunehmend zum Hemmnis der digitalen Transformation. Das Problem ließe sich durch einen verstärkten Datenaustausch lösen. Marktteilnehmer tauschen Daten allerdings nur zurückhaltend aus, weil sie u.a. den Verlust an Kontrolle fürchten. Datentreuhänder auf Dateninhaberseite könnten Teil der Lösung sein. Pascal T. Sierek untersucht, wie Daten de lege lata ausgetauscht werden und wie Datentreuhandverhältnisse privatrechtlich ausgestaltet werden können, um den Datenaustausch zu fördern. Datentreuhänder werden dabei als Interessenwahrnehmer verstanden. Der Fokus…mehr
Der mangelnde Zugang zu Daten wird zunehmend zum Hemmnis der digitalen Transformation. Das Problem ließe sich durch einen verstärkten Datenaustausch lösen. Marktteilnehmer tauschen Daten allerdings nur zurückhaltend aus, weil sie u.a. den Verlust an Kontrolle fürchten. Datentreuhänder auf Dateninhaberseite könnten Teil der Lösung sein. Pascal T. Sierek untersucht, wie Daten de lege lata ausgetauscht werden und wie Datentreuhandverhältnisse privatrechtlich ausgestaltet werden können, um den Datenaustausch zu fördern. Datentreuhänder werden dabei als Interessenwahrnehmer verstanden. Der Fokus liegt auf dem Innenverhältnis: Hierzu entwickelt der Autor grundlegende Wertungskriterien und erarbeitet denkbare Ausgestaltungsmöglichkeiten für ein datensouveränitätswahrendes Datentreuhandverhältnis. Zudem geht er auf Fragestellungen des Außenrechts sowie des Data Governance Acts ein.
Geboren 1995; Studium der Rechtswissenschaften an der Bucerius Law School, Hamburg und der Stellenbosch University, Südafrika; 2018 Erste Juristische Staatsprüfung; 2024 Promotion (Bonn); Rechtsreferendariat am Oberlandesgericht Celle.
Inhaltsangabe
§ 1 Einleitung I. Problemstellung II. Gang der Untersuchung und Methodik Erster Teil: Datenaustausch § 2 Daten I. Informationsbegriff II. Datenbegriff III. Ökonomische Eigenschaften von Daten IV. Zusammenfassung § 3 Machtpositionen an Daten I. Faktische Machtpositionen II. Rechtliche Machtpositionen III. Berechtigter Zugang und Zugriff als Grundzustand des Datenprivatrechts IV. Zusammenfassung § 4 Austausch von Daten I. Funktionen des Datenaustauschs II. Austausch einzelner Daten III. Austausch von Datenbanken IV. Zusammenfassung Zweiter Teil: Datentreuhand § 5 Datentreuhand für den Datenaustausch I. Datentreuhand als Interessenwahrnehmungsverhältnis II. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands III. Zusammenfassung § 6 Innenverhältnis I: Grundlagen I. Funktion der Datentreuhand II. Gesetzliche Regelungen III. Prinzipal-Agent-Theorie IV. Ausgestaltungsprinzip der Datensouveränität V. Zusammenfassung § 7 Innenverhältnis II: Machtmittel I. Faktische Machtmittel II. Rechtliche Machtmittel III. Zusammenfassung § 8 Innenverhältnis III: Datentreuhandvertrag I. Wesentliche Elemente des Datentreuhandvertrags II. Pflichten und Obliegenheiten des Datentreugebers III. Pflichten des Datentreuhänders IV. Zusammenfassung § 9 Außenverhältnis I. Rechtsverhältnis zum Datennutzer II. Drittwirkungen der Interessenwahrnehmungspflicht III. Datentreugeber oder Datentreuhänder als Vertragspartner des Datennutzers? IV. Zusammenfassung § 10 Aufsichtsrecht I. Regulierung von Datentreuhändern durch den Data Governance Act II. Weitergehende Regulierung von Datentreuhändern durch einen Data Trust Governance Codex III. Zusammenfassung Ergebnisse § 11 Ergebnisse des ersten Teils I. Daten II. Machtpositionen an Daten III. Austausch von Daten § 12 Ergebnisse des zweiten Teils I. Datentreuhand für den Datenaustausch II. Innenverhältnis I: Grundlagen III. Innenverhältnis II: Machtmittel IV. Innenverhältnis III: Datentreuhandvertrag V. Außenverhältnis VI. Aufsichtsrecht
§ 1 Einleitung I. Problemstellung II. Gang der Untersuchung und Methodik Erster Teil: Datenaustausch § 2 Daten I. Informationsbegriff II. Datenbegriff III. Ökonomische Eigenschaften von Daten IV. Zusammenfassung § 3 Machtpositionen an Daten I. Faktische Machtpositionen II. Rechtliche Machtpositionen III. Berechtigter Zugang und Zugriff als Grundzustand des Datenprivatrechts IV. Zusammenfassung § 4 Austausch von Daten I. Funktionen des Datenaustauschs II. Austausch einzelner Daten III. Austausch von Datenbanken IV. Zusammenfassung Zweiter Teil: Datentreuhand § 5 Datentreuhand für den Datenaustausch I. Datentreuhand als Interessenwahrnehmungsverhältnis II. Eingrenzung des Untersuchungsgegenstands III. Zusammenfassung § 6 Innenverhältnis I: Grundlagen I. Funktion der Datentreuhand II. Gesetzliche Regelungen III. Prinzipal-Agent-Theorie IV. Ausgestaltungsprinzip der Datensouveränität V. Zusammenfassung § 7 Innenverhältnis II: Machtmittel I. Faktische Machtmittel II. Rechtliche Machtmittel III. Zusammenfassung § 8 Innenverhältnis III: Datentreuhandvertrag I. Wesentliche Elemente des Datentreuhandvertrags II. Pflichten und Obliegenheiten des Datentreugebers III. Pflichten des Datentreuhänders IV. Zusammenfassung § 9 Außenverhältnis I. Rechtsverhältnis zum Datennutzer II. Drittwirkungen der Interessenwahrnehmungspflicht III. Datentreugeber oder Datentreuhänder als Vertragspartner des Datennutzers? IV. Zusammenfassung § 10 Aufsichtsrecht I. Regulierung von Datentreuhändern durch den Data Governance Act II. Weitergehende Regulierung von Datentreuhändern durch einen Data Trust Governance Codex III. Zusammenfassung Ergebnisse § 11 Ergebnisse des ersten Teils I. Daten II. Machtpositionen an Daten III. Austausch von Daten § 12 Ergebnisse des zweiten Teils I. Datentreuhand für den Datenaustausch II. Innenverhältnis I: Grundlagen III. Innenverhältnis II: Machtmittel IV. Innenverhältnis III: Datentreuhandvertrag V. Außenverhältnis VI. Aufsichtsrecht
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